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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz

Aktualisiert: 25. Mai 2020


Chlamydien Symptome & Behandlung

Chlamydien gelten als die häufigste Geschlechtskrankheit Deutschlands.

Die Bezeichnung Chlamydien wird dabei nicht nur auf die Erkrankung selbst angewendet, sondern bezeichnet zugleich auch den Bakterienstamm.

Es gibt drei verschiedenen Arten von Chlamydien:

  • Chlamydia trachomatis
  • Chlamydia pneumoniae
  • Chlamydia psittaci

Im Falle der Geschlechtskrankheiten wird die Bezeichnung aber sehr gerne auf die Chlamydien trachomatis angewandt, da diese für Entzündungen im Bereich der Geschlechtsorgane und der Harnröhre verantwortlich sind.

Andere Arten der Chlamydien sorgen zum Beispiel dafür, dass es zu Entzündungen der Atemwege kommen kann. Dabei handelt es sich aber nicht zwingend um eine Geschlechtskrankheit.

Chlamydien können auch über eine Online Diagnose behandelt werden. Kosten für Rezeptausstellung, das Medikament und den 24 Stunden Expressversand sind bereits inklusive. 

Kurze Fragen & Antworten

Am deutlichsten sind Entzündungen im Genitalbereich. Gepaart ist dies häufig mit einem Ausfluss im Genitalbereich, der zugleich auch einen sehr unangenehmen Geruch verbreitet. Häufig werden Schmerzen beim Wasserlassen bemerkt, wobei auch häufiger Harndrang verspürt wird.

 

Frauen sollten auf jeden Fall auch stutzig werden, wenn es zu irregulären Blutungen kommt.

Die Inkubationszeit gibt an, wie lange es in der Regel nach der Infektion dauert, bis tatsächlich mit den ersten Symptomen zu rechnen ist.

 

  • Im Falle der Chlamydien kann dies 1 bis 3 Wochen dauern. 

Die genaue Diagnose ist nur während der akuten Phase möglich.

Sollten die Symptome bereits abgeklungen sein, so können die verursachenden Bakterien nicht mehr nachgewiesen werden, wodurch die Behandlung sehr schwierig wird.

Da die Krankheit aber noch immer vorhanden ist und für langfristige Probleme sorgen kann, sollte eine Behandlung auf jeden Fall erfolgen. 

Es gibt auf lange Sicht gesehen ganz unterschiedliche Schwierigkeiten und Probleme, die durch das Auftreten von Chlamydien aller Arten ausgelöst werden.

Im Falle einer Schwangerschaft kann es durchaus vorkommen dass es zu Komplikationen mit dem ungeborenen Kind kommt. 

 

Gleichzeitig sind es die verschiedenen Entzündungen, die langfristig Probleme schaffen können. Denn sehr häufig verbleiben sie nicht in der angestammten Region, sondern breiten sich weiter im Körper aus.

 

Als besonders gefährlich wird dabei das Übergehen auf die Augäpfel beschrieben, welches zumindest für ein teilweises Erblinden des Betroffenen sorgen kann.

Es gibt zahlreiche wirksame Medikamente, mit denen sich die Bakterien effektiv aus dem Körper vertreiben lassen.

Dabei greifen die Ärzte in sehr vielen Fällen zu einem Antibiotika, welches bei einer Infektion mit Chlamydien besonders effektiv ist.

Medikamente wie Makrolide, Doxycyclin, Azithromycin oder Tetracycline gelten als die beste Wahl und zeigen schnelle Erfolge.

Um eine Schwangerschaft nicht zu gefährden, wird bei der Chlamydien Behandlung auf eine schonende Dosierung zurückgegriffen. In sehr vielen Fällen werden nun Josamycin, Erythromycin oder Amoxillin vom Arzt verschrieben und angewandt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Geschlechtskrankheiten aus der heutigen Zeit, ist es hier nicht immer ganz einfach, genau diese Frage zu beantworten.

Dies liegt unter anderem daran, dass es so viele verschiedene Wege gibt, wie eine Infektion in der Praxis erfolgen kann.

Gegen den Stamm der Chlamydia pneumoniae (Atmewege) kann man sich nur sehr schwer schützen. Denn wer sich normale in der Öffentlichkeit bewegt, der nimmt zugleich das Risiko einer normalen Tröpfcheninfektion automatisch mit in Kauf.

