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Autor: Jens Weber
Autor: Jens Weber

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert:

Was ist Metformin? Vor- & Nachteile

Metformin bei Typ-2 Diabetes

Metformin ist ein Medikament zur Behandlung von Diabetes Typ-2. Es ist das am häufigsten verschriebene Antidiabetikum und gehört der Gruppe der Biguanide an.

Da Metformin bereits seit mehr als 40 Jahren auf dem Markt erhältlich ist, hat sich diese Auswahl bereits seit Jahrzehnten immer wieder bewährt.

Besonders beliebt ist Metformin bei übergewichtigen Diabetes Patienten, da es einen positiven Effekt auf den Gewichtsverlust hat. 

Metformin ist auch auf Online Rezept erhältlich. Deutsches Medikament mit Expressversand und Rezept-Service.

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Zum einen sorgt Metformin dafür, dass über die Leber weniger Glukose ins Blut abgegeben wird, wodurch die Symptome von Diabetes abklingen.

Zugleich wird aber darauf geachtet, die Aufnahmefähigkeit der Muskulatur von Glukose zu verbessern. Über diese Wege wird der Körper nach der Zufuhr einer Mahlzeit aktiv unterstützt, wodurch die Symptome nicht mehr so intensiv zutage treten.

Da die Wirkung von Metformin relativ schnell eintritt, reicht es vollkommen aus, die Tabletten nach dem Essen zu sich zu nehmen.

Nach einer großen Mahlzeit reicht die Wirkung so aus, um besser mit dem aufgenommenen Zucker zurechtzukommen.

Auf der anderen Seite reicht die Dauer der Wirkung nicht aus, um auch die Aufnahme von der nächsten großen Mahlzeit gezielt zu verbessern.

Die genaue Dosierung ergibt sich aus den Blutzuckerwerten, wobei zwei bis drei Tabletten pro Tag ausreichend sein sollten.

Je nach dem, wie hoch die aktuellen Blutzuckerwerte sind, muss auch die Dosierung von Metformin immer wieder individuell an die Gegebenheiten angepasst werden. Für gewöhnlich ist es bei Diabetikern dabei ausreichend, zwei bis maximal drei Tabletten pro Tag zu sich zu nehmen.

Zwischen den Einnahmen sollte dabei ein ausreichend großer Abstand liegen, damit die Konzentration durch eine neuerliche Einnahme nicht zu groß wird.

Erhältlich ist Metformin mit je 500 oder 850 Milligramm des Wirkstoffs. Dabei muss ein Arzt darüber entscheiden, welche Dosis besser geeignet ist.

Die Einnahme von Metformin erfolgt oral, wobei die Tabletten unzerkaut geschluckt werden sollten.

Idealerweise wird dies mit einem Glas Wasser kombiniert, damit der Körper die Möglichkeit hat, die Wirkstoffe noch schneller aufzunehmen.

Das richtige Timing einer Einnahme ergibt sich dabei auch aus den aktuellen Werten des Blutzuckers, auf die daher stets ein Auge geworfen werden sollte. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber stets nach einer Hauptmahlzeit vorgenommen.

Wer Metformin kaufen möchte, sollte sich den Nebenwirkungen bewusst sein, die das Medikament in seltenen Fällen hervorrufen kann.

Zum einen ist es möglich, dass es zu Durchfall, Blähungen, oder Übelkeit kommt. Auf der anderen Seite ist es möglich, dass Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten. In der Regel klingen diese Phänomene einige Zeit nach der Einnahme aber wieder restlos ab.

