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Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert:

Azithromycin Antibiotikum - Vorteile & Nachteile

Azithromycin ist eines der bekanntesten und effektivsten Antibiotika. Einsatzgebiet sind u.a. verschiedene Geschlechtskrankheiten.

Bei Azithromycin handelt es sich um ein Makrolid-Antibiotikum, das zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt werden kann.

Bei Infekten wie den Chlamydien, unspezifischer Urethritis, Ureaplasma Urealyticum sowie genitalem Mycroplamsa lassen sich so gezielte Fortschritte bei der Behandlung erreichen.

In Azithromycin ist der gleichnamige Wirkstoff enthalten, welcher die ursächlichen Bakterien abtötet. Damit werden diese aktiv an ihrer weiteren Ausbreitung im Körper gehindert und das Immunsystem gewinnt die Oberhand.

Die Folge davon ist das Abklingen der Symptome, was nach dem Abschluss der Behandlung in 95 Prozent der Fälle zu einer beschwerdefreien Heilung führt.

Kurze Fragen & Antworten

Azithromycin hat einen empfindlichen Einfluss auf die hormonelle Verhütung und kann diese daher beeinträchtigen. In Rücksprache mit einem Arzt sollte daher überprüft werden, ob für den Zeitraum der Behandlung und darüber hinaus auch auf nicht-hormonelle Verhütungsmittel zurückgegriffen wird, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Eine wichtige Voraussetzung für die Einnahme von Azithromycin ist das vollendete 18. Lebensjahr. Grundsätzlich kann das Präparat von Frauen und Männern eingenommen werden, um Chlamydien oder eine andere bakterielle Erkrankung zu lindern und zu heilen.

Unter bestimmten Voraussetzungen sollte von der Einnahme von Azithromycin abgesehen werden. Dazu zählt zum Beispiel eine bestehende Schwangerschaft oder Herzrhythmusstörungen. Zugleich können bestimmte Medikamente wie Alfentanil oder Cisaprid das Risiko von Nebenwirkungen empfindlich erhöhen.

Die Einnahme von Azithromycin erfolgt oral, wobei die Tabletten dem Körper unzerkaut zugeführt werden. Ein Schluck Wasser kann bei der Einnahme helfen, um die Aufnahme der Wirkstoffe noch zu erleichtern. In der Regel wird eine Dosis von 100 mg des Wirkstoffs verteilt auf zwei Tabletten empfohlen, um am Ende beschwerdefrei zu sein. Der Arzt bestimmt aber stets, wie lange eine Behandlung dauert und mit welcher Dosierung sie erfolgt.

Sollte Azithromycin zur Behandlung einer Geschlechtskrankheit verwendet werden, ist auf sexuellen Kontakt zu verzichten, um nicht noch andere Menschen damit anzustecken. Beim eigenen festen Partner kann es andernfalls zu einer dauerhaften wechselseitigen Ansteckung kommen. Sollte sich die Abstinenz nicht vollziehen lassen, muss mindestens ein Kondom verwendet werden.

Bei der Einnahme von Azithromycin können bestimmte Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden, obwohl sie generell als unwahrscheinlich eingestuft werden. Zu den häufigsten Effekten zählen Schwindel, allgemeine Müdigkeit oder ein Gefühl des Unwohlseins. In diesen Fällen ist stets ein Arzt zu kontaktieren, um selbst Gewissheit zu erlangen.

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    azithromycin-antibiotikum

    Vorteile & Nachteile

    Vorteile

    • Sehr bekanntes Antibiotikum
    • Bekämpft Erreger effektiv
    • Vielseitig einsetzbar
    • Einfache Einnahme

    Nachteile

    • Kann zu Durchfall führen
    • Übelkeit & Magenkrämpfe sind möglich
    • Wechselwirkungen mit der Antibabypille

    Erfahrungen mit Azithromycin

    Auf dem medizinischen Bewertungsportal Sanego haben insgesamt knapp 500 Patienten einen Erfahrungsbericht Azithromycin hinterlassen. Dabei wurden sowohl die Wirkung wie auch die Nebenwirkungen bewertet. 
    Zusammengefasst ergibt dies folgende Statistik:

    Allgemeine Erfahrung:

    Wirksamkeit
    69%
    Verträglichkeit
    43%
    Anwendung
    83%
    Preis/Leistung
    76%
    Empfehlung
    50%
    Gesamtdurchschnitt
    64%

    Nebenwirkungen:

    Durchfall
    32%
    Übelkeit
    18%
    Magenkrämpfe
    16%
    Kopfschmerzen
    13%
    keine Nebenwirkung
    10%
    Schwindel
    10%
    • Online Diagnose (Rezept)
    • Deutsches Medikament
    • 24 Stunden Expressversand

    Wirkung von Azithromycin

    • Azithromycin hemmt die Verbreitung von schädlichen Erregern und hilft dem Körper somit bei der Regeneration.

    Bei Azithromycin handelt es sich um ein Breitbandantibiotikum, welches zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden kann. Das Medikament setzt hierfür wirksam an den Auslösern der Erkrankungen an und hemmt diese an der eigenen Verbreitung. Der Körper wird auf dieser Weise aktiv bei der Regeneration unterstützt. Dadurch klingen nach und nach auch die Symptome immer mehr ab und es stellt sich ein allgemeiner Zustand der Gesundheit ein.

