Skip to main content
Autor: Thomas Meiser
Autor: Thomas Meiser

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert: 17. September 2020

Was ist Diabetes mellitus? Einfach erklärt

Diabetes mellitus ist eine der meistverbreiteten Stoffwechsel-erkrankung in Deutschland.

Erkrankte Personen weisen entweder gar kein Insulin im Körper auf, oder aber sie haben im Laufe der Zeit eine Insulinresistenz entwickelt, sodass das vorhandene Insulin nicht mehr richtig wirken kann.

Die Erkrankung, welche im Volksmund auch häufig als die Zuckerkrankheit bezeichnet wird, kann für zahlreiche Folge- und Nebenerkrankungen sorgen.

Klassische Symptome für Diabetes sind häufiges Wasserlassen, starke und häufige Durstgefühle, Juckreiz und Attacken von Heißhunger.

Diabetes in einem Satz:

Diabetes ist eine chronische Störung des Stoffwechsels, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist.

Kurze Fragen & Antworten

Es gibt zahlreiche Symptome, die auf eine Diabetes-Erkrankung aufmerksam machen:

  • starkes Durstgefühl,
  • häufiges Wasserlassen,
  • trockene Haut,
  • Müdigkeit & Schwindel,
  • starker Gewichtsverlust in kurzer Zeit.
  • schlechte Wundheilung.

Auf lange Zeit kann es zu Schädigungen der Blutgefäße, der Nervenbahnen und der inneren Organe kommen.

Auch durch Diabetes ausgelöste Depressionen können nicht ausgeschlossen werden und gehören zu den typischen Symptomen der Zuckerkrankheit.

Die Diagnose von Diabetes erfolgt normalerweise anhand eines Bluttests, welcher Arzt durchgeführt werden kann. Dieser gilt als relativ sicher und kann – wenn die Ergebnisse unklar sein sollten – durch verschiedene weitere Tests bestätigt werden. So werden beispielsweise auch Langzeit-Blutzuckerwerte (per HbA1c-Test) oder ein Glukose-Toleranztest gemacht, wodurch die Diabetes diagnostiziert werden kann.

Ja, allerdings sollte auf solche Diabetes Schnelltest's für Zuhause verzichtet werden, da diese nicht an die Genauigkeit von ärztlich durchgeführten Tests herankommen.

Bei Diabetes Typ-1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die bei Personen, die die genetische Veranlagung dafür in sich tragen, meist während der Kindheit oder der Jugendzeit ausbricht. Die Immunzellen des Körpers zerstören dabei wichtige Teile der Bauchspeicheldrüse, die normalerweise dafür zuständig sind, Insulin zu produzieren. Bereits wenige Wochen nach Ausbruch der Krankheit befindet sich schon kein Insulin mehr im Körper des Patienten – es muss fortan künstlich per Spritze zugeführt werden.

Das Risiko für Diabetes Typ-2 ist zwar auch genetisch festgelegt, jedoch bricht die Krankheit in den meisten Fällen erst aufgrund eines ungesunden Lebensstils aus. Die Rede ist dabei von einer ungesunden ErnährungBewegungsmangel und Übergewicht bzw. Fettleibigkeit. Medikamente und Insulintherapien sind nicht immer vonnöten – oftmals reicht bereits eine Umstellung des Lebensstils aus, um die Krankheit erfolgreich zu behandeln. Durch Bewegung, eine Reduktion des Körpergewichts und eine ballaststoffreiche Ernährung wird schließlich die Insulinempfindlichkeit des Organismus erhöht.

Der Schwangerschaftsdiabetes tritt – wie der Name bereits suggeriert – während der Schwangerschaft auf und wird ebenfalls durch eine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung ausgelöst. Der Blutzuckerspiegel ist aufgrund der Schwangerschaft dauerhaft erhöht, da genügend Zucker im Blutkreislauf vorhanden sein muss, um das ungeborene Kind zu versorgen. Die Bauchspeicheldrüse der Mutter hat dabei gelegentlich Probleme mit der ausreichenden Insulinproduktion – es kommt zum Schwangerschaftsdiabetes.

