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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz

Aktualisiert: 17. Juni 2020

Potenzmittel (PDE-5-Hemmer) – Vorteile & Nachteile

Als Potenzmittel werden meistens die rezeptpflichtigen PDE-5-Hemmer bezeichnet.

PDE-5-Hemmer sind Potenzmittel, die von Ärzten bei erektiler Dysfunktion verschrieben werden. Der bekannteste PDE-5-Hemmer ist Viagra, dessen Wirkstoff Sildenafil mittlerweile auch als günstiges Generikum verfügbar ist. 

Potenzmittel werden zwar Millionenfach eingesetzt, aber leider auch genauso häufig gefälscht. Daher ist es beim Erwerb darauf zu achten, nur bei seriösen Anbieter zu bestellen. Ratsam ist daher immer eine ärztliche Diagnose. Mit einem gültigen Rezept können sich Männer sicher sein, auch ein originales, zugelassenes Medikament zu erhalten.

Potenzmittel in einem Satz erklärt:

Vereinfacht ausgedrückt verbessern Potenzmittel die Durchblutung im Penis, wodurch eine Erektion leichter aufgebaut und gehalten werden kann.

Kurze Fragen & Antworten

Unter den oral einzunehmenden Potenzmittel fallen folgende PDE-5-Hemmer:

Wir haben diese Potenzmittel in einem Potenzmittel Vergleich ausführlich miteinander verglichen. 

Potenzmittel bewirken, dass ein Enzym im Muskelgewebe blockiert wird. Das Resultat ist, sodass die Muskulatur im Schwellkörper entspannt wird. Für die Erektion notwendige Arterien haben somit die Möglichkeit sich zu erweitern. Verstärkt gelangt Blut in den Penis, was zu einer härteren und länger anhaltenden Erektion führt.

Nein, ohne Lust auf Sex wirken Potenzmittel die als PDE-5-Hemmer beschrieben werden nicht. Diese Potenzmittel sind keine Lustmacher, sondern ermöglichen nur dann eine Erektion, wenn auch Lust auf Sex besteht. 

Die wohl häufigsten Nebenwirkungen von Potenzmittel der PDE-5 Kategorie sind:

  • Kopfschmerzen
  • verstopfte Nase
  • Gesichtsrötung
  • Sodbrennen
  • Sehstörungen
  • Muskelschmerzen

Diese Nebenwirkungen können allerdings durch eine niedrige Dosis verringert werden oder auch durch eine Konstanztherapie (tägliche Einnahme) deutlich reduziert werden. 

Ja. Potenzmittel welche als PDE-5-Hemmer eingestuft werden, sind verschreibungspflichtig. Es gibt zwar auch rezeptfreie Potenzmittel, diese haben allerdings eine klinisch nur geringe Wirksamkeit nachzuweisen. 

Verschreibungspflichtige Potenzmittel sollten nur mit gültigen Rezept erworben werden. Das Rezept kann aber auch über das Internet ausgestellt werden. Ohne Rezept, sollten keine PDE-5-Hemmer wie Viagra bestellt werden. Dabei wird gegen geltende Gesetze verstoßen und ein gesundheitliches Risiko eingegangen. 

In fasst allen Fällen können Potenzmittel der Kategorie PDE-5-Hemmer wirksam gegen Impotenz helfen. Nur in seltenen Fällen einer psychologischen Impotenz oder Depressionen können Potenzmittel wenig helfen. Auch bei nervenbedingten Ursachen der erektilen Dysfunktion können oral einzunehmende Tabletten nicht weiter helfen. Dann sind Potenzmittel nötig welche lokal mittels Spritze oder Stäbchen eingenommen werden. 

Inhalt:
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    Vorteile & Nachteile von Potenzmittel

    Vorteile

    Nachteile

    Bekommt man Potenzmittel ohne Arztbesuch?

    Dank der Telemedizin gibt es durchaus die Möglichkeit verschreibungspflichtige Potenzmittel ohne Arztbesucht kaufen zu können. Dies ist möglich, in dem Arzt über das Internet ein Rezept für die Potenzmittel ausstellt.

    Ohne Rezept ist dies allerdings nicht möglich. Von Anbietern die Potenzmittel ohne Rezept anbieten dringend Abstand gehalten werden. Dort erhalten Kunden zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nur Fälschungen.

    Die Online Sprechstunde ermöglicht es Potenzmittel ohne Arztbesuch zu erhalten, da die Konsultation über das Internet erfolgt. Hierfür können Sie unsere Partner Online Klinik besuchen.

    1. Fragebogen ausfüllen

    Bestellung aufgeben und Fragebogen ausfüllen. Die Bezahlung kann auch auf Rechnung erfolgen.

