Skip to main content
Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz

Aktualisiert: 25. Mai 2020


Was sind Feigwarzen (Genitalwarzen)?

Feigwarzen verursachen keine Schmerzen, sind aber häufig störend.

Als Feigwarzen wird eine Geschlechtskrankheit bezeichnet, die hierzulande von den Papillomviren ausgelöst wird. Grundsätzlich sind sie kein großer Grund zur Sorge, denn die kleinen Geschwüre sind meist gutartig, führen daher nur in seltenen Fällen zu Langzeitfolgen.

Dennoch stören Feigwarzen die Optik, weswegen nach einer Möglichkeit gesucht wird, die Feigwarzen zu entfernen.

Gerade sichtbare Feigwarzen, wie sie oft an Penis, Vagina oder Anus vorkommen, stellen dabei einen optischen Makel dar, und lösen daher ein gewisses Gefühl der Scham aus. Außerdem können in seltenen Fällen unbehandelte Feigwarzen durchaus auch Folgen haben.

Die Behandlung der Feigwarzen kann auch über eine Online Diagnose angefragt werden. Kosten für Rezeptausstellung, das Medikament und den 24 Stunden Expressversand sind bereits im Preis enthalten. 

Feigwarzen sind eine der wenigen Geschlechtskrankheiten, die in Europa sehr viel ausgeprägter sind, als auf anderen Teilen der Welt. Gerne werden sie auch als Kondylome, Genitalwarzen oder Feuchtwarzen, was sich aber eigentlich alles unter demselben Phänomen zusammenführen lässt.

Leider stimmt die Tatsache, dass eine Ansteckung mit dem verantwortlichen Virus (HPV) nicht heilbar ist. Dies bedeutet, dass sich der Erreger selbst nach einer erfolgreichen Behandlung weiter im Körper befindet.

Davon sind keine schlimmeren Nebenwirkungen zu erwarten, es kann jedoch sein, dass die Feigwarzen  immer mal wieder auftreten.

Feigwarzen werden vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. 

Vor allem die Gruppe der Menschen zwischen 17 und 30 Jahren, die als sexuell recht aktiv gelten, werden davon beeinflusst. Hier handelt es sich um die größte Risikogruppe, bei der die Gefahr einer Ansteckung also statistisch gesehen am höchsten ist.

Die Gefahr der Infizierung von anderen Personen ist aber vor allem dann besonders hoch, wenn es sich gerade um eine akute Phase der Feigwarzen handelt, in denen die Symptome also vorhanden sind.

Feigwarzen sind nur wenige Millimeter groß, können aber dennoch sehr gut erkannt werden.

Dies liegt vor allen Dingen auch an der Tatsache, dass sie sich zu größeren Wucherungen zusammenschließen. Diese treten an ganz unterschiedlichen Stellen im Intimbereich auf.

Bei Männern ist sehr häufig der Bereich der Vorhaut betroffen, bei Frauen sind es dagegen die inneren Schamlippen.

Die Warzen selbst können während der akuten Phase ganz unterschiedliche Färbungen annehmen, die von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig sind. Während manche Wucherungen rötlich erscheinen, sind andere eher grau oder braun.

Außerdem kann es bei  einer besonders starken Ausprägung der Fall sein, dass die Warzen auch einen Juckreiz oder Risse in der Haut nach sich ziehen. Bei Frauen ist auch ein vaginaler Ausfluss möglich. 

Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich die bereits vorhandenen Feigwarzen entfernen lassen. Zum einen kann dies durch einen kleinen chirurgischen Eingriff geschehen.

Zwar lassen sich die Warzen dabei ohne Rückstände entfernen, doch es bieten sich aber gleichzeitig auch gewisse Risiken. Es kann sich hierbei zum Beispiel um die Verletzung von Nerven oder Gewebe bei der Operation selbst handeln. Heute ist es aber auch möglich, die Entfernung mit einem Laser in die Wege zu leiten.

Auch mittels oral einzunehmenden Medikamenten können Feigwarzen entfernt werden. Natürlich dauert es dabei eine gewisse Zeit, bis die Medikamente ihre Wirkung entfalten können.