Man mag meinen dass Kondome einen zu 100 % schützen können. Ganz auszuschließen ist das Risiko der Ansteckung dabei dennoch nicht, da es sich hier eben nicht um die einzige Art handelt, wie die Bakterien übertragen werden können.

Zusätzlich kann natürlich eine gute Hygiene helfen, die Gefahr der Ansteckung so gut wie möglich zu verringern.

Inhalt:
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    Chlamydien Erklärung im Video:

    Übertragung von Chlamydien

    Die Übertragung der Chlamydien kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Gerade aus diesem Grund ist es in der Praxis so wichtig, sich so gut wie nur möglich mit den Übertragungsmöglichkeiten zu befassen.

    Um sich aktiv vor einer Ansteckung mit Chlamydien zu schützen und auch vorbeugen zu können, ist es natürlich notwendig, den Blick einmal auf die Übertragung der Erreger an sich zu werfen. Es gibt heute drei unterschiedliche Stämme der Chlamydien, die beim Menschen für ein Auslösen einer solchen Erkrankung verantwortlich sind.

    Eine davon wird aber nur bei Kontakt mit Vögeln übertragen, sodass sie ein Stück weit außen vor gelassen werden kann.

    Bei den Chlamydia pneumoniae handelt es sich nun nicht um eine Geschlechtskrankheit im eigentlichen Sinne, da bereits eine Schmier- oder Tröpfcheninfektion ausreichend ist, um die Bakterien in den Körper aufzunehmen.

    Die Übertragung kann hier also ganz einfach im öffentlichen Raum unbewusst geschehen, sodass ganz und gar kein sexueller Kontakt in diesem Rahmen vonnöten ist.

    Auf der anderen Seite gibt es aber auch noch die Chlamydia trachomatis, welche für die eigentlichen Chlamydien in Form der Geschlechtskrankheit verantwortlich sind.

    Eigentlich gibt es darauf bezogen nur drei verschiedene Wege der Ansteckung, die es nun genauer unter die Lupe zu nehmen gilt.

    Chlamydien nicht nur über Geschlechtsverkehr

    Die Ansteckung beim Geschlechtsverkehr ist natürlich die erste Idee, auf die man im Rahmen einer solchen Geschlechtskrankheit kommt. Dabei lässt sich das Risiko der Übertragung eigentlich auch bei dieser Methode darauf zurückführen, dass ein direkter Kontakt zwischen den Schleimhäuten von verschiedenen Personen besteht.

    Dies führt in der Folge dazu, dass es sich bei den Chlamydien um eine Krankheit handelt, die vor allem bei sexuell sehr aktiven Personen in der Regel weit verbreitet ist. Neben dem Vaginalverkehr sind es somit auch der Oral- und der Analverkehr, die dazu führen können, dass die Chlamydien noch auf die andere Person übertragen werden können.

    Natürlich lässt sich das Risiko einer Ansteckung durch die Verwendung von einem Kondom noch einmal sehr deutlich reduzieren. Doch dies ist allerdings nicht der einzige Weg, auf dem die Ansteckung mit Chlamydien erfolgen kann. Selbst über den Gebrauch von klassischem Sexspielzeug ist es in der Praxis möglich, die Bakterien ganz unwissentlich in den eigenen Körper aufzunehmen.

    Dies bedeutet, dass eigentlich noch einmal ein ganz anderes Maß an Vorsicht notwendig ist, um in dieser Hinsicht sich selbst schützen zu können.

    Häufig unterschätzt wird zum Beispiel die Gefahr, die von der vaginalen Flüssigkeit einer bereits infizierten Person ausgeht.

    Durch kleinste Hautrisse, die jeder von uns hat und die sich in der Tat nicht verhindern lassen, finden die Chlamydien nun einen Weg um sich zu verbreiten. Die Chlamydien Übertragung ist auch deshalb oft nur so schwer zu verhindern.

    Erhöhte Hygienemaßnahmen können schützen

    Neben der Nutzung von einem Kondom kann es somit auch eine gesteigerte Hygiene sein, die am Ende den direkten Kontakt verhindert. Denn selbst über Handtücher oder Bettlaken ist es möglich, sich selbst der Ansteckung sicher zu sein.