    2. Ärztliche Kontrolle

    Die Angaben werden von einem Arzt überprüft. Im positiven Fall wird ein Rezept ausgestellt.

    3. Expressversand

    Das Rezept automatisch an eine Versandapotheke weitergeleitet. Es erfolgt sofort ein 24 Stunden Versand.

    Potenzmittel mit Online Rezept Service:

    Potenzmittel: Die Qual der Wahl

    Um eine erektile Dysfunktion ganz gezielt überwinden zu können, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, auf die bekannten Potenzmittel zu setzen. In der Tat ist es so, dass diese gewisse Vorteile mit sich bringen, und sich sehr flexibel zum Einsatz bringen lassen. Nun stellt sich natürlich auch die Frage, auf was geachtet werden sollte, und welche Medikamente im individuellen Fall am besten geeignet sind.

    Empfehlenswert ist hierfür unser Potenzmittel Vergleich:

    Wie werden Potenzmittel eingenommen?

    Alle Potenzmittel werden derweil oral eingenommen, wobei die Zufuhr von einem Glas Wasser den Eintritt der Wirkung beschleunigen kann. Ungefähr eine Stunde vor dem geplanten Verkehr sollte das Potenzmittel eingenommen werden. Auch wenn manche Mittel wie z.B. Levitra oder Spedra schneller wirken können, gelten 60 Minute als gute Richtlinie.

    Die Wirkung von den meisten Potenzmittel hält über 5 Stunden an. Lediglich Cialis ist mit über 24 bis 36 Stunden eine Besonderheit.

    Alle Potenzmittel werden in ganz unterschiedlichen Dosierungen angeboten. Da hier auch auf individuelle Faktoren wie das Körpergewicht und Vorerkrankungen Rücksicht genommen werden muss, ist es ratsam, die Entscheidung gemeinsam mit einem Arzt zu treffen. Mit der falschen Dosierung ist es schließlich möglich, dass sich das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen erhöht.

    In jedem Fall wirken sich üppige und fettreiche Speisen negativ auf den Eintritt der Wirkung aus, worauf man definitiv achten sollte. In Grapefruitsaft ist zudem ein Enzym enthalten, welches die Wirkung in einem gefährlichen Maß steigern kann. Auf die parallele Einnahme sollte daher auch in diesem Fall klar verzichtet werden.

    Wirkungsweise von Potenzmittel

    Die bekannten verschreibungspflichtigen Potenzmittel, werden als PDE-5-Hemmer bezeichnet.

    Dabei wird das Enzym PDE-5 gehemmt, welches ansonsten für den Abbau des Botenstoffs cGMP verantwortlich ist. Dessen Konzentration im Blut steigt nun natürlich stetig an, wodurch die Muskeln um die Schwellkörper des Penis entspannt werden.

    In Verbindung mit sexueller Erregung kann so mehr Blut in den Penis fließen, was maßgeblich dazu führt, dass eine Erektion erreicht werden kann. Ohne sexueller Erregung passiert allerdings nur wenig, die Potenzmittel sind keine Lustmacher. 

    Beim Marktführer Viagra wird hierfür auf den Wirkstoff Sildenafil gebaut. Die gleiche Wirkung entfaltet sich aber auch bei Tadalafil, Vardenafil und Avanafil.

    Die Wirkungsdauer unterscheidet sich bei den verschiedenen Präparaten etwas. Zugleich fällt es schwer, genaue Angaben zu machen, da individuelle Faktoren bei der Betrachtung eine große Rolle spielen. 

    Potenzmittel Wirkt ab: Wirkt bis:
    Viagra (Sildenafil) 40-60 min. 5 Stunden
    Cialis (Tadalafil) 30-40 min. 36 Stunden
    Levitra (Vardenafi) 20-30 min. 5 Stunden
    Spedra (Avanafil) 10-20 min. 6 Stunden

    Nebenwirkungen von Potenzmittel

    Natürlich ist bei der Einnahme von Potenzmittel nicht auszuschließen, dass verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Ist dies der Fall, sollte das Potenzmittel gewechselt oder die Dosierung verringert werden.

    Eine generelle Unverträglichkeit aller vier Präparate ist derweil unwahrscheinlich, da sie verschiedene Wirkstoffe in sich tragen. Sollten unerwartet hohe Nebenwirkungen auftreten, ist es aber besser, diese direkt gemeinsam mit einem Arzt zu besprechen.

    Die häufigsten Nebenwirkungen von Potenzmittel:

    Ferner ist es auch möglich, dass Gliederschmerzen, vermehrtes Schwitzen oder leichte Irritationen im Blickfeld auftreten. Grundsätzlich klingen diese Effekte aber einige Zeit nach der Einnahme wieder ab und hinterlassen keine bleibenden Schäden.

