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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert: 19. August 2020

Spedra (Avanafil) Vorteile & Nachteile

Spedra ist das neuste Potenzmittel.

Spedra ist ein Potenzmittel mit dem Wirkstoff Avanafil, das Männern die unter Impotenz leiden hilft, eine Erektion leichter aufzubauen und länger halten zu können.

Das Präparat ist seit dem Jahr 2013 rezeptpflichtig auf dem europäischen Markt zugelassen und gilt als besonders effektives Mittel gegen eine erektile Dysfunktion. Die Wirkung ist mit 200 mg äußerst stark und kann selbst bei den schwersten Fällen der erektilen Dysfunktion eine Wirkung erzeugen.

Von Spedra gibt es aktuell noch keine Generika. Der Preis ist deshalb etwas höher als bei den konkurrierenden Potenzmitteln, zu denen bereits günstige Generika existieren. 

Dennoch kommt das Mittel für viele Männer in Frage, da die Wirkung sehr schnell eintritt, länger als bei Viagra anhält und weil dank einer hohen Selektivität des Wirkstoffes die Nebenwirkungen deutlich geringer ausfallen. 

Kurze Fragen & Antworten

Die Wirkung von Spedra hängt mit dem Wirkstoff Avanafil zusammen. Dieser ähnelt von seiner Struktur dem Stoff cGMP, welcher ansonsten vom Enzym PDE-5 abgebaut wird. Dieses Enzym wird nun blockiert und kann daher kein cGMP abbauen. Bereits nach kurzer Zeit steigt so der Wert des Botenstoffs im Blut deutlich an, bis schließlich ein gewisser Grenzwert erreicht werden konnte. Dies führt nun dazu, dass sich die Blutgefäße etwas weiten und mehr Blut in den Schwellkörper im Penis fließen kann. 

Nein. Eine wichtige Voraussetzung für die Wirkung ist, dass eine sexuelle Erregung vorhanden ist.

Spedra kann laut Erfahrungsberichten bereits nach 10 bis 15 Minuten wirken. Da dies aber von vielen individuellen Faktoren abhängig ist, kann es bei anderen Männern auch bis zu einer halben Stunde dauern, bis die Wirkung einsetzt. Da die Wirkung nach der Einnahme noch bis zu sechs Stunden lang anhält, ist es möglich, in dieser Zeit den Geschlechtsakt ohne eine neuerliche Einnahme mehrmals auszuüben.

Angeboten wird Spedra mit wahlweise 50 mg, 100 mg oder 200 mg Avanafil pro Tablette. Für Einsteiger wird von ärztlicher Seite empfohlen, mit der mittleren Dosierung zu beginnen. Danach ist es in Absprache mit dem Arzt möglich, die Dosierung noch weiter an die individuellen Anforderungen anzupassen.

Spedra wird etwa 15 bis 30 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen. Hier handelt es sich um eine orale Einnahme, bei der die Tablette im Vorfeld nicht zerkaut werden sollte, da dies die Wirkung einschränken kann.

 

Förderlich ist der Konsum von einem Glas Wasser im Zuge der Einnahme, wodurch die Wirkung intensiviert wird. Zwar ist es auch möglich, Spedra zu einer Mahlzeit einzunehmen, doch eine fettige Speise kann die Wirkung verzögern.

Die Nebenwirkungen fallen bei Spedra vergleichsweise gering aus. Am häufigsten sind dies Kopfschmerzen, Hitzegefühle oder eine verstopfte Nase. Zwar klingen diese Effekte in der Regel nach einiger Zeit wieder ab, doch es ist dennoch sinnvoll, damit einen Arzt zu kontaktieren.

Grundsätzlich ist es auch bei Bluthochdruck möglich, Spedra einzunehmen. Dies liegt daran, dass der Wirkstoff Avanafil grundsätzlich eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Lediglich die Medikamente, die gegen Bluthochdruck eingesetzt werden, können zu Wechselwirkungen führen. Am Ende sollte dies aber mit einem Arzt geklärt werden.