    Diese Vorsichtsmaßnahmen sind in der Tat sehr tiefgreifend, weshalb sie gerade aus diesem Grund nicht unbedingt dauerhaft präventiv eingesetzt werden können. Auch aus diesem Grund ist es auf jeden Fall zu empfehlen, sich durch einen auf die Chlamydien bezogenen Test bereits im Vorfeld die gewünschte Klarheit zu verschaffen.

    Chlamydien Übertragung durch Küssen?

    Küssen kann rein theoretisch durch den direkten Kontakt der Schleimhäute zu den Übertragungsmöglichkeiten von Chlamydien zählen. 

    Doch in der Praxis fällt dann doch sehr schnell auf, dass das Küssen gar nicht mit zu den Möglichkeiten zählt, wie Chlamydien von Person zu Person übertragen werden können. Es beginnt bereits damit, dass die Chlamydien selbst auf diesem Wege selbstverständlich in den Körper wandern können. Doch viel entscheidender ist, ob sie dort überleben und sich einnisten können.

    Beim Küssen ist es zuerst einmal unser Speichel, der den Chlamydien zu Leibe rückt, da es sich um eine saure Flüssigkeit handelt.

     

    Dabei werden nicht alle Bakterien zerstört, sodass manche aufgenommenen Prokaryoten in den Magen wandern. Dort sorgt nun aber die Magensäure dafür, dass das Erbgut der Chlamydien denaturiert und diese absterben.

    Alles in allem sind dies die Gründe dafür, weshalb das Küssen nicht zu den großen Gefahrenquellen zählt, obwohl auch hier eine Ansteckung nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann.

    Auch im Schwimmbad ist es nicht möglich, sich mit Chlamydien zu infizieren, was ganz einfach daran liegt, dass es hierbei nicht zu einem direkten Kontakt der Schleimhäute kommt.

    Übertragung bei der Entbindung

    Mit eine der größten Gefahren für die Gesundheit stellen die Chlamydien dann dar, wenn es um die Übertragung auf eine schwangere Frau geht.

    Sollten die Symptome direkt richtig erkannt und eingeordnet werden können, ist es nicht schwer, hier schlimmere Folgen zu vermeiden. Dies liegt daran, dass selbst während einer Schwangerschaft die Chance besteht, einen Chlamydien Test zu vollziehen und eine Behandlung in die Wege zu leiten.

    Ist dies aber nicht der Fall, so kommt es leider sehr schnell zu einem weiteren Nachteil. Denn bei der Geburt des Kindes kommt es zu einem direkten Kontakt der Schleimhäute von Mutter und Kind. Die Gefahr wird dann dadurch gesteigert, dass das Immunsystem des Kindes gerade zu dieser Zeit noch sehr schwach ist und daher eine sehr große Fläche für den Angriff der Bakterien bietet.

    Damit werden die Chlamydien, welche sich auch im Blut der Mutter befinden, direkt auf das Kind übertragen.

    Die Folgen, die diese Art der Übertragung haben kann, sind sogar noch sehr viel gravierender, als ves ermuten lässt. Besonders das Risiko der Entzündung der Bindehaut kann sogar dazu führen, dass eine teilweise oder gar vollständige Erblindung des Kindes nicht mehr ganz auszuschließen ist.

    Auch auf diese Punkte sollte man also so gut es nur geht achten, um am Ende weitere Vorteile und Sicherheiten auf der eigenen Seite verbuchen zu können.

    Symptome von Chlamydien

    Leider zeigt sich sehr häufig das Problem, dass die Symptome von Chlamydien  in der Praxis erst gar nicht so stark hervortreten. In einige Fällen bleiben die Chlamydien Symptome sogar gänzlich verborgen. Es zeigen sich dann gar keine Symptome.

    Dies bedeutet, dass sich der Patient nicht immer darüber im Klaren ist, ob er wirklich eine Geschlechtskrankheit in sich trägt. Gerade ohne Symptome ist es in der Tat sehr wahrscheinlich, dass es zu weiteren sexuellen Kontakten kommt, bei denen die Bakterien unwissentlich weiter übertragen werden.

    Bekannte Chlamydien Symptome

    Bei Männern ist die Chance, dass bei einer Infektion mit Chlamydien keine Symptome auftreten, sogar deutlich größer, als dies bei Frauen der Fall ist.