Bei wechselnden Sexualpartnern ist das Risiko besonders groß, weshalb hier auf ein Kondom gesetzt werden kann, welches den direkten Kontakt der Schleimhäute verhindert. Auf diesem Weg ist es möglich, die Gefahr der Ansteckung weiter zu reduzieren.

Zwar bietet auch dies keinen garantierten Schutz vor den Feigwarzen, doch es ist zumindest möglich, andere Vorteile daraus zu ziehen. Es lohnt sich aber dennoch, dadurch das Risiko zu reduzieren.

In einer festen Partnerschaft ist es zumindest hilfreich, für eine gute und offene Kommunikation zu sorgen. So kann die wechselseitige Ansteckung direkt verhindert werden.

Inhalt:
    Add a header to begin generating the table of contents
    Scroll to Top
    feigwarzen-genitalwarzen

    Feigwarzen im Video erklärt:

    Übertragung von Feigwarzen

    In Bezug auf die Feigwarzen (Genitalwarzen) gibt es nur einen großen Stamm von Viren, der für den Ausbruch der Krankheit sorgen kann. Dabei sind es die sogenannten humanen Papillomviren, von welchen es 40 verschiedene Arten gibt. Allesamt können für den Ausbruch von Feigwarzen verantwortlich sein.

    Diese humanen Papillomviren befallen bevorzugt den Genitalbereich, und werden daher besonders beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Da es sich aber um eine solche Kontaktinfektionen handelt, gibt es neben dem Geschlechtsverkehr aber auch noch andere Wege, auf denen die Viren von Mensch und Mensch übertragen werden können.

    Deshalb ist es notwendig, bei der Betrachtung etwas zu differenzieren, damit sich eventuelle Rückschlüsse ziehen lassen können.

    Beim Küssen oder Oralverkehr ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Erreger übertragen werden. Zwar ist auch hier ein Kontakt der Schleimhäute vorhanden, doch verschiedene Mechanismen des Körpers sorgen dafür, dass die Viren abgetötet werden. Dazu zählt zum Beispiel der säuerliche Speichel, oder aber die noch viel saurere Magensäure.

    Aufgrund der Tatsache, dass die Viren auch außerhalb des Körpers einige Zeit lang überleben können, ergeben sich natürlich noch weitere Wege der Ansteckung.

    Hierbei kann es sich zum Beispiel um geteilte Gegenstände mit einer infizierten Person handeln. Gerade beim Sexspielzeug besteht durchaus die Gefahr, dass die Feigwarzen von Mensch zu Mensch wandern. Selbst wer also beim Geschlechtsverkehr auf den Schutz von einem Kondom baut, kann sich nicht sicher sein, dass die Viren nicht übertragen werden.

    Die Wahrscheinlichkeit, in einer öffentlichen Einrichtung wie einer Sauna oder einem Schwimmbad in Kontakt mit den Erregern zu kommen, ist eigentlich nicht besonders groß.

    Leichte Entwarnung: Selbst der Kontakt mit den Viren muss nicht immer zu einer Ansteckung führen. Etwa 50 Prozent der Menschen besitzen die passenden Antikörper, weshalb in diesen Fällen keine Gefahr besteht, dass sich die Feigwarzen ausbilden.

    Symptome von Feigwarzen

    Im ersten Stadium ist es möglich, die kleinen Warzen direkt zu erkennen. Die Genitalwarzen sind zwar nur wenige Millimeter groß, doch sie schließen sich zu sogenannten Warzenbeeten zusammen, die dann aufgrund ihrer Größe gut zu erkennen sind.

    Von der Farbe der Warzen selbst sollte man sich nicht allzu sehr beeinflussen lassen, da es dabei durchaus unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Es beginnt meist mit einer leicht rötlichen Färbung, wobei sie aber auch in den braunen oder gräulichen Bereich tendieren kann. Dies hängt nicht unbedingt mit der Art der Erreger zusammen, weshalb auf die Färbung der Warzenbeete kein besonderer Wert gelegt werden sollte.

    Wo bekannt man Feigwarzen?

    Anfällige Körperstellen für Feigwarzen bei beiden Geschlechtern:
    Körperstellen bei Frauen:
    Körperstellen bei Männern:

    HINWEIS: Feigwarzen im Darm, After oder Mund sollten operativ und nicht medikamentös entfernt werden. Erfolgt keine entsprechende und frühzeitige Behandlung der Warzen, so kann es durchaus sein, dass sie sich auf dem Körper sogar noch weiter verbreiten.

