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Autor: Daniela Schreiber
Autor: Daniela Schreiber

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz

Aktualisiert: 25. Mai 2020

Akne durch Kosmetikprodukte?

Die Akne cosmetica kann, wie der Name bereits verrät, durch Kosmetik ausgelöst werden.

Diese Form von Akne kann durch verschiedene Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten und Makeup ausgelöst oder auch verstärkt werden.

Die Kosmetik-Akne tritt aufgrund ihrer Affinität zu Kosmetik-Produkten hauptsächlich bei Frauen im Alter von 20 bis 50 Jahren auf. Genaue Zahlen können aktuell noch nicht mit fester Beweislage genannt werden. 

Diese Form der Akne entsteht durch als als Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe von Körperpflegemittel. Die Substanzen können zu einer Verstopfung der Poren führen. Durch die Verstopfung kann Talg nicht richtig abfließen und dadurch entstehen Mitessern. Entzünden sich Mitessern entstehen eitrige Pickel. 

Da Kosmetik Akne vor allem bei Frauen auftritt, welche täglich Kosmetika nutzen, sollten diese Produkte weniger häufig genutzt werden. Bestimmte Cremes oder Waschlotionen könnten die Kosmetikakne sogar verschlimmern. 

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    kosmetikakne

    Was ist die Kosmetik Akne? Video

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    Woran erkennt man Kosmetik-Akne?

    Wenn der Organismus allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetik-Produkten reagiert, dann treten die Symptome normalerweise nur mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit zutage. Nichtsdestotrotz hängt die Geschwindigkeit natürlich auch mit der individuellen Veranlagung der jeweiligen Person zusammen.

    Zu Beginn einer Kosmetik-Akne leidet die Patientin normalerweise noch nicht unter Pickeln, sondern lediglich unter geschwollenen, stark geröteten Hautpartien. Diese treten überall dort auf, wo das spezifische Kosmetik-Produkt zuvor angewendet wurde. Die Hautpartien brennen und jucken meist sehr stark.

    Wenn das Kosmetik-Produkt weiterhin verwendet wird, entstehen im Laufe der Zeit Pusteln, Pickel und kleine Bläschen. Problematisch wird es dann, wenn diese Pickel mithilfe weiterer Kosmetik-Produkte abgedeckt werden. Dies verschlimmert den Zustand der Haut noch weiter, da diese dann nicht mehr atmen und kann und die Poren verstopfen.

    Oftmals wird die Gesichtshaut in solchen Fällen so lange mit Kosmetik und Pflegeprodukten bombardiert, bis die Patientin einen Arzt aufsucht und die Diagnose Kosmetik-Akne gestellt bekommt.

    Was sind die Auslöser von von Akne cosmetica?

    Kosmetik-Akne wird durch bestimmte, meist chemische Inhaltsstoffe ausgelöst, die sich in Kosmetik-Produkten befinden.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Makeup, Hautpflegeprodukte oder Cremes handelt. Problematische Inhaltsstoffe können in so gut wie jedem Hautpflegeprodukt enthalten sein.

    Besonders auffällig ist jedoch, dass Akne cosmetica häufig durch Hautpflegeprodukte ausgelöst wird, die bei fettiger Haut helfen sollen.

    Wie wird Kosmetikakne erkannt?

    Ärzte bzw. Dermatologen erkennen eine Kosmetik-Akne meist auf den ersten Blick. Ist dies der Fall, verordnen sie der Patientin eine bestimmte Therapie, die das Hautbild relativ schnell wieder normalisiert.

    Die Verbesserung des Hautbildes steht bei der Behandlung zwar im Vordergrund, allerdings ist es für die Zukunft noch wichtig zu wissen, auf welche Inhaltsstoffe man letztendlich überhaupt allergisch reagiert. Man kann bestimmte Substanzen nur dann effektiv vermeiden, wenn man sie auch kennt.

    Hierzu müssen die Patientin und der behandelnde Arzt gemeinsam herausfinden, welcher Inhaltsstoffe problematisch ist. Dazu werden geringe Mengen des Produkts auf die Haut aufgetragen und die Reaktion beobachtet und analysiert.

    Wenn die problematischen Inhaltsstoffe herausgefiltert wurden, muss die Patientin zukünftig darauf aufpassen, keine entsprechenden Kosmetik-Produkte zu verwenden.

    Wie wird Kosmetik Akne behandelt?

    Zuallererst sollte man natürlich das Produkt absetzen, das für die allergische Reaktion verantwortlich ist.

    Danach empfiehlt sich die Verwendung einer kortisonhaltigen Creme, um den Juckreiz und das Brennen zu lindern. Beachten Sie bitte, dass eine solche Creme vom Arzt verschrieben werden muss, da Kortison rezeptpflichtig ist.

    Auch die Gabe eines Antihistaminikums ist empfehlenswert. Bei Histamin handelt es sich um einen körpereigenen Neurotransmitter, der die Symptome der allergischen Reaktion hervorruft. Ein Antihistaminikum hemmt diesen Neurotransmitter, sodass die allergische Reaktion temporär ausbleibt.

    Des Weiteren sollte man zukünftig natürlich auf die Verwendung der problematischen Kosmetik-Produkte verzichten. Zuvor sollte man mithilfe eines Dermatologen herausfinden, welche Inhaltsstoffe die allergische Reaktion überhaupt hervorrufen (siehe: weiter oben).

    Auf natürliche Kosmetik setzen

    Empfehlenswert ist übrigens immer die Verwendung natürlicher Kosmetika. Diese beinhalten nur wenige Inhaltsstoffe, die allerdings eine Naturbasis haben. Auf Inhaltsstoffe aus dem Labor sollte man wenn möglich verzichten.

    1. Kosmetik Akne – Die wichtigsten Infos auf einen Blick – www.doktor-haut.de
    2. Akne pp 234-238| Cite as Acne cosmetica – link.springer.com
    3. Acne cosmetica – Wikipedia
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