    Sehr häufig erkennen Männer ihre Infektion mit den Erregern daran, dass sie auch beim Wasserlassen schmerzen verspüren. Besonders unpraktisch ist natürlich, dass zur gleichen Zeit ein vermehrter Harndrang vorhanden ist, der für zusätzliche Schwierigkeiten auf dem Gebiet sorgt.

    Auch ein Ausfluss aus der Harnröhre kann ein Hinweis darauf sein, dass die Bakterien bereits im Körper vorhanden sind. Dieser ist meist gelblich, und bringt einen übel riechenden Geruch mit sich.

    Ungewohnte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr werden dann unter Umständen ebenfalls von den Chlamydien verursacht. Ebenfalls schmerzhaft können Entzündungen an Prostata und Nebenhoden sein, die ebenfalls auf eine Infektion mit den Bakterien hinweisen.

    Auf der anderen Seite werden sie noch von zahlreichen Begleiterscheinungen unterstützt, die ebenfalls mit ins Auge gefasst werden sollten. Häufig sind dabei auch die Atemwege betroffen, wofür es im Grunde genommen nur zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Erklärung gibt.

    Tröpfchen- und Schmierinfektion

    Zum einen kann es sich um eine fortgeschrittene Infektion mit dem sexuell übertragbaren Chlamydia trachomatis handeln, die sich bereits weiter im Körper verbreiten konnten.

    Häufig handelt es sich aber auch um einen verwandten Stamm von Bakterien, die sogenannten Chlamydia pneumoniae. Diese können ganz normal über eine Tröpfcheninfektion in unseren Körper gelangen, wenn wir uns ganz normal in der Öffentlichkeit bewegen.

    Da sie somit direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden, führt dies dazu, dass sich die Entzündungen dann auch vorrangig in genau diesem Bereich bilden. Personen, die sich mit einer Art der Chlamydien infiziert haben, leiden sehr häufig unter gewissen Symptomen oder Begleiterscheinungen.

    Alles in allem liegt es in der Praxis oft auch an den nicht ganz eindeutig zuzuordnenden Symptomen, dass zwingend ein Test im Labor erforderlich ist. Dies bedeutet, dass direkt mit einem Abstrich oder einem Bluttest untersucht wird, ob die entsprechenden Stämme im Körper vorhanden sind.

    Folgen von Chlamydien

    Was kann passieren wenn Chlamydien unbehandelt bleiben?

    Unbehandelte Chlamydien können gravierenden und zum Teil auch irreparablen Schäden an der Gesundheit anrichten.

    Unfruchtbarkeit durch Chlamydien?

    Es ist bei Chlamydien durchaus möglich, dass die Fruchtbarkeit von Mann und Frau in der Praxis eingeschränkt wird. Dies liegt unter anderem daran, dass die Bakterien später nicht an eine bestimmte Stelle im Körper gebunden sind, an der sie in den Körper gelangt sind.

    Stattdessen besteht die Möglichkeit, dass sich die Bakterien im Körper selbst immer weiterverbreiten.

    Dies ist einer der wichtigsten Gründe dafür, weshalb es so wichtig ist, die Infektion selbst so schnell wie nur möglich erkennen und behandeln zu können.

     

    Bereits nach einiger Zeit erreichen die Chlamydien die inneren Geschlechtsorgane, was bei Frauen unter anderem zu einem Verkleben der Eileiter führen kann. Damit steigt in der Regel auch das Risiko einer Fehlgeburt ganz erheblich.

    Im Rahmen einer Schwangerschaft ist es daher auf jeden Fall zu empfehlen, sich bereits im Vorfeld zu einem Chlamydien Test zu entschließen, der sogar während einer Schwangerschaft durchgeführt werden kann. Die Vorteile, die sowohl für die Mutter, als auch für das Kind greifbar sind, stehen in gar keinem Verhältnis zu dem geringen Aufwand.

    Das Neugeborene wird ansonsten der reellen Gefahr ausgesetzt, bereits mit einer Entzündung der Bindehaut oder aber einer Lungenentzündung, die durch die Chlamydien hervorgerufen wird, auf die Welt zu kommen.

    Chlamydien Folgen bei Männern

    Mögliche Gefahren von unbehandelten Chlamydien bei Männern:

    Handelt es sich bei dem Stamm der Bakterien um die sogenannten Chlamydia trachomatis, so sind vor allem die Regionen der Geschlechts- und Harnorgane im Körper betroffen. Die Blasenentzündung ist deshalb eine der ersten Folgen, die daraus resultiert.