Spedra wurde von den großen Krankenkassen als ein Medikament eingestuft, welches nicht lebensnotwendig ist. Dies hat zur Folge, dass die Kosten dafür nicht von der Kasse übernommen werden.

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    spedra

    Vorteile & Nachteile

    Vorteile

    Nachteile

    Online Diagnose für Spedra

    Spedra (Avanafil) kann auch über eine Online Diagnose angefragt werden. Im Preis ist die ärztliche Diagnose, das deutsche Medikament und ein 24 Stunden Expressversand bereits enthalten.

    Spedra Wirkungsweise

    Wie auch Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis) gehört der Wirkstoff Avanafil zur Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer. Als solcher blockiert er das entsprechende Enzym, das normalerweise den für eine Erektion zuständigen Botenstoff cGMP abbaut und so zur Erschlaffung des Glieds führt. Nach der Einnahme von Spedra wird also weniger cGMP abgebaut, wodurch die Konzentration des Stoffes im Blut weiter steigen kann.

    Indem sich die Blutgefäße weiten, kann so bei sexueller Erregung deutlich mehr Blut in die Schwellkörper des Penis fließen. In der Folge stellt sich eine Erektion ein, die über längeren Zeitraum gehalten bzw. immer wieder aufgebaut werden kann.

    Erst wenn der Wirkstoff Avanafil komplett im Körper abgebaut wurde, kann das Enzym PDE-5 wieder seiner gewohnten Arbeit nachgehen und cGMP blockieren, woraufhin das Blut aus dem Penis fließt und die Erektion abgebaut wird. Eine Erektion kann natürlich dennoch jederzeit ohne sexueller Stimulation wieder nachlassen. Es muss also durchaus Lust auf Sex bestehen, damit sich die Wirkung auch zeigen kann.

    Wie alle anderen Potenzmittel der Gruppe der PDE-5-Hemmer greift Avanafil lediglich auf die Blutzufuhr im Geschlecht ein: Der Wirkstoff funktioniert nur bei gleichzeitiger sexueller Erregung und wirkt nicht lustfördernd.

    Hohe Selektivität auf PDE-5: Besonderheit von Spedra

    Der Wirkstoff Avanafil, auf dem Spedra basiert, gehört wie die anderen gängigen Potenzmittel-Wirkstoffe zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Diese wirken, indem sie das Enzym blockieren, das normalerweise für den Abbau einer Erektion zuständig ist.

    Während die Wirkstoffe von Viagra, Levitra oder Cialis dabei aber auch PDE-3 und PDE-6 beeinflussen, arbeitet Spedra gezielter und wirkt speziell auf Phosphodiesterase-5, also PDE-5. Dadurch entstehen weit weniger Risiken für Nebenwirkungen: PDE-3 kommt als Enzym in Herz- und Blutgefäßen vor, wodurch die meisten Potenzmittel unerwünschte Nebenwirkungen in den Herz-Kreislauf verursachen können und für Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen nicht geeignet sind.

    PDE-6 kommt in der Retina, also der Netzhaut vor; Wirkstoffe, die unbeabsichtigt auch dieses Enzym beeinflussen, führen gelegentlich zu Nebenerscheinungen wie verschwommenem Sehen.

    Durch die gezielte Wirkung auf PDE-5 kann Spedra deshalb nicht nur effektiver arbeiten, sondern auch das Risiko für Nebenwirkungen deutlich reduzieren.

    Wirkzeit von Spedra

    Spedra ist besonders aufgrund seines schnellen Wirkungseintritts beliebt: Nach nur 15 bis 30 Minuten können Männer von der Einnahme des Medikaments profitieren. In manchen Fällen wurde schon nach 10 Minuten von einer spürbaren Wirkung berichtet. Spedra wirkt somit deutlich schneller als Viagra oder ähnliche Potenzmittel (Wirkeintritt nach 30 bis 120 Minuten) und ermöglicht Patienten eine spontane Sexualität.   

