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Autor: Andrea Sabani
Autor: Andrea Sabani

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert: 30. März 2020

Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchen in der Schwangerschaft kann fatale Folgen für das Baby haben. Statistiken zufolge rauchen etwa 13% der Frauen noch zu Beginn der Schwangerschaft. Warum das eine schlechte Idee ist, erklären wir im Artikel. 

Inhalt:
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    Was passiert beim Rauchen in der Schwangerschaft?

    Konsumiert eine schwangere Frau Tabak, kommt es zu einer Verengung der Gefäße, wodurch die Gebärmutter nicht ausreichend durchblutet wird und folglich die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung zum Embryo beeinträchtigt ist.

    Zudem gelangen durch den Tabakkonsum große Mengen an Kohlenmonoxid in den Blutkreislauf, wodurch der Sauerstoffgehalt zusätzlich minimiert wird. Ein Großteil der im Tabak enthaltenen giftigen Substanzen dringt außerdem über die Plazenta direkt in den Blutkreislauf des ungeborenen Babys ein.

    Sowohl aktives als auch passives Rauchen in der Schwangerschaft kann zu folgenden Gesundheitsschäden des Babys führen:

    Generell neigen Kinder, dessen Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben häufiger zu diversen Krankheiten wie etwa Bronchitis, Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und auch Übergewicht.

    Rauchen in der Schwangerschaft kann zu folgenden Entwicklungseinschränkungen führen:

    Rauchen nach der Schwangerschaft

    Viele Frauen, die aufgrund der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufgehört haben, fangen im darauffolgenden Jahr wieder damit an. Doch auch wenn sie nur in der Abwesenheit des Säuglings rauchen, belasten sie das Baby damit.

    Die schädlichen Substanzen des Rauchs gelangen durch den Konsum in die Muttermilch und diese bietet in der Regel die beste Versorgung des Babys mit lebenswichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen, Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.

    Zudem enthält sie Abwehrstoffe, die das Neugeborene vor Allergien und Infektionen schützen. Daher sollten Neugeborene nicht auf reine Muttermilch verzichten müssen. Raucht eine Frau während der Stillzeit bildet sich weniger Milch und auch die Zusammensetzung dieser verändert sich.

    Giftstoffe werden übertragen

    Die Rauchpartikel setzten sich außerdem in Stoffen wie Teppichen und Kleidung fest, wodurch der Säugling einen Teil davon aufnimmt. Natürlich ist auch die Vorbildfunktion der Eltern nicht zu unterschätzen. Kinder, dessen Eltern rauchen, fangen später sehr viel häufiger selber damit an.

    Mit dem Rauchen aufhören während der Schwangerschaft

    Verhaltenstherapien und Nicht-Raucher-Kurse können bei dem Versuch sehr hilfreich sein. Starke Raucherinnen benötigen eventuell in der Anfangszeit Nikotinersatzpräparate oder andere Methoden, um die Entzugserscheinungen zu lindern und die Chancen auf den Erfolg zu steigern. Wenn möglich, sollten auch Lebenspartner aufhören zu rauchen, um die Gefahren vom Passivrauch zu minimieren. 

    Rauchen in der Schwangerschaft? Das sind die Folgen: (Video)

    1. Substance Use During Pregnancy | CDC.gov
    2. Smoking During Pregnancy | Smoking & Tobacco Use | CDC
    3. 8 Dangers of Smoking While Pregnant – Healthline
    4. Effects of Smoking While Pregnant: Dangers to Your Baby – webmd.com
    5. Smoking and pregnancy – Wikipedia
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