    Haben sich die Bakterien nun aber nach einiger Zeit weiter im Körper verbreitet, so kommt es eben unter anderem auch zur Entzündung der Prostata oder der Verklebung der Samenleiter. Die tatsächliche Unfruchtbarkeit, ganz unabhängig davon ob sie noch reversibel sein sollte, kann daher als Resultat dieser ersten Folgen angesehen werden.

    Impotenz durch Chlamydien?

    Beim Mann führt die Infektion mit den Chlamydien vor allem dann zu einer Unfruchtbarkeit, wenn das Symptom einer entzündeten Prostata auftritt.

    In der Regel ist diese für die Potenz sogar noch gefährlicher als die Entzündung der Nebenhoden, die ebenfalls bei einer solchen Infektion sehr weit verbreitet ist. Die Entzündung der Prostata zieht dann eine Verstopfung der Samenleiter mit sich, die unter Umständen sogar nur noch operativ zu entfernen ist.

    Zysten und Krebs durch Chlamydien?

    Die Chlamydien können sich nämlich an den Eierstöcken, den Eileitern und der Gebärmutter ansiedeln. Je länger die Infektion am Ende unerkannt geblieben ist, desto weiter können sich auch die Zysten im Körper verbreiten.

    Wer deshalb zu lange zögert, um die passenden Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten, der kann unter Umständen sogar eine totale Unfruchtbarkeit daraus erwarten. In Bezug auf den Krebs sind es unterschiedliche Mechanismen, die dabei für die große Gefahr sorgen.

    Doch die Kausalkette greift bereits an den kleinen Erregern der Geschlechtskrankheit, die sich weiter im Körper aufhalten und vermehren können. Bereits nach kurzer Zeit beginnen sie dann damit, auch die Schleimhäute im Körper zu befallen, wobei sie sich in den dortigen Zellen einnisten.

    Da sie nun deren Nährstoffe nutzen können, und für das Immunsystem eigentlich kaum mehr zu fassen sind, setzen sie den Prozess der Schädigung des Körpers noch weiter fort. Dies resultiert dann in der Tatsache, dass auch das in der Zelle gespeicherte Erbgut des jeweiligen Menschen geschädigt wird.

    Ein solcher Fehler in der Basensequenz der DNA kann dann dazu führen, dass sich die jeweilige Zelle unkontrolliert vermehrt, wodurch es zu einem Krebsleiden kommt.

    Selbst in dieser Hinsicht ist also Vorsicht im Umgang mit dieser erst so harmlos wirkenden Geschlechtskrankheit auf jeden Fall angebracht.

    Chlamydien und die Nieren

    Da die Chlamydia trachomatis zuerst einmal unter anderem die Harnorgane des Körpers befallen, kommt es sehr häufig zu einer starken Belastung des Körpers in dieser Hinsicht. In der Praxis kann man dies unter anderem daran erkennen, dass es zu einem verstärkten Harndrang kommt.

    Damit versucht der Körper die Fremdkörper beseitigen, was im Falle der Chlamydien eben nicht möglich ist. Bleibt die Erkrankung dann weiter unbehandelt, kann es eben unter anderem auch zu schweren Schäden an den Nieren kommen.

    Wer ohnehin bereits unter einem Schaden an den Nieren leidet, der sollte dies auf jeden Fall bereits bei der ersten Beratung dem Arzt mitteilen.

    Reiter-Syndrom durch Chlamydien?

    Das Reiter-Syndrom ist selbst in unserer westlichen Welt durchaus bekannt, wobei es auf ganz unterschiedliche Arten entstehen kann.

    Eine davon kann aber auch eine Ansteckung mit den Chlamydien sein, die über längere Zeit unbehandelt geblieben sind und sich so immer weiter im Körper bewegen konnten. Oft kann man dabei nur schwer zwischen den tatsächlichen Folgen der Chlamydien oder dem Reiter-Syndrom unterscheiden. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass sich die Symptome selbst im Detail häufig sehr ähnlich sind.