Wer unter Diabetes Typ-1 erkrankt ist, dem hilft nur die künstliche Zufuhr von Insulin weiter. Bei den anderen Formen des Diabetes ist meist eine Umstellung der Lebensgewohnheiten die beste Therapie. Dazu zählt eine gesunde und ausgewogene Ernährung, mehrere moderate Sporteinheiten in der Woche und eine Reduktion des Körpergewichts – Übergewicht ist schließlich ein wichtiger Risikofaktor der Stoffwechselerkrankung.

 

Zeigt die Lebensumstellung keine Wirkung, muss die Diabetes mithilfe von Medikamenten (hauptsächlich Metformin) oder einer Insulintherapie behandelt werden.

Eine wichtige Grundlage der korrekten Behandlung von Diabetes ist das regelmäßiger Blutzucker messen. Nur wer seinen Blutzuckerspiegel kennt, kann für eine optimale Einstellung desselbigen sorgen.

Eine Diabetes-Schulung gehört übrigens ebenso zur Behandlung wie das Messen des Blutzuckers, das Spritzen von Insulin und die Umstellung der Lebensgewohnheiten. Während dieser Schulungen lernen Diabetiker sehr viel über die Krankheit selbst, über die richtige Ernährung, den richtigen Umgang mit der Krankheit und können sich über verschiedene Medikamente wie z.B. Metformin austauschen. 

Inhalt:
    Add a header to begin generating the table of contents
    Scroll to Top

    Was ist Diabetes im Detail?

    Das Wort Diabetes ist in unserer heutigen Gesellschaft zwar geläufig, doch es existieren dennoch viele Unklarheiten.

    Hinzu kommen die Verwirrungen, die durch die beiden unterschiedlichen Typen der Erkrankung hervorgerufen werden. Der weitläufige Begriff Diabetes mellitus erfasst dabei alle Erkrankungen, die den Zuckerstoffwechsel im Körper in irgendeiner Form beeinträchtigen. 

    Grundsätzlich unterscheiden Mediziner zwischen Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Während die Erkrankung im Typ 1 vor allem über genetische Faktoren bestimmt ist, wird Typ-2-Diabetes auch gerne als Altersdiabetes bezeichnet, da viele ältere Menschen davon betroffen sind. Aus diversen Gründen gibt es aber auch immer mehr jüngere Menschen, die unter Diabetes zu leiden haben.

    Menschen, die unter Typ-1-Diabetes leiden, müssen ihr ganzes Leben lang Insulin spritzen. Dies ist vor allem nach den Mahlzeiten wichtig, damit dem Körper die Chance gegeben wird, die Energie zu verwerten. Die Menge des Insulins orientiert sich dabei strikt an der Energiemenge, die bewältigt werden muss.

    Auf der anderen Seite kann Typ-2-Diabetes häufig noch durch verschiedene Umstellungen eine Besserung erreicht werden. Je früher die Krankheit dabei entdeckt werden kann, desto leichter ist es, durch Maßnahmen wie ausreichend Bewegung oder eine Umstellung der Ernährung zusätzliche Erfolge bei der Behandlung zu erreichen.

    Unterschied: Typ 1 und Typ 2 Diabetes

    Typ-1-Diabetes

    Bei Typ-1 produziert die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin mehr. Typ-1 Diabetiker müssen dem Körper ein Leben lang künstliches Insulin zuführen.

    Typ-2-Diabetes

    Bei Typ-2 wird zwar Insulin produziert, allerdings in verminderter Wirkung. Als Ausgleich schüttet der Körper zu viel Insulin aus. Auf Dauer stellt der Körper die Überproduktion ein und es wird immer weniger - bis hin zu gar kein Insulin - erzeugt.

    Diabetes Typ-1 Diabetes Typ-2
    Häufigkeit (de): ca 300.000 ca. 5,7 Millionen
    Eintritt: Meist Kindheit & Jugend Häufig im Jugend- & Erwachsenenalter
    Beginn: Spontan Schleichend
    Insulinproduktion: Wenig bis gar keine Gestört (erhöht bis vermindert)
    Insulinresistenz: Wenig bis keine Erhöhte Resistenz
    Behandlung: Inuslin (Lebenslang) Lebensumstellung, Medikamente oder Insulin
    Vorbeugung: Nicht möglich Ernährung, Gewichtsreduktion, Sport

    Diabetes & Insulin - Was passiert im Körper?

    Das Kernproblem der Krankheit ist der Mangel an Insulin im Körper, oder aber eine Insulinresistenz des Organismus. In beiden Fällen erfüllt das Hormon Insulin nicht mehr seinen eigentlichen Zweck – nämlich die Weitergabe und Aufnahme von Glukose in die einzelnen Körperzellen.

