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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert: 15. September 2020

Welcher Arzt bei Haarausfall?

Bei Haarausfall ist professionelle ärztliche Hilfe von Hautärzten gefragt.

Wer tatsächlich unter Haarverlust leidet und mehr als 150 Haare täglich verliert, also wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen können, der kann ein Arzt um Hilfe beten. Der Hautarzt ist meist der richtige Ansprechpartner für diese Situation. Die Behandlung von erblich bedingten Haarausfall kann auch über das Internet auf der Basis einer Online Diagnose erfolgen.

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    haarausfall-diagnose

    Der Hautarzt bei Haarausfall

    Der Hautarzt (Dermatologe) ist ein Spezialist für Haarausfall und alle Krankheitsbilder, die damit zusammenhängen.

    Um Haarausfall behandeln zu lassen, sollte der Hausarzt besucht werden, um sich eine Überweisung an den Hautarzt ausstellen zu lassen. Sollte dies zu umständlich sein, kann oft direkt der Hautarzt besucht werden. Da die Krankenkasse nur in seltenen Fällen die Kosten für Haarausfall-Behandlung übernimmt, ist dies auch kein entscheidender Faktor. 

    Termine beim Hautarzt sind mit langer Wartezeit verbunden und erfordern meist mehr als nur einen Termin. Ist dies geschafft kann mittels einer Untersuchung allerdings genau herausgefunden werden um welchen Haarausfall Typ es sich bei Ihnen handelt. 

    Als erstes geht der Hautarzt den Grund auf die Spur, weshalb es zum Haarausfall kommt. Deshalb empfiehlt es sich die ausgefallenen Haare über mehrere Tage hinweg zu zählen. Manchmal ist es auch hilfreich, die ausgefallenen Haare zur Untersuchung mitzunehmen.

    Die Diagnose wird für den Dermatologen erleichtert, wenn der Proband nähere Angaben zum allgemeinen Gesundheitszustand geben kann. Eventuell werden bestimmte Medikamente regelmäßig eingenommen oder es gibt in der Familie ähnliche Fälle des Haarausfalls. Als Erbanlage wird der genetisch bedingte Haarausfall typischerweise bei Männern oftmals weitergegeben und vererbt.

    Wann hilft der Endokrinologe?

    Endokrinologen befassen sich hauptsächlich mit den Drüsenfunktionen Körpers, sowie auch mit der inneren Sekretion. Darunter fallen zum Beispiel auch sämtliche Krankheiten in Bezug auf die Drüsen, welche die Hormone produzieren.

    Die Fachbereiche eines Endokrinologen ist die Analyse von Medikamenteneinnahme, der Faktor von psychische Belastung und wenn Erkrankungen oder Operation eine Rolle spielen. Auch bei einer genetischen Vererbung kann der Endokrinologe helfen. 

    Themen für den Endokrinologe:

    Unterschied Hautarzt & Endokrinologe

    In Bezug auf infrage kommende Behandlungsmethoden gegen den Haarausfall unterscheiden sich der Dermatologe und der Endokrinologe im Wesentlichen nicht wirklich. In jedem Fall ist es notwendig, die Haarwurzeln zu untersuchen. Anders ist es nicht möglich, den Auslöser für den Haarverlust zu eruieren.

    Welcher Arzt bei hormonell bedingtem Haarausfall?

    Bei hormonell bedingtem Haarausfall ist der Gynäkologe die richtige Adresse.

    Auch Frauen leiden unter Haarausfall. In diesem Fall ist der Gynäkologe der erste Ansprechpartner und die richtige Anlaufstelle. Bei Frauen sind nämlich oftmals Hormonstörungen der Grund für den Haarausfall. Beim Gynäkologen wird der Hormonspiegel gemessen. So stellt man schnell fest, ob der Körper sämtliche wichtigen Nährstoffe und Mineralstoffe hat oder nicht.

    Eventuell liegt eine Hormonerkrankung vor. Diese ist oftmals bei Veganern und Vegetariern der Fall. Ein Mangel an Zink oder Eisen begünstigt den Haarausfall auch.

    Je nach Ausprägung des Haarausfalls gibt es unterschiedliche Verfahren, die beim Arzt für die Diagnose angewendet werden.
     

    • Biopsie der Kopfhaut
    • Blutuntersuchung
    • Haarreibetest
    • Haare werden durchgestreift
    • Epilationstest oder Zupftest
    • Kopfhautinspektion und Haarscheitelung
    • Trichoscan
    • Trichogramm

    Welche Ärzte behandeln noch den Haaraufsall?

