Wirkstoff: Cyproteron, Ethinylestradiol
Hersteller: Aristo Pharma GmbH
Anwendungsgebiet: Antibabypille

Woher bekomme ich die Jennifer 35?

Falls Sie eine Behandlung mit der Jennifer 35 wünschen, können Sie neben den Weg über den Frauenarzt auch eine Online Klinik nutzen. Ihnen kann ein Rezept per Ferndiagnose für die Behandlung ausgestellt werden. Kosten für die Rezeptausstellung wie auch dem 24 Stunden Expressversand sind im Preis bereits enthalten.

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Vorteile einer Online Klinik:

  • Originale Jennifer 35 Pille aus zugelassenen Versandapotheken
  • Rezeptausstellung per Ferndiagnose von zerifizierten Ärzten
  • Diskretion bei der Behandlung und beim Versand
  • Expressversand innerhalb von 24 Stunden
  • Viele Zahlungsmöglichkeiten (u.a. per Nachnahme)
  • Schnelle Abwicklung (10 bis 15 Minuten)

Behandlung bei der Online Klinik

Wofür wird Jennifer 35 verwendet?

Jennifer 35 Pille
Die Jennifer 35 Pille

Jennifer 35 zählt zu den oralen Hormonpräparaten mit einer empfängnisverhütenden Wirkung. Diese Wirkung wird bei diesem Präparat durch die beiden beinhalteten Hormone Cyproteron und Ethinylestradiol erzielt.

Das Hautanwendungsgebiet liegt bei diesem Medikament jedoch nicht in der Empfängnisverhütung, sondern bei der anti-androgenen Behandlung.

Der Wirkstoff Cyproteron wirkt dem Überschuss männlicher Hormone und den daraus resultierenden Symptomen wie einem übermäßigen Haarwuchs, Akne oder Haarausfall entgegen.

Eine Verwendung von Jennifer 35 ist aufgrund der empfängnisverhütenden Wirkung nur angebracht, wenn zugleich kein Schwangerschaftswunsch besteht.

Wie wirkt Jennifer 35?

Jede Filmtablette dieser Mikropille beinhaltet mit Cyproteron ein Gestagen und mit Ethinylestradiol ein Östrogen. Diese beiden Wirkstoffe sind in jeder Filmtablette in der gleichen Dosierung enthalten: 2mg Cyproteron und 0.035mg Ethinylestradiol.

Durch diese Hormonkombination setzen sich im Körper einer Frau unterschiedlichen Mechanismen in Gang, die eine Schwangerschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern können. Die beiden Inhaltsstoffe bewirken unter anderem, dass der Eisprung unterdrückt wird. Zugleich verdickt sich der Schleim am Gebärmuttermund. Spermien wird damit das Aufsteigen in die Gebärmutter erschwert.

Die Wirksamkeit dieses Präparates wird im Pearl-Index mit 0,1 bis 0,9 angegeben. Damit wird Jennifer 35 zu den sehr sicheren Verhütungsmitteln gezählt. Voraussetzung für die hohe Wirksamkeit ist, dass diese Pille regelmäßig eingenommen wird und keine Wechselwirkungen vorliegen. Auch Magen- und Darm-Beschwerden, die mit Durchfall oder Erbrechen einhergehen, können die Wirksamkeit beeinträchtigen.

Wie wird Jennifer 35 eingenommen?

Jennifer 35 wird in Packungen unterschiedlicher Größe angeboten. In jeder Packung finden Anwenderinnen Blisterstreifen mit jeweils 21 Tabletten. Ein Blisterstreifen reicht für einen gesamten Zyklus aus. Der erste Tag der Einnahme kann von verschiedenen Faktoren abhängen und sollte individuell mit dem Arzt abgeklärt werden.

In der Regel handelt es sich dabei um den ersten Zyklustag und damit um den ersten Tag der Monatsblutung. Ab diesem Tag wird täglich zur gleichen Uhrzeit eine Filmtablette aus dem Blisterstreifen entnommen und mit etwas Flüssigkeit herunter geschluckt. Die Einhaltung der korrekten Reihenfolge, die der Blisterpackung zu entnehmen ist, stellt sicher, dass die Einnahme zuverlässig erfolgt und keine Tablette vergessen wird.

