Wirkstoffe: Desogestrel, Ethinylestradiol
Hersteller: Hexal GmbH
Anwendungsgebiet: Antibabypille

Woher bekomme ich die Lamuna Pille?

Sie können die Lamuna Pille über den Frauenarzt oder auch über eine Online Klinik erhalten. Bei der Online Klinik sind die Kosten für die Rezeptausstellung und dem Expressversand bereits inklusive. Keine versteckten Kosten!

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Behandlung bei der Online Klinik

Wofür wird Lamuna verwendet?

Lamuna Pille
Die Lamuna 20 & Lamuna 30

Lamuna wird zur hormonellen Empfängnisverhütung eingesetzt. Das Mittel enthält die beiden Hormone Desogestrel und Ethinylestradiol. Dabei handelt es sich um ein synthetisch hergestelltes Gestagen und um ein Östrogen.

Diese beiden Substanzen können in ihrer Kombination zusätzlich dazu beitragen, den Menstruationszyklus einer Frau zu regulieren. Damit lassen sich Beschwerden häufiger oder seltener Blutungen lindern.

Zusätzlich werden die Wirkstoffe gegen Akne eingesetzt, die aufgrund eines Überschusses männlicher Hormone verursacht wird.

Wie wirkt Lamuna?

Erhältlich ist dieses Präparat mit Lamuna 20 und Lamuna 30 in zwei unterschiedlichen Dosierungen. Enthalten sind darin 0,02mg oder 0,03mg Ethinylestradiol und jeweils 0,15 Desogestrel. Der behandelnde Arzt wird entscheiden, welche Variante für die jeweilige Patientin die richtige Wahl ist.

In beiden Fällen bewirkt die Kombinationspille aus dem Östrogen Ethinylestradiol und dem Gestagen Desogestrel im Körper einer Frau, dass die Reifung der Eizelle sowie der Eisprung ausbleiben. Zusätzlich verändert sich die Konsistenz des Muttermundschleims an der Gebärmutter.

Dieser wird für Spermien undurchlässiger, wodurch das Aufsteigen der Spermien verhindert wird. Ein weiterer Wirkmechanismus sieht vor, dass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr, wie sonst üblich, auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Die Schleimhaut baut sich nicht auf, wodurch einem befruchteten Ei das Einnisten erschwert werden würde.

Durch die Kombination verschiedener Wirkungsweisen gilt diese Antibabypille als sehr zuverlässig. Der Wirkungsgrad wird im Pearl-Index mit 0,1 bis 0,9 beziffert.

Das bedeutet, dass sich lediglich bei ein bis neun von 1.000 Anwenderinnen trotz der Behandlung mit diesem Präparat eine Schwangerschaft einstellt. Voraussetzung für die hohe Wirksamkeit ist eine zuverlässige Anwendung. Magen- und Darm-Probleme, die mit Durchfall oder Erbrechen einhergehen, können die Wirksamkeit beeinträchtigen.

Wie wird Lamuna eingenommen?

Das Medikament Lamuna wird an 21 aufeinanderfolgenden Tagen täglich eingenommen. Dazu entnehmen Frauen der Packung einen Blisterstreifen. Auf diesem befinden sich jeweils 21 Tabletten. Eine Wochentagskennzeichnung erleichtert die Einnahme und trägt zur Eigenkontrolle bei. Täglich wird dem Streifen jeweils eine Tablette entnommen und zur gleichen Tageszeit eingenommen.

Dazu wird die Tablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit im Ganzen herunter geschluckt. Nach insgesamt 21 Behandlungstagen folgt eine Behandlungspause. Diese dauert stets sieben Tagen lang. In dieser Zeit wird bei Anwenderinnen eine Blutung einsetzen. Diese ist mit der regulären Monatsblutung vergleichbar.

Nach der 7-tägigen Einnahmepause wird die Behandlung mit einem neuen Tablettenstreifen fortgeführt. Ob die Blutung zu diesem Zeitpunkt noch anhält oder nicht, ist für die Weiterbehandlung nicht relevant.

Wurde die Pilleneinnahme vergessen, ist diese innerhalb von zwölf Stunden nachzuholen. Das stellt sicher, dass die empfängnisverhütende Wirkung erhalten bleibt. Ist dies nicht möglich, dann kann der Empfängnisschutz herabgesetzt sein oder vollständig ausbleiben.