    Je nach Zusammenhang können auch andere Fachärzte den Haarausfall behandeln.

    Sogar eine Lungenentzündung kann dafür verantwortlich sein, dass die Haare ausfallen. Dasselbe trifft auf Diäten oder Nebenwirkungen von besonderen Medikamenten zu. Werden blutverdünnende Medikamente oder Betablocker eingenommen kommt es sehr oft zu Haarausfall. Je nach Sachlage wird der zuständige Arzt konsultiert.

    Was machen Ärzte bei Haarausfall?

    Es gibt zahlreiche Diagnoseverfahren um den Haarausfall genauer zu erkennen.

    Bevor eine Behandlung in die Wege geleitet werden kann, gibt es zahlreiche Diagnosemöglichkeiten um den Haarausfall-Typ ausfindig zu machen. Nur wenn die genaue Ursache gefunden ist, kann auch eine entsprechende Behandlungsmethode helfen. 

    Kopfhautinspektion

    Bei der Kopfhautinspektion untersucht der Arzt die Kopfhaut mit einer hellen Lampe unter Licht. Die Haarstruktur, die Dichte der Haare und die Kopfhaut werden genau geprüft. Je nach Erkrankung der Kopfhaut oder Art des Haarausfalls erfolgt eine gesamte Untersuchung des Körpers und der Haut. Auffällige Stellen werden genau unter dem Mikroskop begutachtet und untersucht. Viele Arten des Haarausfalls betreffen auch die Körperbehaarung.

    Epilationstest

    Bei diesem Test ergreift der Arzt ein Büschel Haare und zupft ruckartig daran. Dieser Test wird an mehreren Stellen auf dem Kopf durchgeführt. Der Arzt prüft, wie leicht sich die Haare lösen. So ist es grob möglich, die Schwere des Haarausfalls zu bestimmen. Die Ursache kann mit diesem Test aber nicht geklärt werden.

    Haare durchstreifen

    Die losen Haare können nachgewiesen werden, wenn der Arzt die Haare durchstreift. Es wird festgestellt, wie viele Haare sich in der Ruhephase befinden. Dafür fasst der Arzt mit gespreizten Fingern durch das Haar und zieht die Hand entgegen der Wachstumsrichtung. Wenn mehr, als 10 Haare hängen bleiben kann das auf einen verstärkten Haarausfall hinweisen.

    Haarreibetest

    Bei diesem Test werden einige Haare zwischen den Fingern des Arztes zerrieben. So wird festgestellt, ob die Haare erhöht brüchig sind und eventuell ein Strukturschaden der Haare vorhanden ist. Wenn eine erhöhte Brüchigkeit das Ergebnis ist, kommen weitere Untersuchungsmethoden zum Einsatz. Die Ursache des Ausfalls kann mit diesem Test nicht bestimmt werden.

    Blutuntersuchung

    Sowohl Mangelzustände, als auch bestimmte Krankheiten und Medikamente können die Ursache für einen diffusen Haarausfall sein. Deshalb nimmt der Arzt sicherheitshalber Blut ab. Somit können die Eisenwerte und Schilddrüsenwerte überprüft werden. Sobald dieser Befund durch die Blutuntersuchung vorliegt ist es möglich, Mängel oder Krankheiten erfolgreich zu behandeln.

    Info Epilationstest

    Dieser Test dient nur als grobe Einschätzung über das Ausmaß der Situation. Anschließend erfolgen weitere Tests für die konkrete Bestimmung.

    Gibt es einen Online Arzt für Haarausfall?

    Tatsächlich kann auch ein Online Arzt bei Haarausfall behilflich sein. Über einen Fragebogen können wichtige Fragen zur Erkrankungen getätigt werden, welche anschließend von einem Arzt kontrolliert werden.

    Entscheidet sich der Arzt beispielsweise für eine Behandlung mit Finasterid (Propecia), kann das notwendige Rezept ausgestellt werden. Eine Online Klink leitet dann das Rezept an eine Versandapotheke weiter, welche Ihnen das Medikament auf schnellsten Weg zuschickt.

    1. Für die Haarausfall-Diagnose zum Hautarzt – PraxisVITA
    2. Wie stellt der Hautarzt die Diagnose Haarausfall? – haarwuchsmittel-blog.de


    Bildnachweis:
    Image Point Fr| shutterstock.com

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