    Gegenanzeigen & Wechselwirkungen

    Wann darf man keine Potenzmittel einnehmen?

    Bei der Gruppe der PDE-5-Hemmer gibt es verschiedene Umstände, unter denen nicht zu den Medikamenten gegriffen werden sollte. Zum einen betrifft dies zurückliegende Erkrankungen wie einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Auf der anderen Seite sollten Männer aber auch bei Schäden an Leber und Nieren nicht die Potenzmittel Testpackung kaufen, da der Wirkstoff vielleicht nicht wie gewünscht abgebaut werden kann. Diabetiker sollten mit einem Arzt abklären, ob die Einnahme der Potenzmittel möglich ist.

    Zugleich gibt es Medikamente, die sich nicht zu einer parallelen Einnahme eignen. Dazu zählen verschiedene Pilzmittel aber auch Cimetidin und Ritonavir. Bei Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten, die für die Verbesserung des Blutdrucks eingenommen werden, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Des Weiteren gilt, dass unter keinen Umständen mehrere PDE-5-Hemmer gleichzeitig eingenommen werden sollten.

    Viagra (Sildenafil)

    Viagra ist nach wie vor der klare Vorreiter auf dem Markt, schließlich handelt es sich hier um das erste kommerziell vertriebene und offiziell anerkannte Potenzmittel.

    Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1998, als das Produkt vom Hersteller Pfizer auf den Markt gebracht wurde. Viagra trägt dabei den Wirkstoff Sildenafil in sich, der dafür sorgt, dass sich die gewünschte Wirkung in der Regel innerhalb von 40 bis 60 Minuten einstellt.

    potenzmittel-viagra-sildenafil

    Cialis (Tadalafil)

    Cialis wurde bereits im Jahr 2002 auf den Markt gebracht, und verfügt ebenfalls über einige sehr förderliche Eigenschaften. Zu betonen ist hier die lange Halbwertszeit von 17 Stunden, nach der die Wirkung immer noch die Hälfte des Maximums erreicht.

    Die Wirkung von Cialis kann bereits nach 30 bis 40 Minuten eintreten und wird aufgrund der langen Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden auch als die „Wochenendpille für den Mann“ bezeichnet. 

    Besonderheit: Die geringe Dosis in Cialis Täglich (5 mg) wird nicht bei Bedarf, sondern dauerhaft eingenommen. Dadurch sind Männer, bei sehr wenig Nebenwirkungen, jederzeit wieder bereit für Geschlechtsverkehr. 

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    Levitra (Vardenafil)

    Bei Levitra von Bayer wird auf den Wirkstoff Vardenafil gesetzt, wobei sich das Präparat nunmehr seit dem Jahr 2003 auf dem Markt behaupten kann. Ein besonderer Vorteil dieses Medikaments ist das schnelle Einsetzen der Wirkung, die sich bereits nach 20 bis 30 Minuten voll entfaltet hat.

    Viele Patienten berichten bei der Verwendung von Vardenafil davon, gar keine Nebenwirkungen verspürt zu haben.

    Verfügbarkeit: Da Bayer die Produktion von Levitra eingestellt hat, gibt es mittlerweile nur noch Vardenafil Generika (z.B: Vardegin) auf dem Markt. 

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    Spedra (Avanafil)

    Spedra ist das neueste Potenzmittel und weist die schnellste Wirkungszeit auf. Dabei wird von Seiten des Herstellers Meranini Berlin Pharma auf den Wirkstoff Avanafil gesetzt, der in verschiedenen Dosierungen in dem Präparat enthalten ist.

    Der größte Vorteil ist der Eintritt der Wirkung nach bereits 10 bis 15 Minuten, was von allen anderen Produkten unerreicht ist. Zudem hält die Wirkung bis zu sechs Stunden an, bevor der Körper die PDE-5-Hemmer wieder zu weiten Teilen abgebaut hat.

    Der Wirkstoff Avanafil kann zudem von einer sehr hohen Verträglichkeit berichten. Da es von Spedra noch keine Generika gibt, ist der Preis noch sehr hoch. 

    potenzmittel-spedra-avanafil
    1. Erektile Dysfunktion: Untersuchung & Diagnose.Bundesverband Deutscher Internisten | internisten-im-netz.de
    2. Erektile Dysfunktion. Wort & Bild Verlag | apotheken-umschau.de
    3. PDE-5-Hemmer – Wikipedia
    4. Wirkstoff-Lexikon: PDE-5-Inhibitoren – DAZ.online
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