Nach 21 Tagen ist ein Tablettenstreifen aufgebraucht. Dann folgt eine Pillenpause von insgesamt sieben Tagen. Mit der Pause wird nach wenigen Tagen die sogenannte Entzugsblutung einsetzen. Am achten Tag wird die Behandlung mit einer weiteren Packung fortgeführt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Blutung noch besteht oder nicht.

Die Einnahmephasen von jeweils 21 Tagen wechseln dabei stets mit den Einnahmepausen von jeweils 7 Tagen ab. Der Empfängnisschutz besteht auch während der Pillenpause.

Bei Vergessen der Einnahme ist die vergessene Tablette unverzüglich, möglichst innerhalb von zwölf Stunden nachträglich einzunehmen. Bei verspäteter Einnahme nach diesem Zeitfenster von zwölf Stunden kann der Empfängnisschutz nicht mehr sichergestellt werden. Zum Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft wird in diesem Fall die Verwendung weiterer Verhütungsmittel, beispielsweise Kondome, empfohlen.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Nebenwirkungen können im Zuge der Behandlung auftreten. Zu den bekannten, unerwünschten Wirkungen, die auch der Packungsbeilage entnommen werden können, zählen unter anderem Kopfschmerzen, Zwischen- und Schmierblutungen oder eine Zunahme des Körpergewichtes. Gelegentlich wurden bei Anwenderinnen Durchfall und Erbrechen, Veränderungen der Libido oder Hautausschlag beobachtet.

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen hingegen eine Gewichtsabnahme, Überempfindlichkeitsreaktionen, Hautausschläge, eine Unverträglichkeit von Kontaktlinsen oder Venenthrombosen. Bei ersten Anzeichen einer Thrombose ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

Welche Gegenanzeigen liegen bei Jennifer 35 vor?

Durch die Einnahme einer Mikropille dieser Art ist das Thrombose-Risiko erhöht. Weitere Faktoren wie ein hohes Lebensalter, rauchen, Übergewicht und weitere können das Risiko zusätzlich erhöhen. Eine erbliche Vorbelastung oder bereits erlittene arterielle Erkrankungen erhöhen ebenso das Risiko für Thrombosen und schließen eine Behandlung mit Jennifer 35 aus.

Ausgeschlossen ist eine Behandlung ebenso bei einer Schwangerschaft, in der Stillzeit, bei Diabetes Mellitus, bei einer Sichelzellenanämie, starker Migräne, Leberschäden und Lebererkrankungen oder bei einer schweren Hyperlipoproteinämie.

Auch ungeklärte vaginale Blutungen, akute oder bereits erlittene Erkrankungen des Herz- und Kreislauf-Systems, eine schwere Hypertonie zählen zu den Gegenanzeigen.

Welche Wechselwirkungen zu Jennifer 35 sind bekannt?

Vor der erstmaligen Anwendung sowie während der gesamten Behandlungsdauer ist darauf zu achten, dass Jennifer 35 nicht gemeinsam mit anderen Medikamenten angewandt wird, zu welchen Wechselwirkungen bestehen.

Wechselwirkungen können die Wirkung der Medikamente verändern, wodurch die empfängnisverhütende Wirkung nachlässt oder gesundheitliche Risiken mit zum Teil lebensbedrohlichen Zuständen drohen.

Bekannte Wechselwirkungen bestehen unter anderem zu einigen Antibiotika wie Rifampicin, zu einigen Antiepileptika, Barbituraten oder Präparaten mit Johanniskraut. Weitere Wechselwirkungen sind bekannt und sollten stets vor Einnahme eines Medikamentes überprüft werden.

Allgemeine Hinweise zur Verwendung

Bevor Jennifer 35 angewandt wird, muss stets eine ärztliche Untersuchung und Konsultation durch einen Arzt stehen. Damit wird sichergestellt, dass keine Gegenanzeigen vorliegen. Ein Arzt kann beurteilen, ob die Behandlung mit diesem Medikament im Einzelfall empfohlen werden kann. Zudem ist zu beachten, dass während der gesamten Behandlungsdauer regelmäßige medizinische Untersuchungen erfolgen müssen.

In einigen Fällen ist es angebracht, während der Behandlungsdauer regelmäßige Bluttests durchzuführen. Der behandelnde Arzt wird darüber entscheiden.