Metformin ist unter folgenden Handelsnamen bekannt:

  • Diabesin
  • Juformin
  • Met
  • Metfoliquid GeriaSan
  • Metformin-ratiopharm
  • Metformin Basics
  • Metformin Lich
  • Metformin STADA
  • Metformin Sandoz
  • espa-formin
  • Siofor
  • Glucophage,
  • Mediabet,
  • Meglucon,
  • Metfodoc
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    metformin-filmtabletten-500

    Vorteile & Nachteile

    Vorteile

    • das bekannteste Antidiabetikum bei Typ-2 Diabetes
    • einer der am längsten erforschten und angewendeten Wirkstoffe
    • nach zwei Tagen ist ein gleichmäßig hoher Wirkstoffspiegel vorhanden
    • positive Effekte auf den Fettstoffwechsel (hilfreich bei Adipositas)
    • kann das Hungergefühl vermindern

    Nachteile

    • Nebenwirkungen oft zu Behandlungsbeginn
    • Durchfall ist einer der häufigsten Nebenwirkungen
    • auch Geschmacksveränderungen sind bekannt
    • Gefahr einer Laktatazidose muss beachtet werden

    Wirkung von Metformin

    Metformin zählt zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten von Diabetes Typ II (Diabetes mellitus).

    Es zählt dabei zu den blutzuckersenkenden Medikamenten, die dafür sorgen, dass die Symptome der Krankheit weniger in den Vordergrund drängen.

    Da es nun seit mehr als 40 Jahren von Ärzten verschrieben wird, ist die Wirkung inzwischen unzählige Male belegt worden. Sie basiert auf dem gleichnamigen Wirkstoff, welcher dem Präparat in unterschiedlichen Dosierungen beigemischt wurde.

    Bei der Wirkungsweise von Metformin handelt es sich um eine komplexe Kaskade von unterschiedlichen Mechanismen, die sich gleich in drei unterschiedlichen Arten auf den Blutzucker auswirkt.

    Diese drei Säulen sind dabei von elementarer Bedeutung:

    Verringerung der Neubildung von Glukose in der Leber

    Auf diese Weise steigt der Blutzuckerspiegel nicht immer weiter an.

    Verbesserung der Insulin-Effizienz der Muskeln

    Diese Muskelzellen reagieren infolgedessen empfindlicher auf Insulin und nehmen mehr Zucker aus dem Blut auf.

    Einschränkung des Glukose-Übergangs des Darmes

    Einfach ausgedrückt: Metformin verzögert die Aufnahme von Kohlenhydraten aus der Nahrung ins Blut.

    Alle Maßnahmen tragen am Ende ihren Teil dazu bei, dass sich weniger Glukose im Blut befindet, nachdem eine Speise aufgenommen wurde. Der Ausschlag der Kurve des Blutzuckers ist in der Folge sogar beim Verzehr von Weißbrot mit der des Verzehrs eines Vollkornprodukts zu vergleichen. Damit schwächen sich nun auch die Symptome ab, was zu einem leichteren Umgang mit der Erkrankung führt.

    Die bekannten Vorteile von Metformin

    Metformin senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern dämpft auch das Hungergefühl und verbessert die Leistung des Fettstoffwechsels. Beide Effekte führen logischerweise zu einer effektiveren Gewichtsabnahme.

    Des Weiteren soll das Antidiabetikum das Krebsrisiko für solche Krebsarten reduzieren, die durch Diabetes Typ-2 gefördert werden. Auch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle soll durch Metformin gesenkt werden.6Metformin and reduced risk of cancer in diabetic patients | doi.org

    Aufgrund dieser Vorteile wird Metformin daher auch häufig im Bodybuilding missbraucht. Von einer Verwendung ohne ärztlicher Verordnung ist allerdings dringend abzuraten. Patienten sollten stets unter ärztlicher Kontrolle stehen.

    Einnahme & Dosierung

    Wer Metformin kaufen möchte, dem stehen grundsätzlich zwei unterschiedliche Einheiten zur Verfügung.

    Mit wahlweise 500 oder 850 Milligramm des Wirkstoffs ist es möglich, die gewünschte Wirkung zu erreichen. Dabei entscheidet im individuellen Fall der Arzt, welche der beiden Ausführungen nun besser geeignet ist. Pro Einnahme reicht eine Tablette in jedem Fall aus.