    Begleitenden Symptome der Genitalwarzen

    Neben den Warzen selbst, die die Geschlechtskrankheit charakterisieren, kann es durchaus zu gewissen Begleiterscheinungen kommen.

    Dazu zählen kleine Risse in der Haut, aus denen unter Umständen auch Blut austreten kann. Sehr häufig entstehen diese dadurch, weil sich die Betroffenen aufgrund des auftretenden Juckreizes vermehrt kratzen. Durch das Kratzen, oder das Reiben der Kleidung im Alltag, können die Warzen aufbrechen, wodurch die infektiöse und eitrige Flüssigkeit austritt. Gleichzeitig kann es auch dazu kommen, dass die kleinen Hautrisse zu bluten beginnen.

    Frauen können auf der anderen Seite auch auf einen vermehrten Ausfluss aus der Vagina achten. Dieser weist sehr häufig eine etwas gelbliche Färbung auf, was ein Anzeichen auf eine Ansteckung mit Feigwarzen sein kann.

    Feigwarzen verursachen keine Schmerzen

    Eine große Besonderheit der Infektion mit Feigwarzen ist es, dass die akute Phase in der Regel keine Schmerzen mit sich bringt.

    Gerade Männer tendieren aus diesem Grund eher dazu, die Symptome zu ignorieren, was zu einer Ansteckung von immer mehr Menschen führt. Man spricht deshalb auch davon, dass dies einer der Gründe dafür ist, dass die Erkrankung selbst in Europa eben so weit verbreitet ist.

    Behandlung trotzdem ratsam

    Trotz der nicht vorhandenen Schmerzen sollte eine Behandlung natürlich trotzdem eingeleitet werden, da die Feigwarzen weiter ansteckend sind. Doch es sind häufig vor allem die psychischen Belastungen, die dafür sorgen, dass sich Menschen für eine Behandlung entscheiden.

    Die Symptome können bei einer medikamentösen Behandlung oft innerhalb von nur wenigen Wochen abklingen. Noch schneller lassen sich die Warzen auch über einen chirurgischen Eingriff, oder durch den Einsatz von einem Laser entfernen. Das humane Papillomavirus kann aber nicht mehr aus dem Körper entfernt werden, wodurch die Erkrankung nicht geheilt, sondern nur in die latente Phase versetzt wird.

    In den späteren Jahren ist die Wahrscheinlichkeit also durchaus vorhanden, dass es zu einem erneuten Ausbrechen der Symptome kommt. Durch den Einsatz von Medikamenten ist es aber möglich, die Wahrscheinlichkeit von einem neuerlichen Ausbruch der Krankheit erheblich zu verringern.

    Da dadurch auch keine schlimmeren langfristigen Folgen von den Feigwarzen zu erwarten sind, besteht schließlich kein Grund mehr zur Sorge.

    Folgen von Feigwarzen

    Feigwarzen werden häufig nur als kleine Wucherungen der Haut betrachtet, die zwar das optische Erscheinungsbild stören aber nicht weiter schlimm sind. 

    Insbesondere weil auch keine Schmerzen empfunden werden, zögern manche Patienten bis die Genitalwarzen behandelt werden. Dabei wird leider vergessen, dass sich die Humanen Papilloma-Viren (HPV) weiter im Körper befinden, und dort selbst durch eine Behandlung nicht ganz abgetötet werden können.

    Mögliche Risiken von Feigwarzen nicht unterschätzen

    Doch bei einer mangelnden, oder gar umgangenen medizinischen Behandlung von Feigwarzen kann es durchaus zu gewissen langfristigen Folgen kommen. Zu tatsächlich schlimmen Folgen, führen Feigwarzen dennoch in nur äußerst seltenen Fällen. Dennoch sollte das Risiko nicht komplett unterschätzt werden.

    Die die Humanen Papilloma-Viren sollten nicht komplett unterschätzt werden, da es über 40 verschiedene Stämme mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt. Manche dieser Stämme sind sogar inzwischen dafür bekannt, dass sie schlimmere Folgen nach sich ziehen können.