Zum Schutz vor einer unerwünschten Empfängnis müssen Patientinnen vorübergehend weitere Verhütungsmittel, beispielsweise Präservative, verwenden. Trotz vergessener Einnahme sollten Patientinnen die weiteren Tabletten eines Blisterstreifens bis zum Ende hin aufbrauchen. Das kann dazu beitragen, eine vorzeitige Blutung zu verhindern.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Wie bei jedem anderen Medikament, können auch im Zuge der Behandlung mit Lamuna Nebenwirkungen unterschiedlicher Intensität auftreten.

Häufig bemerken Anwenderinnen unerwünschte Wirkungen wie Zwischenblutungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen oder depressive Verstimmungen. Gelegentlich wurde bei Frauen Migräne, Durchfall, Erbrechen oder Hautausschläge beobachtet.

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen hingegen eine Abnahme des Körpergewichtes, Überempfindlichkeitsreaktionen oder eine Unverträglichkeit der Kontaktlinsen. Auch Thrombosen zählen zu diesen Nebenwirkungen. Durch die Einnahme ist das Thromboserisiko erhöht.

Welche Gegenanzeigen liegen bei Lamuna vor?

Liegen absolute Gegenanzeigen vor, darf Lamuna nicht angewandt werden. Zu diesen Gegenanzeigen zählt eine Überempfindlichkeit oder Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe. Eine Schwangerschaft ist vor Beginn der Anwendung auszuschließen, zudem darf Lamuna nicht in der Stillzeit eingenommen werden. Nach einer Entbindung ist eine Behandlung frühestens nach zwei Monatszyklen möglich.

Zu den weiteren Gegenanzeigen zählen bösartige Tumore, ungeklärte Blutungen aus der Scheide, akute Lebererkrankungen, ein schwer behandelbarer Bluthochdruck, Adipositas sowie eine Neigung zu Thrombosen.

Neben den absoluten Gegenanzeigen gibt es auch Erkrankungen, die eine Behandlung mit diesem Präparat nicht gänzlich ausschließen, aber regelmäßige ärztliche Kontrollen und/oder Blutuntersuchungen erforderlich machen. Dazu zählen beispielsweise Nierenfunktionsstörungen, Epilepsie, Depressionen und Migräne.

Diese und weitere Gegenanzeigen werden in der Packungsbeilage aufgeführt und müssen vor einer Behandlung abgeklärt und im Laufe der gesamten Behandlungsdauer berücksichtigt werden.

Welche Wechselwirkungen zu Lamuna sind bekannt?

Die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente kann dazu führen, dass die Wirkungsweise beeinträchtigt wird. Damit kann die gewünschte Wirkung aufgehoben oder verstärkt werden, bis hin zu lebensbedrohlichen Wechselwirkungen.

Bekannt sind Wechselwirkungen beispielsweise zu einigen Antibiotika wie Tetracycline, Rifampicin, Griseofulvin und Ampicillin, zu bestimmten Antiepileptika wie Hydantoin, Topiramat, Oxcarbazepin und Barbexaclon sowie zu Schlafmitteln (Barbituraten). Auch zu Aktivkohle und Johanniskraut sind Wechselwirkungen bekannt.

Durch die Einnahme von Lamuna kann sich zudem der Schilddrüsenhormonspiegel verändern. Deshalb ist bei der Behandlung oder Untersuchung der Schilddrüse der Arzt über die Einnahme dieses Medikamentes zu informieren. Zudem ist ein Einfluss auf Insulin bekannt.

Deshalb ist es bei einigen Anwenderinnen, die aufgrund eines vorliegenden Diabetes Mellitus Insulin einnehmen müssen, erforderlich, die Dosis zu überprüfen und gegebenenfalls ärztlich anpassen zu lassen.

Allgemeine Hinweise zur Verwendung

Lamuna ist ein Medikament, welches nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden darf. Vor der Behandlung ist eine gründliche Untersuchung durchzuführen. Insbesondere eine Schwangerschaft muss sicher ausgeschlossen werden können.

Zudem sind Wechselwirkungen und Gegenanzeigen abzuklären. Durch die Anwendung steigt das Thromboserisiko. Bei ersten Anzeichen ist ein Arzt aufzusuchen.