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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert:

Was ist eine Harnwegsinfektion? (Urethritis)

Unter einer Harnwegsinfektion wird eine Entzündung der Harnwege verstanden.

Darunter fällt die Harnleiter, Harnblase oder auch Harnröhre. Durch eine Harnwegsinfektion kann somit auch eine Blasenentzündung, entstehen. 

Die Ansteckung mit einer Harnwegsinfektion ist über viele Wege möglich. So ist es zum Beispiel möglich, dass die Bakterien beim ungeschützten Geschlechtsverkehr ausgetauscht werden.

Von Harnwegsinfektionen sind sowohl Frauen wie auch Männer betroffen. Statistisch gesehen sind Frauen häufiger von einer Harnröhrenentzündung betroffen. Bei Frauen entsteht zudem deutlich häufiger eine Blasenentzündung als bei Männern. Dies liegt an der kürzeren Harnröhre als bei Männern, dadurch gelangen die Keime schneller an die Harnblase.

Durch eine frühzeitige Behandlung der Harnröhrenentzündung kann sich eine Blasenentzündung noch vermeiden lassen.

Eine Harnwegsinfektion kann auch mittels einer Online Diagnose behandelt werden. Die Kosten für die Rezeptausstellung, das Medikament und einen 24 Stunden Expressversand sind bereits inklusive. 

Für die Hälfte aller Ansteckungen, durch die die unspezifische Entzündung der Harnröhre hervorgerufen wird, sind die Chlamydien verantwortlich.

Daneben gibt es die sogenannten HP-Viren, wie den Trichomonas vaginalis oder Herpesviren. Diese werden ebenfalls beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, weshalb sie für die entsprechenden Symptome sorgen.

In seltenen Fällen kann es aber auch eine mechanische Überreizung des Genitaltraktes sein, die für die Symptome verantwortlich ist.

 

Vordergründig ist es so, dass nicht bei jeder Person in gleichem Maße Symptome ausgebildet werden.

Zu den bedeutendsten Symptomen zählen:

  • übermäßiger Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • äußerliche Rötungen
  • starker Juckreiz im Genitalbereich

Das wohl eindeutigste Merkmal ist aber der starke Harndrang, der den Betroffenen bereits wenige Tage nach der Ansteckung auffällt. Besonders ungünstig ist dies in Kombination mit einem brennenden Schmerz, der beim Versuch des Wasserlassens entstehen kann.

Bei Frauen wie Männern kann es zudem der so charakteristische Ausfluss aus der Harnröhre sein, der stark auf eine Entzündung hinweist.

Am häufigsten sind es vor allem Wirkstoffe und Medikamente wie Azithromycin oder Doxycyclin, mit denen sich die Erreger ganz spezifisch bekämpfen lassen.

Dabei werden diese direkt an ihren Zellwänden angegriffen, was zu einer raschen Reduktion führen kann. Bereits nach wenigen Tagen ist so mit einer deutlichen Besserung der Symptome zu rechnen.

Bis die Erreger ganz aus dem Körper verschwunden sind, ist es dabei noch notwendig, die Therapie über einen etwas längeren Zeitraum anzuwenden.

Damit keine Resistenzen von den Erregern ausgebildet werden können, sollte der Zeitraum der Behandlung aus diesem Grund auf jeden Fall genau eingehalten werden.

Neben der medikamentösen Behandlung empfehlen die meisten Ärzte eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, selbst wenn dies in diesem Moment der eigenen Natur zuwider sein sollte.

Dies liegt einfach an den mit dem Wasserlassen verbundenen Schmerzen, die mit der Zeit aber deutlich nachlassen werden.

Vor allem lauwarme Tees sollten ausreichend konsumiert werden, um die Behandlung der Entzündung weiter zu unterstützen. Gleichzeitig ist es zu empfehlen, während des Zeitraums der Behandlung auf einen übermäßigen Konsum von Kaffee zu verzichten.

Das Auftragen spezieller Cremes kann zudem das Abklingen der Symptome weiter unterstützen und den Prozess so erträglicher machen.

Da die Übertragung der Erreger eben zu großen Teilen beim ungeschützten Geschlechtsverkehr geschieht, bietet die Benutzung von einem Kondom hier eigentlich eine sehr gute Möglichkeit zur Prävention.

Eine weitere bekannte Vorbeugung einer Harnröhrenentzündung ist es nach dem Geschlechtsverkehr unverzüglich eine Toilette aufzusuchen, wobei die Blase vollständig entleert werden sollte.