    Können Feigwarzen zu Gebärmutterhalskrebs führen?

    Gerade Frauen sollten sich dringend untersuchen und behandeln lassen, wenn die typischen Symptome von Feigwarzen auftreten. Dies liegt daran, dass manche HPV-Viren im Verdacht stehen, langfristig das Risiko zu erhöhen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

    Auch bei anderen Krebsarten gibt es diese Hinweise, die zu einer erhöhten Bedeutung der Behandlung der Feigwarzen beitragen.

    Die Warzen selbst, sind nicht für das Krebsrisiko verantwortlich. Diese Gewebewucherungen sind zwar äußerst unangenehm, an und für sich aber gutartig.

    Doch die Viren, die für die Ausbildung der Warzen verantwortlich sind, können gleichzeitig das Risiko einer Krebserkrankung maßgeblich erhöhen. Manche Stämme der Viren können zur Bildung von sogenannten Präkarzinomen führen, die in der Medizin als die Vorstufe von einem Tumor betrachtet werden. Davon sind sowohl Frauen, wie auch Männer betroffen.

    Deutlich konkreter ist der Zusammenhang, wenn es um die Betrachtung von Gebärmutterhalskrebs geht. Zwei unterschiedliche Stämme der HPV-Viren können weltweit für etwa 70 Prozent der Erkrankungen verantwortlich gemacht werden.

    Bei Männern ist die Korrelation weniger deutlich, was unter anderem daran liegt, dass davon seltenere Krebsarten betroffen sind.

    Für immerhin 20 bis 50 Prozent von allen Erkrankungen an Penis- und Anuskrebs sind dabei aber bestimmte Typen der Viren ursächlich, die auch für die Ausprägung von Feigwarzen sorgen.

    Hinweis: Auf die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen wirken sich die Viren nicht aus, selbst wenn die Behandlung nicht rechtzeitig oder aber unzureichend erfolgen sollte. 

    HIV-Infektion durch Feigwarzen?

    Ein erhöhtes Risiko in Bezug auf eine HIV-Infektion ist nicht nachweisbar.

    Allerdings gibt es selbst in dieser Beziehung einige Faktoren des Risikos, weshalb auf ungeschützten Geschlechtsverkehr während dieser akuten Phase verzichtet werden sollte. Dies liegt daran, dass es eben kleine Risse in der Haut geben kann, die durch die Feigwarzen und ihre Narben verursacht worden sind.

    Aufgrund dieser kleinen Verletzungen, die im Rahmen der Behandlung nicht zu vermeiden sind, erhöht sich eben das Risiko, dass Viren in den Körper eindringen. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung der Krankheit kann es auch zur Ausprägung von Entzündungen kommen, die ebenfalls das Eindringen von Viren und andersartigen Erregern in den Körper erleichtern.

    Langfristige Auswirkungen vermeiden

    Wer die Folgen von Feigwarzen verhindern möchte, der sollte darauf achten, eine möglichst frühzeitige Behandlung zu vollziehen. Von großer Bedeutung ist dabei auch die spätere Nachkontrolle, bei der der Arzt noch einmal überprüfen kann, ob noch weitere Viren im Körper vorhanden sind. Gleichzeitig kann medikamentös gegen einen weiteren Ausbruch der Feigwarzen vorgegangen werden.

    Feigwarzen verhindern - Vorbeugung?

    Wer sich mit dem Thema der Feigwarzen beschäftigt, der wird sich natürlich fragen, wie das Risiko einer Ansteckung denn nun verringert werden kann. Denn gerade aufgrund der so unangenehmen und gesundheitlich riskanten langfristigen Folgen ist es natürlich wichtig, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. In Bezug auf die Feigwarzen selbst gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten, die genutzt werden können.

    Impfung gegen Feigwarzen?

    Es ist heutzutage durchaus möglich, von einer Impfung gegen Feigwarzen zu profitieren. Vor allem unter jungen Leuten, die sexuell aktiv sind und dabei wechselnde Partner aufweisen, kann somit das Risiko einer Ansteckung deutlich reduziert werden.