    Der Wirkstoff schränkt die Lebensfähigkeit der ursächlichen Bakterien ein. Das Wachstum und die Ausbreitung der Stämme, die sich ansonsten häufig alle 30 Minuten teilen, wird so gehemmt. Im besten Fall werden die Erreger vollständig abgetötet, wobei die Rückstände später durch die Zellen aus dem Körper entfernt werden können. 

    Doch nicht nur beim Chlamydien-Erreger kann dieses Antibiotikum einen wertvollen Beitrag leisten. Zugleich lässt es sich bei anderen Geschlechtskrankheiten wie der nicht-gonorrhoische Urethritis, dem Mycoplasma oder auch einem Ureaplasma wirksam zum Einsatz bringen.

    Auch bei Erkrankungen, welche die oberen Atemwege betreffen, lassen sich mit diesem Medikament klare Fortschritte machen. Das allgemeine Wohlbefinden kehrt schon kurz nach dem Einsetzen der Behandlung zurück und es dauert nur wenige Tage, bis eine vollständige Besserung erreicht ist.

    Die Behandlung bei Geschlechtskrankheiten ist auch deswegen so wichtig, um nicht noch mehr Menschen mit den Erregern in Kontakt zu bringen.

    Einnahme und Anwendung von Azithromycin

    • Azithromycin wird in Tablettenform häufig als 500 mg Dosis abgegeben.

    Damit das Antibiotikum seine volle Wirkung entfalten kann, ist die korrekte Einnahme eine der wichtigsten Voraussetzungen. Die genaue Dosierung und die Dauer der Anwendung werden dabei vom behandelnden Arzt im Vorfeld bestimmt. In der Regel ist eine einmalige Dosis von 500 mg des Wirkstoffs, was zwei Tabletten in der Standardgröße entspricht, schon aus. Sollte es notwendig sein, kann die Behandlung über einen Zeitraum von bis zu fünf Tagen fortgesetzt werden.

    Behandlung von Geschlechtskrankheiten

    Bei der Behandlung von Chlamydien oder anderen Geschlechtskrankheiten sollte während der Behandlung auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

    Denn falls die Erreger auch im Körper des Partners sind, kommt es nun zu einer wechselseitigen Ansteckung. Zugleich wäre es ratsam, innerhalb einer Partnerschaft eine gemeinsame Behandlung oder zumindest einen gemeinsamen Test durchzuführen. Ansonsten lassen sich die bakteriellen Erreger aufgrund der wechselseitigen Ansteckung nur sehr schwer besiegen.

    Mögliche Nebenwirkungen von Azithromycin

    Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

    Bei der Einnahme von einem Antibiotikum wie Azithromycin können bestimmte Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Im Vorfeld ist es ratsam, die Angaben in der Verpackungsbeilage genau zu lesen. Gegebenenfalls kann auch das Gespräch mit einem Arzt erforderlich werden, um die Beschwerden zu lindern. 

    Bei einem noch geringeren Teil der Patienten, welche sich für Azithromycin entschieden haben, kommt es zudem zu Effekten wie Unruhe oder Nervosität.

    Nebenwirkungen laut Erfahrungsberichten

    Auf dem Bewertungsportal Sanego haben knapp 500 Patienten den Wirkstoff Azithromycin bewertet. Die Nebenwirkungen ergeben folgende Statistik:

    Durchfall:
    32%
    Übelkeit:
    18%
    Magenkrämpfe:
    16%
    Kopfschmerzen:
    13%
    keine Nebenwirkungen:
    10%

    Gegenanzeigen & Wechselwirkungen

    Unter bestimmten Umständen ist es ratsam, bei der Behandlung nicht auf Azithromycin zu setzen. So stehen Antibiotika im Allgemeinen im Verdacht, bei stark vorbelasteten Menschen Herzrhythmusstörungen zu verursachen.

    Auch die Auswirkungen während einer Schwangerschaft sind bisher noch unzureichend belegt. Andererseits kann auch eine Störung der Darmflora ein Grund dafür sein, kein Azithromycin einzusetzen.

    Bei der Einnahme von Azithromycin kann es zugleich zu teils gefährlichen Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, auf die daher ebenfalls zu achten ist. 

    So verstärkt das Antibiotikum die Wirkung von Präparaten wie:
    • Digoxin gegen Herzfunktionsstörungen
    • Cumarin zur Blutverdünnung

    Gleichzeitig liegen bei der parallelen Behandlung mit folgenden Medikamenten erhöhte Risiken für auftretende Nebenwirkungen vor:

    • Mutterkornalkaloide
    • Cisaprid gegen Sodbrennen
    • Benzodiazepine
    • Alfentanil

    Gibt es Azithromycin mit Online Rezept?

    Um eine Behandlung mit dem Antibiotikum Azithromycin beginnen zu dürfen, wird ein Rezept vom Arzt benötigt.

    Das Rezept kann vom Hausarzt, vom Urologen, dem Frauenarzt im Krankenhaus oder auch über eine Online Diagnose ausgestellt werden. Anbieter welche Azithromycin ohne Rezept anbieten, sollten dagegen gemieden werden. Die Gefahr eine Fälschung einzunehmen ist dabei zu hoch und sollte insbesondere bei Antibiotika vermieden werden. 

    Der Online Rezept Service ermöglicht es den persönlichen Arzttermin zu vermeiden und somit eine lange Wartezeit zu verkürzen. Durch die Zahlung auf Rechnung ist auch der Behandlungsbeginn möglich, wenn aktuell noch kein Geld vorhanden ist. 

    1. Azithromycin – Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen | gelbe-liste.de
    2. Azithromycin – DocCheck Flexikon
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