Wirkstoff: Lisinopril
Hersteller: Pfizer
Anwendungsgebiet: Bluthochdruck

Woher bekomme ich Lisinopril?

Wer Lisinopril anfordern möchte, kann seinen Hausarzt konsultieren oder auch eine Online Klinik besuchen. Aktuell ist bei der Online Klinik Lisinopril nicht verfügbar. Alternativ ist Ramipril oder auch Amlodipin verfügbar.

Wofür wird Lisinopril verwendet?

Lisinopril gehört zu der Gruppe der ACE-Hemmer und wird zur Senkung des Bluthochdrucks und dessen Normalisierung verwendet. Ferner dient das Präparat auch zur Kurzzeitbehandlung bei einem Herzinfarkt, zur Entlastung des Herzens bei Herzmuskelschwäche und zur Unterstützung der Herztätigkeit. Dies wird durch die Hemmung eines Enzyms im Körper ermöglicht, welches für die Verengung der Blutgefäße zuständig ist.

Durch die Einnahme des Medikamentes, kann das Enzym seine Aufgabe nur noch eingeschränkt ausüben und das Blut einfacher fließen. Lisinopril wird in Tablettenform zu je 1,5mg bis 20 mg Dosen verkauft und einmal täglich eingenommen.

Wie ist Lisinopril zu verwenden?

Falls Sie Lisinopril das erste Mal verwenden, können Sie beispielsweise der Packungsbeilage entnehmen, auf welche Art und Weise das Medikament genutzt werden muss. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Lisinopril um eine Tablette handelt, gibt es bezüglich der Anwendung nicht viel zu beachten, denn Sie müssen die Kapsel einfach schlucken. Hilfreich ist stets ein wenig Flüssigkeit, damit die Tablette leichter rutschen kann. Empfehlenswert ist es, dass Sie bei diesem Medikament mit einer möglichst geringen Dosierung beginnen.

Sollte die Dosierung nämlich bereits ausreichen, um Ihren Blutdruck auf das gewünschte Maß zu reduzieren, müssen Sie Ihren Körper nicht mit einer höheren Dosierung belasten. Die Dosierungen von Lisinopril reichen normalerweise von fünf bis zu 40 Milligramm.

Wie kann Lisinopril wirken?

Das Medikament Lisinopril ist ein sogenannter ACE-Hemmer und besitzt die Eigenschaft, die Produktion eines bestimmten Stoffes zu hemmen, der den Namen Angiotensin trägt. Es handelt sich in dem Zusammenhang bei der Blockade um einen gewünschten Effekt, der letztendlich dazu führt, dass keine weitere Verengung der Blutgefäße stattfindet.

Die Arterien können sich entspannen, was nach einiger Zeit dazu führt, dass der Blutdruck sinkt. Als Folge kann sich auch das Herz entlasten, sodass mitunter sogar schwere Folgeerkrankungen der Hypertonie verhindert werden können.

Welche Gegenanzeigen gibt es?

Mehr als 90 Prozent aller Patienten, die unter Bluthochdruck leiden und sich für das Medikament Lisinopril entschieden haben, können das wirksame Arzneimittel auch nutzen. Dies gilt allerdings nicht für Frauen, die schwanger sind. Ebenfalls absehen sollten solche Frauen von der Einnahme, die zwar schon Nachwuchs bekommen haben, diesen aber noch stillen.

Darüber hinaus gibt es noch einige Gegenanzeigen, bei denen es erforderlich ist, dass Sie sich bezüglich der Einnahme von Lisinopril von Ihrem Arzt beraten lassen. Eine solche Beratung ist sinnvoll, falls Sie entweder Diabetiker sind oder eine Erkrankung des Bindegewebes haben.

Welche Nebenwirkungen verursacht Lisinopril?

Eine mögliche Nebenwirkung von Lisinopril können Sie in vielen Fällen verhindern, nämlich die allergische Reaktion. Daher sollten Sie wissen, gegen welche Stoffe Sie allergisch sind und ob diese im Arzneimittel enthalten sind. Darüber hinaus kann es noch zu einigen Nebenwirkungen kommen, deren Auftreten Sie nicht verhindern können.

Dazu gehört zum Beispiel eine erhöhte Schläfrigkeit, eine gewisse Benommenheit, Gewichtszunahme sowie Durchfälle und Übelkeit. In sehr seltenen Fällen trat bisher bei manchen Patienten sogar eine vorübergehende Ohnmacht als Nebenwirkung auf.