    Damit die Impfung einen ausreichenden Schutz gewährleisten kann, müssen insgesamt drei Termine mit dem behandelnden Arzt ausgemacht werden. Innerhalb von maximal sechs Monaten werden diese drei Spritzen in den Muskel verabreicht, die den Körper dann aktiv vor dem Befall durch die Humanen Papilloma-Viren (HPV) schützen können. Dabei hält der Schutz der Impfung mehrere Jahre an.

    Wer sich für die Impfung entscheidet, sollte dies frühzeitig und natürlich vor einer Infektion mit Feigwarzen tun. Denn für den Fall, dass sich die Viren bereits im Körper befinden, kann durch die Impfung nicht mehr vorgesorgt werden. Denn nun kann das Immunsystem nicht mehr darauf trainiert werden, die entsprechenden Antikörper zu bilden, da sich die richtigen Erreger bereits innerhalb des Organismus befinden.

    Die Kosten für die Impfung werden von vielen Krankenkassen in der vollen Höhe für die Patienten übernommen.

    Schutz mit Kondomen

    Bei der Verwendung von einem Kondom hat sich gezeigt, dass das Risiko einer Ansteckung mit Feigwarzen ganz klar abnimmt.

    Auf der anderen Seite ist es aber auch in diesem Fall nicht möglich, von einer Garantie zu sprechen, dass es nicht zu einem Kontakt mit den Erregern kommt. Eine Garantie gibt es nie. 

    Gerade bei wechselnden Sexualpartnern ist es dennoch von sehr großer Bedeutung, das Kondom als gute Möglichkeit mit in Betracht zu ziehen, schließlich können zugleich sehr viele andere Geschlechtskrankheiten durch dieses Verhütungsmittel verhindert werden.

    Vorsicht bei der Intimrasur

    Bereits kleine Risse in der Haut können dafür sorgen, dass der Virus in die Haut eindringen kann. Sehr häufig entstehen solche Risse im Rahmen von einer Intimrasur, und bieten so eine große Angriffsfläche für Erreger.

    Zu vermeiden ist auch die Verwendung von zu scharfen und aggressiven Pflegeprodukten, die den natürlichen Schutz der Haut in gewisser Weise einschränken können.

    Dabei wird der natürlich säuerliche PH-Wert oft aus dem Gleichgewicht gemacht, wodurch die Viren noch einfacher überleben können. Es ist daher von großer Bedeutung, sich so gut wie möglich vor diesen zusätzlichen Gefahren der Ansteckung zu schützen.

    Behandlung von Feigwarzen

    Wenn Sie die Feigwarzen schnell loswerden möchten, können Betroffene einen Termin beim Urologen oder Hautarzt machen. Falls es zu sehr langen Wartezeiten kommen sollte oder Sie andere Gründe haben darauf verzichten zu wollen, bietet das Internet Alternative Möglichkeiten.

    Die Arten der Behandlung zielen daher in der ersten Linie darauf ab, die Warzen selbst zu entfernen. Auf der anderen Seite kann auf der medikamentösen Ebene auch dafür gesorgt werden, dass ein späterer erneuter Ausbruch der so typischen Symptome verhindert wird.

    Die chirurgische Entfernung der Feigwarzen

    In der heutigen Zeit entscheiden sich sehr viele Menschen dafür, die Feigwarzen über eine kleine Operation zu entfernen. Dazu ist eine örtliche Betäubung notwendig, was das Risiko des Eingriffs weiter senkt.

    Dennoch besteht, wie bei jeder Operation, die Gefahr, dass beim Eingriff auch Nerven oder Gewebe beschädigt werden.

    Doch dies ist ein Risiko, bei dem viele Menschen dazu bereit sind, es auf sich zu nehmen. In Verbindung mit einer medikamentösen Therapie kann gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass ein neuerliches Auftreten der Symptome verhindert wird.

    Die Operation bei Feigwarzen ist nicht in allen Fällen nötig, häufig wird auch zu erst nur mit Medikamenten versucht die Warzen zu behandeln. 

    Behandlung von Feigwarzen per Laser

    Daneben gibt es die Chance, die Feigwarzen mittels eines Lasers entfernen zu lassen. Dies bietet im Vergleich zum chirurgischen Eingriff den Vorteil, dass zugleich auch die Viren in den betroffenen Regionen zu großen Teilen abgetötet werden.

