Wirkstoffe: Drospirenon, Ethinylestradiol
Hersteller: Jenapharm GmbH & Co. KG
Anwendungsgebiet: Antibabypille

Woher bekomme ich die Petibelle?

Falls Sie die Petibelle Pille erhalten möchten, können Sie diese bei Ihren Frauenarzt beantragen oder auch eine Online Klinik besuchen. Bei einer Online Klinik kann Ihnen das benötigte Rezept per Ferndiagnose ausgestellt werden. Kosten für das Rezept und den Expressversand sind bereits inklusive.

Aktuell ist nur die Alternative „Yasmin Pille“ verfügbar…

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Vorteile einer Online Klinik:

  • Originale deutsche Yasmin Pille aus zugelassenen Versandapotheken
  • Rezeptausstellung per Ferndiagnose von zerifizierten Ärzten
  • Diskretion bei der Behandlung und beim Versand
  • Expressversand innerhalb von 24 Stunden
  • Viele Zahlungsmöglichkeiten (u.a. per Nachnahme)
  • Schnelle Abwicklung (10 bis 15 Minuten)

Behandlung bei der Online Klinik

Wofür wird Petibelle verwendet?

petibelle pille
Die Petibelle Pille

Petibelle zählt zu den hormonellen Verhütungsmitteln, die auf der Basis zwei verschiedener Hormone wirken. Eine Kombinationspille, die durch die beiden Hormone Drospirenon und Ethinylestradiol dem Entstehen einer Schwangerschaft entgegenwirkt.

Zusätzlich kann dieses Präparat aufgrund der Wirkstoffkombination zur Normalisierung des weiblichen Zyklus beitragen und bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden.

Ein positiver Effekt auf das Hautbild kann ebenfalls bei einigen Anwenderinnen beobachtet werden, weshalb Petibelle auch bei hormonell bedingten Hautproblemen wie Akne zum Einsatz kommen kann.

Ein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten ist nicht gegeben. Deshalb kann Petibelle nicht zum Schutz vor AIDS, Tripper und anderen Erkrankungen eingesetzt werden.

Wie wirkt Petibelle?

Durch die Einnahme der beiden synthetisch hergestellten Hormone Drospirenon und Ethinylestradiol wird der Zyklus der Frau so beeinflusst, dass das Eintreten einer Schwangerschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden kann. Bei diesen Hormonen handelt es sich um ein Gestagen und um ein Estrogen.

Die Kombination sorgt zunächst für die Unterdrückung des Eisprungs. Zudem verändert sich der Zervix-Schleim, wodurch sich die Konsistenz dahingehend verändert, dass Spermien das Aufsteigen in die Gebärmutter erschwert wird. Zusätzlich verhindern die Wirkstoffe den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Die Gebärmutter ist damit nicht auf eine Schwangerschaft vorbereitet.

Der Wirkstoff Drospirenon kann dazu beitragen, die Wasserausscheidung zu erhöhten. Damit ist es möglich, erhöhten Wassereinlagerungen während der Periode entgegen zu wirken. Zu beachten ist, dass Estrogene sich auch auf die Blutgerinnung auswirken, wodurch bei diesen Präparaten das Thromboserisiko ansteigt. Je nach persönlichen Voraussetzungen kann das Risiko zusätzlich erhöht sein.

Wie wird Petibelle eingenommen?

In jeder Verpackung dieses Medikamentes finden Anwenderinnen Blister mit jeweils 21 Tabletten. Diese enthalten die jeweils gleiche Wirkstoffkonzentration und Hormonkombination. Damit handelt es sich bei Petibelle um ein Einphasenpräparat, mit welchem Frauen während des Zyklus täglich die gleiche Menge an Hormonen einnehmen. Nach der Einnahmedauer von jeweils 21 Tagen folgt eine siebentägige Pause, in welcher keine Tablette eingenommen wird. Die Wirksamkeit dieser Pille erstreckt sich um die gesamte Behandlungsdauer und besteht auch während der Pillenpause.