    Insulin entnimmt – vereinfacht ausgedrückt – den Zucker aus den Blutbahnen und leitet ihn an die einzelnen Zellen des Körpers weiter. Dort dienen sie als Treibstoff. Ist kein Insulin vorhanden, arbeiten die Zellen im Leerlauf.

    Wenn der Mechanismus der Weitergabe der Glukose nicht mehr richtig funktioniert, dann kommt es zu einem dauerhaft erhöhen Blutzuckerspiegel im Körper des Diabetikers (Fachbegriff: Hyperglykämie).

    Was sind die Ursachen für Diabetes?

    Ursachen Typ-1

    Bei Typ-1-Diabetes sprechen Mediziner häufig von der juvenilen Form, da es sich um eine Erkrankung handelt, unter der vorwiegend junge Menschen zu leiden haben.

    Zu den möglichen Ursachen zählen neben der Genetik auch verschiedene Viruserkrankungen, die sich im Körper ausbreiten konnten, sowie eine Autoimmunerkrankung.

    Durch diese Faktoren entstehen Schäden an den Zellen der Bauchspeicheldrüse, die ansonsten dafür verantwortlich ist, das Insulin zu produzieren. Da sich Typ-1-Diabetes erst bemerkbar macht, wenn bereits ein großer Teil der insulinbildenden Zellen zerstört ist, kann die Krankheit in der Regel nicht mehr in ihrer Entwicklung gestoppt werden.

    typ-1-diabetes-ursachen

    Ursachen Typ-2

    Deutlich vielfältiger sind die Ursachen, die zum Typ-2-Diabetes führen können.

    Dies beginnt bereits bei starken Schwankungen im Blutzucker, die von der Art der Ernährung beeinflusst werden. Wer vorwiegend kurzkettige Kohlenhydrate wie Zucker auf dem Speiseplan stehen hat, erreicht hohe Spitzen und darauffolgende Abfälle des Blutzuckers.

    Dies kann dazu führen, dass sich der Körper über eine Insulin-Resistenz dagegen zu schützen versucht. Während der ersten Phase wird vermehrt Insulin produziert, um den zusätzlichen Widerstand zu überwinden. Bleiben die Ernährungsgewohnheiten aber starr, kann dies dazu führen, dass die Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Damit bilden sich die typischen Symptome eines Insulinmangels nach und nach aus.

    Doch auch die Genetik, Bluthochdruck, Bewegugnsmangel und allgemeines Übergewicht können eine Ursache von Diabetes-Typ-2 sein.

    typ-2-diabetes-ursachen

    Risikofaktoren bei Diabetes

    Ärzte sehen gerade bei Typ-2-Diabetes weitreichende Möglichkeiten, um das eigene Risiko der Erkrankung zu senken.

    Im Vordergrund steht dabei ein gesunder Lebensstil, der sehr viel dazu beiträgt, dass sich die Symptome nicht ausbilden. Die Empfehlungen mögen dabei wie eine Blaupause für ein gesünderes Leben erscheinen, doch genau damit ließen sich auch die Zahlen bei Typ-2-Diabetes deutlich reduzieren.

    Zunächst gibt es verschiedene Faktoren, die nicht beeinflusst werden können. Dazu zählt die genetische Disposition, denn wer ohnehin bereits viele Erkrankte in der Familie hat, besitzt ein höheres Risiko. Das Alter, welches den zweiten unbeeinflussbaren Faktor markiert, hat ebenfalls einen Einfluss auf das eigene Risiko.

    Hinzu kommen zahlreiche beeinflussbare Faktoren, bei denen die Ernährung den wichtigsten markiert. Diese sollte so angepasst werden, dass zu schnelle Anstiege des Blutzuckers verhindert werden. Die Kalorien, welche täglich über Kohlenhydrate aufgenommen werden, sollten vermehrt auf Eiweiße und Fette aufgeteilt werden, die der Körper weniger schnell verwerten kann. Gleichzeitig ist es hilfreich, zuckerhaltige Lebensmittel weitreichend aus den Ernährungsgewohnheiten zu verbannen. Produkte aus vollem Korn sind zudem Weißmehlprodukten vorzuziehen, da bei letzteren deutlich mehr Insulin ausgeschüttet werden muss, um die Energie verwerten zu können.