    Die Behandlung kann dabei nur in speziellen Einrichtungen durchgeführt werden, und wird erst seit wenigen Jahren eingesetzt.

    Gerade wenn es sich aber um einen oberflächlichen Befund handelt, der sich noch in den ersten Stadien befindet, kann die Behandlung der Warzen per Laser durchaus die gewünschten Erfolge nach sich ziehen.

    Besonders hervorzuheben ist auch die erhöhte Präzision, die einen noch gezielteren und schnelleren Eingriff möglich macht.

    Vereisung der Warzen

    Wie es manchmal auch bei normalen Warzen üblich ist, lassen sich auch die Feigwarzen vereisen.

    Dabei wird flüssiger Stickstoff eingesetzt, der binnen weniger Augenblicke zum Absterben der Zellen führt.

    Sehr ähnlich läuft auch die sogenannte Kauterisierung der Warzen ab, bei der sie über starke Hitze abgetötet werden. Über einen kleinen Draht wird die Temperatur an das Gewebe geleitet, was die Zellen verenden lässt.

    Auch in diesem Fall werden sie nach kurzer Zeit von Körper selbst abgestoßen. Schmerzen empfinden die Patienten bei beiden Methoden in der Regel keine, da sie auch unter dem Einfluss einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden können.

    Medikamentöse Behandlung

    Bei der medikamentösen Behandlung von Feigwarzen bieten sich ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten.

    Zum einen werden die Medikamente fast bei jeder Behandlung eingesetzt, um das erneute Ausbrechen der Symptome durch die im Körper verbleibenden Viren zu verhindern.

    Auf der anderen Seite kann dabei aber auch zu einer Therapie angesetzt werden, die nach einigen Wochen ebenfalls zum Absterben der Warzen führen kann.

    Die Medikamente gegen Feigwarzen können auch über eine Online Diagnose verschrieben werden. Damit sparen sich betroffene Stress, unangenehme Situationen, Termine und Wartezeiten. 

    Welche Medikamente helfen gegen Feigwarzen?

    Die zwei effektivsten und bekanntesten Medikamente gegen Feigwarzen sind Aldara und Condylox. 

    Aldara 5% Creme gegen Feigwarzen

    Die sogenannte Aldara Creme sorgt dafür, dass die eigene Immunabwehr gegen die neuen Zellkulturen aktiviert wird, wodurch diese bekämpft werden. Die Aldara Creme zeichnet sich durch geringe Nebenwirkungen, bei einer effektiven Wirkung aus.

    Condylox Lösung gegen Feigwarzen

    Die Condylox-Lösung, sorgt mit dem Wirkstoff Podophyllotoxin für eine Verlangsamung des Wachtums der Warzenzellen. Hier handelt es sich um einen der schonenden Wege, um die Warzen zu entfernen, wobei die Prozedur mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Die ersten kleine Ergebnisse sind allerdings bereits nach wenigen Tagen sichtbar.

    Feigwarzen online behandeln?

    Wenn Sie unter Feigwarzen leiden, können Sie die Behandlung auch über das Internet vollziehen.

    Hierfür können Sie unsere Partnerklinik besuchen um eine Online Diagnose zu starten. Ihnen kann im positiven Fall ein Rezept von einem lizenzierten Arzt ausgestellt werden und das benötige Medikament gegen die Feigwarzen per Expressversand zugeschickt werden. 

    Feigwarzen Diagnose im Internet

    Die Kosten für die Diagnose, die Medikamente und den 24 Stunden Expressversand sind bereits inklusive. Die Website enthält keine versteckten Kosten, sondern zeigt einen transparenten Preis. Die Zahlung kann auch auf Rechnung erfolgen, was eine sofortige Behandlung ermöglicht.

    1. Feigwarzen Therapie Artikel: apotheken-umschau.de
    2. HPV Viren – aidshilfe.de
    3. Feigwarzen: Aussehen, Ansteckung, Verlauf – NetDoktor
    4. Condylomata acuminata – Wikipedia

     

    Bildquelle: Kateryna Kon | Shutterstock.com

    Share on facebook
    Facebook
    Share on google
    Google+
    Share on twitter
    Twitter
    Share on linkedin
    LinkedIn