Der erste Einnahmetag ist bei erstmaliger Anwendung eines hormonellen Verhütungsmittels in der Regel der erste Tag eines Zyklus und damit der erste Tag der Monatsblutung. Der behandelnde Arzt wird vor der Behandlung eine Untersuchung vornehmen und den individuellen Einnahmezeitpunkt festlegen. Die Einnahme der Tabletten sollte täglich, am besten zur gleichen Uhrzeit erfolgen. Dazu wird täglich jeweils eine Tablette dem Blister entnommen und mit etwas Flüssigkeit herunter geschluckt. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Nach 21 Tagen ist ein Blister aufgebraucht und während der siebentägigen Pause setzt innerhalb weniger Tage die Hormonentzugsblutung ein. Unabhängig vom Bestehen der Blutung wird die Behandlung nach sieben Tagen mit einer neuen Packung fortgeführt.

Wurde die Einnahme einmal vergessen, kann dies die Wirksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, die vergessene Tablette nachträglich einzunehmen. Geschieht dies innerhalb von zwölf Stunden, kann davon ausgegangen werden, dass die empfängnisverhütende Wirkung weiterhin bestehen bleibt. Darüber hinaus ist dies nicht mehr gewährleistet, wodurch innerhalb des betreffenden Zyklus weitere Empfängnisverhütungsmittel, beispielsweise Kondome, genutzt werden sollten.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Während der Behandlung können Nebenwirkungen auftreten. Diese unterscheiden sich in ihrer Intensität und Häufigkeit. Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen zählen beispielsweise depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Zwischenblutungen und Zyklusstörungen. Auch ein weißlicher Ausfluss aus der Scheide, eine Druckempfindlichkeit oder Schmerzen der Brüste können auftreten.

Gelegentlich bemerken Anwenderinnen Haarausfall, Veränderungen des Körpergewichtes, Hautausschlag und Juckreiz oder sie leiden unter Magen- und Darmbeschwerden wie Erbrechen und Durchfall. Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen schwere Erkrankungen der Haut, allergische Reaktionen oder Asthma Bronchiale.

Ein beeinträchtigtes Hörvermögen und gefährliche Blutgerinnsel wurden beobachtet. Blutgerinnsel zählen dabei zu den besonders gefährlichen Nebenwirkungen, die zwar selten auftreten, jedoch schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen haben können.

Sie können unter anderem zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Zudem kann sich im Zuge der Einnahme der Kaliumspiegel erhöhen, wodurch dieser ärztlich kontrolliert werden sollte.

Welche Gegenanzeigen liegen bei Petibelle vor?

Petibelle ist ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel, das nicht von Frauen vor ihrer ersten Regelblutung oder nach den Wechseljahren angewandt werden darf. Auch in der Schwangerschaft und der Stillzeit ist eine Anwendung ausgeschlossen.

Zu den weiteren Gegenanzeigen zählen eine Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, ein Herzklappenfehler, schwere Funktionsstörungen der Niere und der Leber, ein vorangegangener oder bestehender Schlaganfall oder Herzinfarkt, Migräne, Koronare Herzkrankheiten oder Venenentzündungen.

Zudem können die Inhaltsstoffe einige bestehende Krebserkrankungen negativ beeinflussen. Zu den weiteren absoluten Gegenanzeigen zählt eine erhöhte Gerinnungsneigung oder ein erhöhtes Thromboserisiko.

Auch ein bestehendes Übergewicht oder der Genuss von Tabak kann je nach Alter der Anwenderinnen zu den Gegenanzeigen zählen. Diese und weitere Gegenanzeigen schließen eine Behandlung mit diesem Medikament aus und sind der Packungsbeilage zu entnehmen und ärztlich abzuklären.

Welche Wechselwirkungen zu Petibelle sind bekannt?

Zu Petibelle bestehen Wechselwirkungen zu anderen Arzneimitteln. Die gleichzeitige Behandlung kann dazu führen, dass sich die Wirkung wechselseitig beeinflusst. Eine Verstärkung der Wirkung ist genauso möglich, wie eine Abschwächung.

Wechselwirkungen können schwere gesundheitliche Konsequenzen mit sich ziehen und sollten vor der Behandlung mit einem neuen Medikament abgeklärt werden.

Wechselwirkungen bestehen beispielsweise zu einigen Antibiotika, zu Johanniskraut, einigen Anti-Krampf-Mitteln oder zu Lamotrigin. Diese und weitere Nebenwirkungen werden in der Packungsbeilage beschrieben.