    Die Einnahme erfolgt nun oral, wobei die Tablette nicht zerkaut werden sollte. Die Zufuhr von einem Glas Wasser erleichtert nicht nur das Schlucken, sondern sorgt zugleich auch dafür, dass der Körper die Wirkstoffe leichter aufnehmen kann. Da die Wirkung nach der Einnahme von Metformin relativ schnell eintritt, reicht es aus, die Tablette unmittelbar nach einer Mahlzeit zu sich zu nehmen.

    Die empfohlene Höchstdosis von zwei bis drei Tabletten (maximal 3000 mg pro Tag) sollte dabei nicht überschritten werden.

    Dosierungsvorschriften können sich wie folgt darstellen:

    • Bei der Einzeltherapie nehmen erwachsene Patienten anfangs zwei- bis dreimal täglich 500 – 850 mg Metformin zu den Mahlzeiten oder danach ein.
    • Ab dem 10. bis spätestens 15. Tag beurteilt der Arzt die Wirkung des Metformins auf den Blutzuckerspiegel.
    • Wenn das Ergebnis noch nicht genügt, wird die Dosis gesteigert.
    • Eine Dosierung von Metformin kann maximal 3.000 mg pro Tag in Rationen von dreimal täglich 1.000 mg erreichen.

    Sollte die maximale Dosis immer noch nicht den Blutzuckerspiegel ausreichend senken, wird der Arzt auf eine Kombinationstherapie setzen. Kombinationspräparate sind beispielsweise Pioglitazon, Sitagliptin, Vildagliptin, Saxagliptin und Glibenclamid.

    Metformin in 500 mg ist die geringste Dosierung des Antidiabetikums. Aufgrund der geringen Dosierung gilt diese Dosis auch als Nebenwirkungsärmste Variante. 500mg dienen als Anfangsdosis, können in manchen Fällen allerdings bereits ausreichend Wirkung eigne, so dass keine Erhöhung notwendig ist. Falls doch, verschrieben Ärzte in aller Regel erst 850 mg.

    Metformin 850 ist die mittlere Dosis des oralen Antidiabetikums Metformin. Metformin 850 wird häufig dann verschrieben, wenn die geringste Dosis von 500 mg nicht ausreichend Wirkung zeigte. Die Nebenwirkungen bei 805mg können sich bereits erhöhen, stehen allerdings in den meisten Fällen noch in einem guten Verhältnis zu dem Nutzen/Risiko Faktor. 

    Metformin 1000 ist die stärkste Dosierung des klassischen Antidiabetikum. In der Regel verordnet der Arzt nur dann wenn die geringen Dosierungen nicht ausreichend Wirkung zeigen können.

    Die Nebenwirkungen können bei dieser Dosis am stärksten ausfallen. Es ist ratsam, diese Dosis nur dann einzunehmen, wenn geringe Dosierungen tatsächlich nicht ausreichend Wirkung zeigten. 

    Nebenwirkungen von Metformin

    Bei der Einnahme von Metformin ist nicht auszuschließen, dass es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommt.

    Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

    • Durchfall
    • Magenschmerzen
    • Blähungen

    Noch seltener kommt es nach der Einnahme von Metformin auch zu Kopfschmerzen oder Schwindel. Gründe dafür können eine falsche Dosierung, oder aber eine generelle Unverträglichkeit des Wirkstoffs sein. 

    In manchen Fällen klingen diese nach etwa zwei bis drei Wochen der Behandlung wieder ab, da sich der Körper anpassen konnte. In jedem Fall ist es besser, sich mit einem Arzt zu besprechen, um ein gesundheitliches Risiko von Anfang an ausschließen zu können. Gegebenenfalls könnte auch eine zu hohe Dosierung dafür verantwortlich sein, dass Beschwerden bei der Einnahme des Medikaments auftreten.

    Auch Appetitlosigkeit wird oft als Nebenwirkung angeführt, wobei eine Dämpfung des Hungergefühls bei vielen Patienten erwünscht ist und als positiver Nebeneffekt angesehen werden kann.