    Unter anderem zählen dazu die Entzündungen an den Gelenken, wie auch an ganz unterschiedlichen verschiedenen Stellen des Körpers. Dies kann sogar so weit gehen, dass dabei die Entzündung der Bindehaut auftritt, die ansonsten vor allen Dingen bei Kindern von mit Chlamydien infizierten Müttern auftritt.

    Bleiben die Chlamydien für längere Zeit unbehandelt, so muss man tatsächlich sagen, dass die Möglichkeit einer chronischen Erkrankung besteht. Dies resultiert vor allen Dingen daraus, dass es zu längerfristigen Entzündungen kommt, die auch medikamentös nur noch schwer behandelt werden können.

    Selbstverständlich ist es eben auch in Bezug auf diese langfristige Folge möglich, bereits im Vorfeld bei der Behandlung die entsprechenden Schritte für die Gegenmaßnahme in die  Wege zu leiten. 

    Test auf Chlamydien - Wie & Wo?

    Chlamydien lassen sich insgesamt sehr gut und genau feststellen. Es ist aber auch wichtig, so schnell als möglich genau diese Dinge feststellen zu können. Denn schließlich ist es nur in der akuten Phase von der Erkrankung möglich, überhaupt eine Behandlung anzusetzen, die schließlich die Bakterien aus dem Körper entfernen kann.

    Urintest

    Die wohl am weitesten verbreitete Methode ist eine Untersuchung des Urins, die dank der Nukleinsäure-Amplifikationstechniken zu einem sehr genauen Ergebnis führen kann.

    Diese Methode ist sowohl bei Frauen, als auch bei Männern aussagekräftig.

    Der Urin wird also gewissermaßen auf die Stoffe hin untersucht, die die Bakterien als Endprodukte ihres Stoffwechsels ausscheiden.

    Sind diese im Urin vorhanden, ist dies ein recht eindeutiger Hinweis darauf, dass die betreffende Person einen solchen Bakterienstamm der Chlamydien in sich trägt.

    Abstrich

    Der Abstrich ist eine bekannte Diagnose von Chlamydien.

    Dabei werden ganz unterschiedliche Körperstellen untersucht, je nach dem, wie die Symptome der jeweiligen Person ausfallen.

    Handelt es sich also mit großer Wahrscheinlichkeit um die Bakterien, die vor allem auf sexueller Ebene übertragen werden, so wird der Abstrich direkt aus der Harnröhre entnommen. Bei der Frau gibt es zudem die Alternative, einen Abstrich von Gebärmutterhals zu machen.

    Die Abstriche werden dann kurze Zeit später auf einen Nährboden übertragen, der für einige Zeit in eine feuchte und warme Umgebung gelegt wird. Die Bakterien vermehren sich und bereits nach kurzer Zeit ist es möglich, eine genaue Analyse der vorhandenen Bakterienstämme in die Wege zu leiten.

    Bluttest

    Die dritte Möglichkeit um einen Chlamydien Test durchzuführen, ist ein sogenannter Bluttest.

    Sind im menschlichen Körper Chlamydien vorhanden, so sorgt unser Immunsystem dafür, dass Fremdkörper gegen diese Bakterien gebildet werden.

    Diese sind nach einer Infektion im Blut vorhanden und können durch einen einfachen Test nachgewiesen werden. Obwohl diese Methodik mit die genauesten Ergebnisse einbringt, wird sie eher selten angewandt.

    Selbsttest

    Ein Selbsttest ist zwar möglich, aber weniger empfehlenswert. 

    Bei Frauen wird dabei sehr häufig ein Abstrich des Gebärmutterhalses gefordert, der selbst aufgenommen werden kann. Männer sollten dagegen einen Abstrich aus der Harnröhre machen.

    Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass die meisten Tests darauf basieren, dass die Probe später an ein Labor geschickt wird.

    In dem Fall entsteht wiederum eine Wartezeit, weshalb kein zeitlicher Vorteil gegenüber der ärztlichen Untersuchung mehr vorhanden ist. Des Weiteren geht auf diesem Wege die Genauigkeit ein Stück weit verloren, weshalb Experten stets raten, sich an einen Fachmann zu wenden.

    Behandlung von Chlamydien

    Dass eine Behandlung von Chlamydien in jedem Fall einer Diagnose bedarf, ist an und für sich keine besonders neue Erkenntnis.