Ebenso sollte verhindert werden, dass der übermäßige Gebrauch von scharfen Pflegeprodukten im Intimbereich die Haut zu sehr belastet. Dadurch kann unter anderem der natürliche Schutz durch den leicht sauren PH-Wert eingeschränkt werden, was die Infektion dann wiederum begünstigen könnte.

Wer eine Harnwegsinfektion früh genug erkennt, kann eine drohende Blasenentzündung abwehren. Denn die Keime müssen erst über die Harnröhre zu der Harnblase gelangen. Bei Frauen ist dies durch den kürzeren Weg deutlich schneller der Fall, als bei Männern. 

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    Harnwegsinfektion Erklärung im Video:

    Übertragung & Ansteckung mit Urethritis

    Die Gründe & Ursachen für eine Harnröhrenentzündung sind in vielen Fällen Darmbakterien, welche vom After in die Harnröhre gelangen. Dies kann sowohl beim Toilettengang oder auch Geschlechtsverkehr passieren. 

    Neben den Darmbakterien welche die Urethritis auslösen können, sind auch die Chlamydien, Tripper-Bakterien, oder HP-Viren aus mögliche Auslöser bekannt. Ein besonderes Risiko stellt dabei der Trichomonas Vaginalis da, ein Virus, der auch für die Ansteckung mit der Geschlechtskrankheit Trichomoniasis verantwortlich gemacht werden kann.

    Verschiedene Herpesviren können ebenfalls eine derartige Infektion zur Folge haben. Übertragen werden diese ebenfalls beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. 

    Stellt sich bei einer ärztlichen Untersuchung heraus, dass Viren für die Harnröhrenentzündung verantwortlich sind, so wird die darauffolgende Behandlung natürlich entsprechend angepasst, da Antibiotika keinen Schutz vor viralen Erregern bieten.

    Auslöser von Harnwegsinfektionen im Überblick:

    • Darmbakterien
    • Chlamydien
    • HP-Viren
    • Weitere Geschlechtskrankheiten & Bakterien

    Risiko der Übertragung bei Frauen

    Bei Frauen kann sich eine Harnwegsinfektion durch Darmbakterien aus dem After nach einer fehlerhafte Hygiene auf der Toilette entwickeln. Durch falsches wischen können die Bakterien somit in die Harnröhre gelangen und die Infektion auslösen. Unbehandelt kann sich dies bei Frauen besonders schnell zu einer Blasenentzündung entwickeln.

    Risiko der Übertragung bei Männern

    Bei Männern kann durch ungeschützten Geschlechtsverkehr genauso häufig eine Harnwegsinfektion entstehen. Homosexuelle Männer haben durch gewisse Sexpraktiken nochmals ein etwas erhöhtes Risiko. Grundsätzlich haben junge, sexuell aktive Menschen ein deutlich höheres Risiko.

    Fehler beim Sex vermeiden

    Vorsicht bei Analverkehr

    Im Idealfall sollte Sex nur geschützt mit Kondom praktiziert werden. Doch selbst beim Vorspiel könnten durch Fingerspiele oder Oralverkehr Bakterien vom Darm zur Harnröhre gelangen. Einfach ausgedrückt "von Hinten - nach vorne gelangen". Wenn dies vermieden wird, kann das Risiko minimiert werden.

    Fehler bei der Hygiene vermeiden

    Richtige Hygiene auf der Toilette

    Auch auf der Toilette könnten sich Bakterien vom Darm zur Harnröhre übertragen lassen. Dies ist besonders bei Frauen durch die leicht zugängliche Harnröhre der Fall. Durch falsches wischen könnte sich dadurch eine Harnwegsinfektion ausbilden.

    Symptome einer Harnwegsinfektion

    • Starker Harndrang
    • Schmerzen beim Wasserlassen

    Bei einer Harnröhrenentzündung zeigt sich vor allem ein starker Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. Auch äußerliche Rötungen und ein vermehrter Juckreiz können, müssen aber nicht bemerkt werden. 

    • Bei Männern sind diese in der Regel noch etwas stärker, was sich ganz einfach durch die längere Harnröhre begründen lässt.

    Tritt erst mal nur ein vermehrter Harndrang mit Schmerzen beim Wasserlassen auf, so handelt es sich um einen klassischen Verlauf der Krankheit, der sich noch in den ersten Stadien befindet. Eine Behandlung hat dabei sehr gute Aussichten auf Erfolg.