    In seltenen Fällen kann es zu einer sogenannten Laktatazidose kommen, nämlich dann, wenn Metformin überdosiert wurde. Hierbei handelt es sich um eine Überbelastung der Nieren, die den Säure-Base-Haushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht bringt. 

    In solchen Fällen sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.

    Eine Laktatazidose äußert sich in Form von Erbrechen, Übelkeit, Krämpfen und Muskelschmerzen. Problematisch ist hierbei die Deckungsgleichheit der Nebenwirkungen von Metformin selbst und der Laktatazidose.

    Erfahrungsberichte über die Nebenwirkungen

    Auf dem Bewertungsportal haben über 350 Patienten einen Erfahrungsbericht über die Einnahme von Metformin hinterlassen. Dabei wurden auch die Nebenwirkungen angegeben.

    Folgendes Bild der Nebenwirkungen ergeben die Erfahrungsberichte über Metformin:

    Durchfall:
    34%
    Keine Nebenwirkungen:
    14%
    Übelkeit:
    14%
    Blähungen:
    13%
    Müdigkeit:
    8%

    Quelle: sanego.de

    Gegenanzeigen & Wechselwirkungen

    Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie keineswegs Metformin bestellen, da dies zusätzliche Risiken für das Kind bedeuten könnte. Die Begleiterscheinungen, zu denen es bei der Einnahme kommen kann, sind größtenteils positiv.

    So wird beispielsweise der Fettstoffwechsel angekurbelt und auch ein vermindertes Krebsrisiko hat sich bereits angedeutet. Gleichzeitig gibt es verschiedene Umstände, unter denen kein Metformin eingenommen werden sollte.

    Kein Metformin bei:

    • Alkoholismus
    • Herzschwäche
    • Leberschwäche
    • Nierenschwäche
    • Asthma
    • schwere Infektionen

    In Verbindung mit anderen Medikamenten ist es möglich, dass die positive Wirkung von Metformin herabgesetzt wird. Dies sind Kortison, harntreibende Mittel (Diuretika), sowie Medikamente gegen Asthma. Zugleich kann der Effekt durch Blutdrucksenker verstärkt werden, weshalb die parallele Einnahme im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt besprochen werden sollte.

    Zudem besteht die Gefahr von Laktatazidose, wenn zugleich alkoholhaltige Mittel, wie manche Hustensäfte konsumiert werden.

    Gibt es Metformin rezeptfrei?

    Nein. Metformin ist Verschreibungspflichtig und darf nur mit einem gültigen Rezept erworben werden. 

    Metformin ohne Rezept zu kaufen, ist riskant, da illegale Shops sich nicht an Vorschriften halten. Neben den rechtlichen Konsequenzen drohen den Kunden auf solchen Shops häufig nur der Erhalt einer Fälschung.

    Über das Internet ist es auf unserer Parnterklinik allerdings möglich auch einen Online-Rezept Dienst in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann Patienten das notwendige Folgerezept für Metformin auch online ausgestellt werden. Hierfür wird ein Fragebogen ausgefüllt, welcher im Anschluss von einem Arzt ausgewertet wird.

    Spricht nichts gegen die Verordnung, wird ein originales deutsches Metformin per Expressversand an den Kunden verschickt. Dieser Dienst ist mit mehr Kosten als der Erwerb in der Apotheke verbunden, bietet dafür allerdings einen bequemen All-Inklusive-Service. 

    1. Clinical pharmacokinetics of metformin. Scheen AJ; Clin Pharmacokinet. 1996 May;30(5):359-71 – ncbi.nlm.nih.gov
    2. Diabetesmedikamente. Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) –  diabetesinformationsdienst-muenchen.de
    3. Medikamente gegen Typ-2-Diabetes: Metformin. Wort & Bild Verlag – apotheken-umschau.de
    4. Metformin: Current knowledge Hamid Nasri and Mahmoud Rafieian-Kopaei – ncbi
    5. Metformin: a review of its potential indications Yi-Wei Wang, Si-Jia He and Qian Huang – ncbi

    6. Metformin and reduced risk of cancer in diabetic patients | doi.org

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