    Auf der anderen Seite ist es wichtig, sich im Alltag ausreichend zu bewegen. Eine allgemein gute Fitness hilft dem Körper dabei, besser mit den ankommenden Nährstoffen klarzukommen.

    Zudem lassen sich auf diese Weise auch weitere Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bluthochdruck positiv beeinflussen, um das eigene Risiko zu senken.

    Diabetes Symptome: So lässt sich Diabetes erkennen

    Eine Erkrankung an Diabetes kann über längere Phasen unentdeckt bleiben. Ist dies der Fall, ist es zu einem späteren Zeitpunkt oft schwierig, die weitere Ausbreitung noch zu verhindern.

    Die ersten Symptome von Diabetes sind oft unspezifisch und diffus, denn diese fühlen sich müde, erschöpft und angeschlagen. Hinzu kommt häufig ein Gewichtsverlust, der darauf zurückzuführen ist, dass die Energie in der Nahrung nicht mehr ausreichend durch den Körper aufgenommen werden kann. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen tritt ein allgemeiner Juckreiz auf, der aber keiner bestimmten Körperstelle zugeordnet werden kann.

    Im weiteren Verlauf stellen sich Heißhunger-Attacken ein, bei der eine übergroße Menge eines Nahrungsmittels konsumiert wird, ohne dass ein Bedarf nach Energie bestanden hätte.

    Zugleich schreitet die Dehydrierung des Körpers voran, da dieser mehr Wasser über den Urin ausscheidet, als über Getränke und Nahrungsmittel aufgenommen wird.

    Die Patienten müssen nun häufiger zur Toilette und fühlen sich allgemein krank. Nicht selten kommt es zu Sehstörungen oder häufigen Infektionen, da auch das Immunsystem etwas in Mitleidenschaft gezogen ist.

    Bekannte Symptome:

    Begleiterscheinungen von Diabetes

    Diabetes wirkt sich längst nicht nur auf die Bauchspeicheldrüse aus, die in gewisser Weise das Zentrum der Erkrankung ist. Auf der anderen Seite werden auch Nerven und Gefäße dauerhaft belastet. In den Arterien sorgt der dauerhaft überhöhte Blutzuckerspiegel dafür, dass sich Ablagerungen verstärken. Ab einem gewissen Grad können diese das Risiko eines Herzinfarktes erhöhen.

    Zugleich können bei Diabetes auch die Herzkranzgefäße stark betroffen sein. Als häufigste Todesursache von Diabetikern gilt daher der stumme Herzinfarkt. Hierbei handelt es sich um einen Herzinfarkt, bei dem die Betroffenen nichts von den üblichen Symptomen wie Schmerzen im Bereich der Brust oder ausstrahlenden Schmerzen mit. Dies hängt damit zusammen, dass die Nerven in diesen Bereichen bereits so stark geschädigt sind, dass sie diese Informationen nicht mehr übertragen können.

    Zusätzlich kann bei älteren Menschen, die unter Diabetes leiden, die Netzhaut in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies ist eine der Hauptursachen für Erblindung im Alter, die auf den zu hohen Blutzuckerspiegel zurückgeht. Ebenso kann es im Laufe der Krankheit zu depressiven Verstimmungen kommen, unter denen viele Diabetiker leiden. In manchen Fällen intensiviert sich dies bis hin zu behandlungsbedürftigen Depressionen.

    diabetes-behandlung-diabetes-typ-1-diabetes-typ-2

    So erfolgt die Behandlung von Diabetes

    Die vollständige Behandlung von Diabetes ist in der Regel nicht möglich.

    Daher beschränken sich die Therapien auf eine Verringerung der Symptome, um die Krankheit im Alltag zunehmend in den Hintergrund zu rücken. 

    Der Blutzuckerspiegel sollte nicht dauerhaft erhöht sein, da ansonsten Folgeschäden drohen. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass auch eine gegenteilige Entwicklung gefährlich werden kann – nämlich dann, wenn es zur Unterzuckerung kommt.

    Eine Unterzuckerung kann durch die Aufnahme von Traubenzucker behandelt werden. Sie tritt vor allem bei unerfahrenen Sportlern mit Diabetes relativ häufig auf. Im schlimmsten Fall endet eine Unterzuckerung im Koma oder mit dem Tod. Daher sollten Diabetiker auch beim Sport einige Verhaltensrichtlinien erlernen, wie beispielsweise das Mitführen von Traubenzucker.