    Asymptomatischer Verlauf

    Auf der anderen Seite gibt es aber leider auch noch den asymptomatischen Verlauf der Krankheit, der sich aus diesem Grund nicht so einfach charakterisieren lässt.

    Er kommt vor allem durch individuelle Dinge zustande, wie zum Beispiel die Reaktion des Körpers auf die Erreger. Bei vielen Menschen dauert es dann sehr lange, bis nach der eigentlichen Infektion die ersten Symptome der Harnröhrenentzündung auftreten.

    • Frauen leiden besonders häufig unter dem asymptomatischen Verlauf der Krankheit, da sie die ersten Symptome der Entzündung erst sehr spät ausbilden.

    Bemerkt werden diese in der Folge erst dann, wenn sich die Entzündungen weit verbreiten konnten, weshalb es dann auf jeden Fall noch in der akuten Phase zu empfehlen ist, entsprechende Gegenmaßnahmen zu implementieren. Gerade mit dem Besuch beim Arzt sollte in diesem Fall nicht gezögert werden. Dies liegt daran, dass die Erkrankung dann bereits fortgeschritten ist, was bedeutet, dass auch die Gefahr von langfristigeren Schädigungen vorliegt.

    Symptome des asymptomatischen Verlaufs

    Gleichzeitig kommt es bei diesem Verlauf der Krankheit häufig auch dazu, dass noch weitere Erscheinung in Verbindung mit der Entzündung anzutreffen sind. Patienten leiden daher in vielen Fällen unter starkem Fieber, welches eine Reaktion des Immunsystems auf die Erreger im Körper darstellt.

    Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, dass häufiges Erbrechen ein Anzeichen dafür ist. Bei Frauen, die ja sehr häufig unter diesem Verlauf zu leiden haben, können zudem noch unregelmäßige Blutungen hinzukommen, die ebenfalls den Entzündungen geschuldet sind.

    Symptome:
    • charakteristischer Ausfluss
    • irreguläre Blutungen
    • häufiges Erbrechen
    • Fieber

    Sollten derartige Symptome  erkannt werden, so ist es am besten, direkt auch mit dem Partner darüber zu reden. Dies liegt dann vor allem daran, dass es so möglich ist, das Risiko von einer gegenseitigen Ansteckung noch weiter zu reduzieren. Am Ende ist dies mit der beste Weg, um nicht weiter unter der Harnröhrenentzündung zu leiden.

    Behandlung der Harnwegsinfektion

    Ist die Harnröhrenentzündung erst einmal diagnostiziert, ist es wichtig, die richtigen Maßnahmen für die Behandlung in die Wege zu leiten. Die größte Bedeutung kommt dabei auf die Behandlung der bakteriellen Infektion zu, die in etwa der Hälfte aller Fälle der Nicht-gonorrhoische Urethritis dafür verantwortlich ist.

    Hier sind es die sogenannten Chlamydien, die für die Übertragung der Entzündung von Mensch zu Mensch sorgen können. Die Behandlung kann vor allen Dingen dadurch erfolgreich durchgeführt werden, dass dabei auf eines der vielen Antibiotika gesetzt wird, die für diesen Zweck auf dem Markt zu finden sind.

    Bei den Ärzten ist es dabei vor allem der Wirkstoff Azithromycin, welcher sehr häufig zum Einsatz kommt. Dabei sollten sich die Betroffenen aber darüber im Klaren sein, dass es sich nicht um eine spezifische Behandlung der Harnröhrenentzündung handelt.

    Effektive Behandlung mit Antibiotika

    Bekannte Antibiotika gegen Harnwegsinfektionen:
    • Azithromycin
    • Doxycyclin

    Antibiotika sollten unbedingt wie vom Arzt verordnet zu Ende eingenommen werden. An diese Angabe gilt es sich aber unbedingt zu halten, selbst wenn die so schmerzhaften Symptome bereits vor dem geplanten Absetzen des Antibiotikums abklingen sollten.

    Ansonsten besteht schließlich die Gefahr, dass es wiederum zu der Bildung von Resistenzen kommt, die in der Praxis natürlich verhindert werden soll. Etwas anders gehen die Ärzte dann vor, wenn es sich um besondere Fälle handelt. So zum Beispiel bei schwangeren Frauen, wo weit weniger aggressive Medikamente verwendet werden. Dabei wird von Fall zu Fall entschieden, welche Maßnahmen nun die besten sind.

    Falls Sie nicht Schwanger sind und über 18 Jahre alt können Sie eine Behandlung der Harnröhrenentzündung über das Internet anfordern. Seriöse Online-Kliniken ermöglichen es Ihnen eine Rezeptausstellung per Ferndiagnose für die Behandlung der Harnröhrenentzündung anzufordern.

