Wirkstoff: Ethinylestradiol
Hersteller: Janssen-Cilag
Anwendungsgebiet: Antibabypille

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Wofür wird Binovum verwendet?

Binovum ist eine biphasische Antibaby-Pille, die weniger bekannt, dafür jedoch sehr wirksam ist. Das besondere an der zweiphasigen Pille ist, dass in dem Blister zwei verschiedene Dosierungen enthalten sind, die weißen Tabletten sind für die ersten sieben Tage und die zart-orangenen für die übrigen 14 Tage. Der Schutz ist durchgehend gewährleistet und Binovum reduziert darüberhinaus die Regelmschmerzen auf ein erträgliches Maß.

Wie ist Binovum zu verwenden?

Den besten Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft erreichen Sie bei Binovum dadurch, dass Sie das Medikament ab dem ersten Periodentag verwenden. Bezüglich der Einnahme ist zu beachten, dass Sie jede neue Periode mit den weißen Pillen beginnen. Diese Tabletten müssen Sie in der ersten Woche Ihres Zyklus einnehmen.

Ab dem 8. Tag verwenden Sie die pfirsichfarbenen Kapseln und in der letzten Periodenwoche müssen Sie keine Tabletten mehr einnehmen. Wichtig zu erwähnen ist, dass während dieser Zeit natürlich dennoch ein ausreichender Schutz gegen eine ungewollte Schwangerschaft besteht.

Wie wirkt Binovum?

Bei vielen Antibabypillen ist es so, dass der Wirkstoff aus zwei synthetisch hergestellten Hormonen besteht. Dies trifft auch auf die Antibabypille Binovum zu. Die wirksamen Bestandteile, die in diesem Medikament verarbeitet wurden, werden als künstliche Variante des Östrogens sowie als synthetische Version des Gestagens produziert.

Damit eine ungewollte Schwangerschaft mit einer Wahrsheinlichkeit von über 99 Prozent verhindert werden kann, müssen Sie die Tablette täglich einnehmen. Durch die Wirkung von Binovum wird dem Organismus vorgetäuscht wird, dass bereits eine Befruchtung der Eizelle stattgefunden hätte. Neben dieser Täuschung bewirkt Binovum ebenfalls, dass der Gebärmutterschleim für die Spermien undurchlässig wird.

Welche Gegenanzeigen müssen bei BiNovum beachtet werden?

Bevor Sie die Antibabypille Binovum das erste Mal einnehmen, sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, ob bestimmte Gegenanzeigen auf Sie zutreffen. Sie dürfen das Medikament beispielsweise nicht einnehmen, falls bereits eine Schwangerschaft eingetreten ist. Ebenfalls absehen von der Einnahme sollten Sie unter der Voraussetzung, dass Sie noch stillen.

Neben der Schwangerschaft und der Stillzeit gibt es noch weitere Indikationen, die gegen die Verwendung von Binovum sprechen. Dazu gehören beispielsweise einige Krankheiten, bei deren Vorhandensein Sie auf eine andere Antibabypille zurückgreifen sollten. Welche Krankheiten dies sind, kann Ihnen entweder Ihr Arzt mitteilen oder Sie informieren sich diesbezüglich in der Packungsbeilage.

Hat Binovum Nebenwirkungen?

Es gibt keine verschreibungspflichtige Antibabypille, die vollkommen frei von möglichen Nebenwirkungen ist. Auch Binovum macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme, sodass Sie sich informieren sollten, welche unerwünschten Symptome nach der Einnahme des Medikamentes auftreten können. Es handelt sich dabei in erster Linie um Kopfschmerzen oder um eine veränderte Periode. Darüber hinaus kommt es hin und wieder zu Magenproblemen, Veränderungen der Haut oder zu einem Spannungsgefühl in der Brust.