    Behandlung von Typ-1-Diabetes:

    Handelt es sich um Typ-1-Diabetes so muss das Insulin lebenslang mit Spritzen zugeführt werden.

    Behandlung von Typ-2-Diabetes:

    Bei Typ-2-Diabetes ist es während des ersten Stadiums möglich, die Situation durch Sport und Bewegung, sowie gegebenenfalls eine Gewichtsabnahme zu verbessern.

    Hierbei handelt es sich um einen langfristigen Ansatz, der in vielen Fällen dazu beitragen kann, die Symptome von Diabetes zu lindern und die Produktion von Insulin im Körper etwas anzukurbeln. Auch Folgeschäden können häufig verbessert werden, wenn diese möglichen Maßnahmen ergriffen werden. Häufig lässt die Insulinproduktion aber trotzdem weiter nach, weshalb eine medikamentöse Behandlung mit Metformin nicht mehr zu umgehen ist.

    Während der Behandlung von Diabetes ist es zudem wichtig, etwa alle zwei Monate eine Kontrolle beim Arzt vornehmen zu lassen. Dabei werden Werte wie Gewicht, Blutfette, Blutdruck und der HbA1c-Wert erfasst. Dieser bietet dem Arzt die Möglichkeit, sich einen Überblick über die durchschnittlichen Blutzuckerwerte der letzten Zeit zu verschaffen.

    Wissenswertes über Diabetes

    Ernährung

    Während man vor einiger Zeit noch dachte, dass Diabetiker komplett auf Zucker verzichten sollten, weiss man heute, dass es keine Verbote für Diabetiker gibt.

    Gleichzeitig bedeutet dies auch, dass es so etwas wie einen perfekten Diabetes-Ernährungsplan nicht gibt. Ein Plan kann allerdings dennoch hilfreich sein, um zu verstehen welche Vor-, und Nachteile gewisse Lebensmittel haben.

    Auch wie sich diese Lebensmittel auf den Körper auswirken kann in unseren Artikeln oder Diabetes Schulungen gut vermittelt werden. 

    Alkohol

    Alkohol ist für Diabetiker zwar nicht komplett verboten.

    Jedoch sollte der richtigen Umgang mit Alkohol erlernt werden, da dieser den Stoffwechsel auf den Kopf stellen kann.

    Während Alkohol abgebaut wird, kann die Leber keinen neuen Zucker in den Blutkreislauf abgeben. Auch eine Unterzuckerung, welche häufig nach dem Alkoholkonsum in der Nacht eintreten kann, ist eine mögliche Begleiterscheinung.

    Daher sollten Diabetiker einen besonders vorsichtigen Umgang mit Alkohol pflegen. 

    Hautpflege

    Die Hautpflege ist bei Diabetes ein wichtiges Thema.

    Die Haut kann aufgrund des Wasserverlusts häufig austrocknen und deshalb einen Juckreiz auslösen.

    Im schlimmsten Fall bilden sich sogar lästige Ekzeme. Diabetiker sollten deshalb darauf achten, dass sie ihre Haut immer feucht halten.

    Des weiteren sollten Diabetiker im Sommer möglichst nicht auf eine Sonnencreme verzichten. Denn die Haut wirkt besonders empfindlich aufeine UV-Lichteinstrahlung. 

    1. Zuckerkrankheit: Diabetes – was ist das? . Wort & Bild Verlag | apotheken-umschau.de
    2. Diabetes: Folgeerkrankungen. Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) | diabetesinformationsdienst-muenchen.de
    3. World J Diabetes. 2015 Jun 25; 6(6): 850–867. Published online 2015 Jun 25. doi: 10.4239/wjd.v6.i6.850 PMCID: PMC4478580 PMID: 26131326 Diabetes mellitus: The epidemic of the century | ncbi
    4. Int J Health Sci (Qassim). 2017 Apr-Jun; 11(2): 65–71. PMCID: PMC5426415 PMID: 28539866 Effect of diet on type 2 diabetes mellitus: A review | ncbi
    Share on facebook
    Facebook
    Share on google
    Google+
    Share on twitter
    Twitter
    Share on linkedin
    LinkedIn