    Auch die lange Wirkdauer macht Spedra zu einem besonders effektiven Potenzmittel: Der Wirkstoff bleibt zwar nicht ganz so lange im Blut wie Tadalafil (Cialis, bis zu 36 Stunden, Halbwertszeit 17,5 Stunden), das deshalb auch „Wochenendpille“ genannt wird. Mit einer Halbwertszeit von 6 bis 17 Stunden hält die Wirkung von Spedra aber deutlich länger an als bei Sildenafil (HWZ 3-5 Stunden) oder Vardenafil (HWZ 4-5 Stunden).

    Wirkungszeit im Vergleich:
    Medikament Wirkgeschwindigkeit Halbwertszeit
    Avanafil (Spedra) 15 - 30 Minuten 6 - 17 Stunden
    Tadalafil (Cialis) 30 - 60 Minuten 17,5 Stunden
    Sildenafil (Viagra) 40 - 60 Minuten 3 - 5 Stunden
    Vardenafil (Levitra) 20 - 30 Minuten 4 - 5 Stunden

    Anwendung & Dosierung von Spedra

    Spedra gibt es in den Ausführungen von 50 mg, 100 mg und 200 mg. Die richtige Dosierung hängt immer vom einzelnen Patienten ab und sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

    Für die Ersteinnahme wird eine Dosierung von 100 mg empfohlen, die dann nach oben oder unten hin angepasst werden kann.

    Wer bei Spedra nicht die gewünschte Wirkung mit der Dosierung von 100 mg erreicht, der kann gemeinsam mit einem Arzt auch über die Erhöhung der Dosierung nachdenken. Viele Patienten bestellen daher direkt 200 mg des Medikaments und teilen bei Bedarf eine Tablette. Somit lässt sich neben der Halbierung der Dosis auch einiges am Preis sparen. 

    Pro Tag sollte die Höchstdosis von 200 mg nicht überschritten werden. Damit der Körper genug Zeit hat, den Wirkstoff restlos abzubauen, sollte zwischen zwei Einnahmen außerdem nach Möglichkeit ein Zeitraum von zwei Tagen liegen.

    Hinweise zur Einnahme von Spedra

    Die Filmtablette sollte unzerkaut mit etwas Wasser heruntergeschluckt werden. Dies garantiert eine bestmögliche Wirkung und reduziert das Risiko für Nebenwirkungen.

    Aufgrund des schnellen Wirkeintritts sollte Spedra etwa 30 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Dank der langen Wirkdauer von Avanafil ist es jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich, bei sexueller Stimulation eine Erektion aufzubauen. Die höchste Konzentration des Wirkstoffes im Blutplasma ist nach etwa 30 bis 45 Minuten erreicht.

    Welche Faktoren können die Wirkung von Spedra (Avanafil) beeinträchtigen?

    Die Wirkung von Spedra kann verzögert eintreten, wenn vor der Einnahme des Medikaments eine fettige oder schwere Mahlzeit eingenommen wurde.

    Vom Alkoholkonsum sollten Männer während der Einnahme von Spedra absehen, da Alkohol einerseits erektile Dysfunktion verstärkt und somit die Wirkung des Medikaments abschwächen kann und außerdem zusätzlich den Blutdruck senkt, was zu erhöhtem Schwindel oder Übelkeit führen kann.

    Nebenwirkungen von Spedra

    Dank der hohen Selektivität des Wirkstoffes Avanafil auf PDE-5 zeichnet sich Spedra durch seine besonders gute Verträglichkeit aus. Bei der Einnahme kann es jedoch wie bei jedem Medikament zu Nebenwirkungen kommen.

