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Behandlung von erhöhten Cholesterin

Ist der Cholesterinspiegel erhöht, sollte dieser behandelt werden, da sonst schwere Folgeerkrankugnen drohen. Dabei gibt es unterschiedliche Maßnahmen. Angefangen mit der Ernährung, einem Sportprogramm bis hin zur Medikamentösen Behandlung mit Cholesterinsenker

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Ernährung gegen erhöhtes Cholesterin

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In der Regel entscheidet nun der Arzt, wie die Behandlung genau vonstattengehen soll. Tatsächlich wird in fast jedem Fall erst einmal eine Umstellung des Lebenswandels forciert. Medikamente wie Simvastatin werden bei schweren und den genetisch bedingten Fällen eingesetzt.

Bei einer familiär bedingten (vererbten) Fettstoffwechselstörung genügt eine Ernährungsumstellung und sportliche Betätigung leider nicht aus. Hierbei kann die Senkung meist nur 10-20% bewirken. Somit ist es in den meisten Fällen, dennoch notwendig eine medikamentöse Behandlung anzuwenden. Zusätzlich kann die Ernährungsumstellung allerdings dennoch erfolgen, auch nicht nur, um die Dosis der Medikamente so gering wie nur nötig zu halten. Dadurch werden Nebenwirkungen reduziert und allgemein etwas gutes für die Gesundheit unternommen.

Ernährugnsumstellung

Falls die erhöhten Cholesterinwerte durch eine ungesunde Ernährungsweise verursacht worden sind, gilt es diese schnellst möglichst umzustellen. Die ungesunde Ernährung beinhaltet häufig einen zu hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und häufig zu viele Kalorien beinhaltet.

Die Umstellung der Ernährung ist natürlich erst einmal ein schwieriger Prozess, bei dem es nicht immer leichtfällt, ihn von heute auf morgen durchzuziehen. Liegt aber tatsächlich eine konkrete Gefahr für die Gesundheit vor, so kann unter Umständen auch ein Ernährungsberater hinzugezogen werden.

Sportliche Betätigung

Sport & Bewegung gegen erhöhtes Cholesterin

Neben der Ernährung ist es wichtig, die sportlichen Aktivitäten zu steigern. Ärzte empfehlen hier immer wieder, eine Sportart zu wählen, die nicht nur als Mittel zum Zweck gesehen wird. Stattdessen ist es sehr viel besser, einen Sport zu finden, der zugleich Freude bereitet.

Gerade Fitnessstudios bieten immer wieder Kurse an, in denen sich Gleichgesinnte treffen und gemeinsam diesen Zielen nachgehen können. Hinzu kommt dann auch der soziale Druck, der ebenfalls einen Teil dazu beiträgt, dass es leichter fällt, länger aktiv zu bleiben.

Diese Maßnahmen können natürlich nicht nur dann ergriffen werden, wenn bereits ein erhöhter Wert an Cholesterin vorliegt. Auf der anderen Seite lohnt es sich auch in Bezug auf die Prävention, über eine Änderung des Lebensstils nachzudenken. Dies liegt unter anderem daran, dass so das Risiko gesenkt wird, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden.

Medikamentöse Behandlung

Cholesterinsenker als medikamentöse Behandlungsform

Inzwischen gibt es verschiedene Medikamente auf dem Markt, die dazu geeignet sind, das Cholesterin aktiv zu senken. Insbesondere die gut verträglichen Statine werden häufig verschreiben. Falls diese nicht vertragen werden, kann auch über die Anwendung von Fibrate nachgedacht werden. 

Am häufigsten werden die Statine verschreiben. Simvastatin ist das am häufigsten verschriebene Medikament bei erhöhten Cholesterinwerten. Nur wenn Statine keinen ausreichenden Erfolg zeigen, wird über Alternative Behandlungsmethoden nachgedacht.

Sollte der erhöhte Cholesterinwert allerdings nicht aus familiären (genetischen) Gründen bestehen, kann auch eine Ernährungsumstellung und sportliche Betätigung ausreichend sein.  

Statine

Statine sind Wirkstoffe, die bei einem Enzym als Substrat eingesetzt werden, das so in seiner Wirkung gehemmt wird. Dieses Enzym ist normalerweise am Prozess der Synthese von Cholesterin beteiligt, wodurch der Organismus von diesem Moment an weniger Cholesterin produziert.

Bereits nach einigen Tagen sinkt der Gehalt im Blut aus diesem Grund schon ganz beträchtlich. Das Cholesterin, welches durch die Nahrung aufgenommen wird, ist dann aber nach wie vor vorhanden.

Fibrate

Die effektive Wirkung von Fibraten (Fibrinsäurederivate) gilt als umstritten.4Fibrate | de.wikipedia.org Daher werden diese Wirkstoffe nur sehr selten verschrieben. Fibrate kommen daher nur dann zum Einsatz, wenn Statine nicht vertragen werden und natürliche Behandlungsmethoden ohne Erfolg bleiben. 

Fibrate bekämpfen das Cholesterin, dass sich bereits im Körper befindet. Denn der Wirkstoff, der in Medikamenten wie Bezafibrat oder Fenofibrat enthalten ist, steigert den Fettstoffwechsel, was dazu führt, dass das vorhandene Cholesterin nun noch schneller abgebaut werden kann.

PCSK9-Inhibitoren

Die PCSK9-Inhibitoren sind seit 2015 in Deutschland verfügbar und werden ebenfalls nur dann eingesetzt, wenn eine Statinunverträglichkeit besteht. Diese Wirkstoffe senken das LDL Cholesterin in dem die Aufnahme & Entsorgung vom HDL Cholesterin in der Leberzelle begünstigt wird.3Therapiemöglichkeiten bei erhöhten Cholesterinwerten | www.cholesterin-neu-verstehen.de

Cholesterin-Resorptionshemmer

Die Cholesterin-Resorptionshemmer hemmen die Aufnahme von Cholesterin im Darm. Diese Wirkstoffe sind relativ selten vertreten und werden ebenfalls nur dann eingesetzt, wenn Statine von Patienten nicht vertragen werden oder nicht ausreichend Wirkung erzielen.

Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert: 11. Mai 2021

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    1. Statine: Cholesterin-Senker sind besser als ihr Ruf | WELT
    2. Cholesterin & Ernährung – Gesundes Essen ist wichtig | www.cholesterinspiegel.de
    3. Therapiemöglichkeiten bei erhöhten Cholesterinwerten | www.cholesterin-neu-verstehen.de
    4. Fibrate | de.wikipedia.org
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