    Blasenentzündung & Urethritis in einer Partnerschaft behandeln

    In einer festen Partnerschaft ist es zudem sehr zu empfehlen, dass sich der Partner zumindest auf das Vorkommen der Erreger im eigenen Körper testen lässt. Denn die Wahrscheinlichkeit, einer Infektion ist ziemlich hoch.

    Wird dann keine sachgemäße Behandlung durchgeführt, kann dies zu einer wechselseitigen Wiederansteckung mit den Erregern führen, sodass sich die Probleme nie ganz aus der Welt schaffen lassen.

    Dabei kann der Besuch beim Arzt nur dann umgangen werden, wenn auf einen Selbsttest gesetzt wird, der im Internet oder in einer gut sortierten Apotheke erworben werden kann. Die Medikamente sind in Deutschland und der EU dagegen verschreibungspflichtig, weshalb sie nur in Verbindung mit einer speziellen Online Konsultation bestellt werden können.

    Linderung der Symptome einer Blasenentzündung

    Es wird empfohlen, konstant eine relativ hohe Zufuhr an Wasser und Flüssigkeit zu gewährleisten. Durch die hohe Zufuhr an Flüssigkeit soll gewährleistet werden, dass die Erreger den Körper schneller verlassen können. Auch das übermäßig lange Halten des Urins ist nicht zu empfehlen. 

    Manche Betroffene empfinden es so als sehr angenehm, wenn der Unterleib und die Beine möglichst warm eingepackt sind. In anderen Fällen können spezielle Cremes zumindest für eine kurzzeitige Entlastung sorgen.

    Auf die Zufuhr von Schmerzmitteln sollte dagegen verzichtet werden, so gut es eben möglich ist. Realistisch betrachtet ist dies allerdings selten der Fall. Die meisten Menschen nehmen Schmerzmittel ein um die Schmerzen zumindest etwas angenehmer zu machen.

    Angenehm lockere Kleidung kann während der akuten Phase zudem dafür sorgen, dass es nicht zu unnötigen Stellen der Reibung kommt, die für den Prozess der Heilung natürlich ebenfalls alles andere als förderlich wären.

    Harnwegsinfektionen online behandeln?

    Wer unter einer Entzündung der Harnröhre leiden sollte und eine Behandlung beginnt, für den besteht im Grunde kein Anlass zur Sorge schwere Folgen. Über Online Kliniken kann Ihnen ein Rezept und Medikament auch via Online Sprechstunde ausgestellt werden. Somit ist es möglich die Behandlung der Urethritis sehr schnell zu beginnen. Nach dem ausfüllen eines medizinischen Fragebogens kann Ihnen via Online Sprechstunde ein Rezept ausgestellt werden.

    Der Kundenservice leitet dieses Rezept an eine Versandapotheke weiter, welche sofort einen Expressversand veranlasst. Somit erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden ein Antibiotika gegen die Harnwegsinfektion. Bezahlt werden kann dann auch bequem auf Rechnung.

    Auf Anbietern die Ihnen Antibiotika rezeptfrei anbieten, sollten Sie dagegen verzichten. Diese Medikamente sind verschreibungspflichtig und sollten nur mit gültigen Rezept erworben werden können.

    Medikamente auf der Parnterklinik:
    • Azithromycin
    • Doxycyclin
    Urethritis Diagnose im Internet

    Über die verlinkte Partnerklinik kann eine Online Diagnose für die Urethritis erstellt werden. Damit sparen sich Patienten die Wartezeit auf einen Termin und können die Arzneimittel auch auf Rechnung bezahlen.

    • Online Rezept Service
    • Deutsches Original Medikament
    • 24 Stunden Expressversand
      1. Male Urethritis Medication Updated: Apr 08, 2016 Author: Michael C Plewa, MD; Chief Editor: Erik D Schraga, MD more… | emedicine.medscape.com
      2. Ludwig, M. „Infektionen des äußeren Genitale.“ Facharztwissen Urologie. Springer Berlin Heidelberg, 2010. 91-101: link.springer.com
      3. Neumann G. et al. „Harnwegsinfektionen.“ Gynäkologische Infektionen. Springer Berlin Heidelberg, 2010. 207-215 : springer.com
      4. Harnröhrenentzündung auf Netdoktor: www.netdoktor.de

     

    Bildquelle: Kateryna Kon | Shutterstock.com

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