    Am häufigsten zählen dazu Kopfschmerzen sowie Gesichtsrötungen, die gleichermaßen vom sinkenden Blutdruck durch Einnahme des Medikaments rühren. In seltenen Fällen können auch leichte Muskelschmerzen auftreten, Mundtrockenheit und Schwindel wurden nur bei einem geringen Prozentsatz der Anwender beobachtet.

    Die Nebenwirkungen von Spedra sind in der Regel harmlos und von kurzer Dauer. Nach Abbau des Wirkstoffes klingen sie vollständig wieder ab.

    Warnhinweise

    Wie bei allen Potenzmitteln, deren Wirkstoffe zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehören, gibt es bestimmte Vorerkrankungen, deren Verträglichkeit mit dem Medikament unbedingt abgeklärt werden sollte. Dazu zählen vor allem ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, schwere Herzerkrankungen oder Schlaganfälle.

    Bei Schäden an Leber oder Niere kann außerdem nicht gewährleistet werden, dass das Medikament gezielt oder vollständig abgebaut werden kann. Deshalb sollte auch in diesen Fällen die Einnahme mit einem Arzt besprochen oder nach einer Behandlungsalternative gesucht werden.

    Wechselwirkungen

    Zusätzlich zu Beeinträchtigungen durch Vorerkrankungen an sich kann es auch durch die medikamentöse Therapie der Vorerkrankungen zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Diese können einerseits darin bestehen, dass sich die Wirkung der Medikamente gegenseitig aufhebt. Andererseits kann es auch zu einer gefährlichen Verstärkung eines Wirkstoffes kommen, die teilweise zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann und deshalb immer mit größter Vorsicht beachtet werden sollte.

    Auf die Einnahme anderer PDE-5-Hemmer zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion sollte verzichtet werden. Außerdem verstärkt Avanafil die blutdrucksenkende Wirkung von Nitraten, wie sie in Medikamenten gegen bestimmte Herz- oder Gefäßerkrankungen verabreicht werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Spedra kann es so zu Benommenheits- und Schwindelgefühlen bis zur Ohnmacht und einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen.

    Unter gewissen Umständen sollten Männer also aufgrund von gesundheitlichen Risiken auf die Einnahme von Spedra verzichten.

    Dazu zählen:

    Spedra auf Online-Rezept

    Da es sich bei Spedra um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, ist für den Kauf ein Rezept notwendig. Das Rezept kann vom Hausarzt oder auch einem Urologen ausgestellt werden. 

    Doch auch über Online-Sprechstunden gibt es die Möglichkeit, eine Diagnose über das Internet zu beantragen. Dabei wird im Bestellformular ein Fragebogen ausgefüllt, der wichtige Fragen bezüglich der Gesundheit abklärt. In Rücksprache mit zugelassenen Ärzten können so mögliche Risiken aufgrund von Vorerkrankungen direkt ausgeschlossen werden. Der Fragebogen wird einem zugelassenen Arzt vorgelegt, welcher das notwendige Rezept ausstellen kann.

    So besteht die Möglichkeit, online Spedra kaufen zu können. Innerhalb von kurzer Zeit versendet die Online Klinik das Medikament per Expressversand. Ein großer Vorteil für spektische Neukunden: Die Zahlung kann auch auf Rechnung erfolgen.

    1. Spedra 50 mg Tabletten. ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS. Die Europäische Arzneimittel-Agentur | ema.europa.eu
    2. Studie-Quelle: Spedra: EPAR – Summary for the public European Medicines Agency. EMA/58674/2015 | ema.europa.eu
    3. Avanafil (Spedra®) bei erektiler Dysfunktion. Neuzulassung der Swissmedic.Der Verlag Rosenfluh Publikationen AG | rosenfluh.ch
    4. A Randomized, Placebo-Controlled, Double-Blind, Multi-Center Therapeutic Confirmatory Study to Evaluate the Safety and Efficacy of Avanafil in Korean Patients with Erectile Dysfunction | doi.org
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