    Im Falle der Chlamydien ist es dabei aber dennoch ein Satz von entscheidender Bedeutung, da sich die Ansteckung eben nur in der Phase wirklich diagnostizieren lässt, in der die Auswirkungen noch als akut beschrieben werden können.

    Ist diese Phase dabei allerdings schon verstrichen, so werden die Möglichkeiten der richtigen Diagnose und damit der erfolgreichen Behandlung, eher geringer.

    Wer deshalb selbst bereits Symptome wie Juckreiz, Ausfluss oder Schmerzen im Bereich der Genitalien vernommen haben sollte, der sollte nach Möglichkeit direkt einen Arzt mit seinem Problem kontaktieren.

    Steht dann aber die erfolgreiche Diagnose erst einmal, so stehen in der heutigen Zeit auf jeden Fall sehr gute Möglichkeiten für eine Behandlung von Chlamydien zur Verfügung.

    Effektive Behandlung mit Antibiotika

    Bekannte Antibiotika gegen Chlamydien:

    In den meisten Fällen wird bei der ärztlichen Behandlung von Chlamydien direkt von Beginn an auf eine konsequente Therapie mit Antibiotika gesetzt, wobei zum Beispiel Produkte wie Doxycyclin oder Azithromycin zum Einsatz kommen.

    Wie bei jeder Kur mit solchen Mitteln ist es von sehr großer Bedeutung, dass die Einnahme vom Anfang bis zum Ende absolut stringent durchgezogen wird. Selbst wenn die Symptome bereits nach kurzer Zeit abklingen sollten, ist es besser, sich weiter an die Angaben des Arztes zu halten, und die Einnahme der Medikamente auf jeden Fall fortzusetzen.

    Denn nach den heutigen Erkenntnissen der Wissenschaft besteht sonst die reelle Gefahr, dass es zu Resistenzen anderer Bakterien im Körper kommen kann, die beispielsweise durch eine Genmutation überleben konnten. Speziell in Bezug auf die Chlamydia trachomatis sind heute aber noch keine genauen Resistenzen bekannt, die gefährlich werden könnten.

    Wie lange dauert die Behandlung von Chlamydien?

    Hält sich ein Patient strikt an die Vorgaben des Arztes, so sollte es mit einer derartigen Therapie möglich sein, die Chlamydien innerhalb von in etwa sieben bis zehn Tagen aus dem Körper zu verbannen.

    Bis der Arzt denn endgültig grünes Licht gegeben hat, sollte man zudem auch zum Schutz von anderen Personen, auf sexuellen Kontakt in jeglicher Hinsicht verzichten.

    Denn selbst wenn die Chlamydien Behandlung mit Doxycyclin oder Azithromycin bereits in vollem Gange ist, besteht noch immer eine gewisse Gefahr für eine Ansteckung mit Chlamydien. Außerdem ist es wichtig, die eigenen sexual Partner aus der vergangenen Zeit der Erkrankung darüber in Kenntnis zu setzen.

    Chlamydien online behandeln?

    Wenn Sie über 18 Jahre sind und unter Chlamydien leiden, können Sie auch eine Behandlung über das Internet zu beantragen.

    Um die Behandlung von Chlamydien zu beginnen, müssen Sie also nicht zwingend ein Rezept vom Hausarzt oder Urologen haben. Sie können auch über das Internet die Online Sprechstunde in Anspruch nehmen. Dies ist besonders praktisch wenn die Entfernung zu Arzt & Apotheke zu hoch ist, kurzfristige Termine nicht möglich sind oder die Diskretion bewahrt werden soll. 

    Medikamente auf der Parnterklinik:
    Chlamydien Diagnose im Internet

    Auf unserer Partnerklinik ist es möglich die Diagnose und das Medikament zur Behandlung der Chlamydien online anzufragen. Die Kosten der Rezeptausstellung wie auch dem Expressversand (24 Stunden) sind bereits inklusive.

    1. Chlamydien-Infektion .pdf Dokument von profamilia | profamilia.de
    2. Behandlung einer Chlamydien-Infektion Artikel auf Netdoktor | netdoktor.at
    3. Chlamydia – Symptoms – NHS
    4. What Is the Chlamydia Infection and How Do You Get It? – plannedparenthood.org
    5. Repeat infection with Chlamydia trachomatis: ncbi.nlm.nih.gov

    Bildquelle: Kateryna Kon | Shutterstock.com

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