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Autor: Tanja Schönwälder
Autor: Tanja Schönwälder

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert:

Hilft ein Peeling gegen Akne?

Mit einem Peeling kann die Haut gereinigt werden. Hilft es auch gegen Pickel & Akne?

Soll es ein chemisches oder ein mechanisches Peeling sein? Ganz gleich wofür man sich entscheidet: Peelings gelten als eine beliebte Methode, um Akne oberflächlich zu behandeln und einen sofortigen Effekt zu erzielen. Chemische Peelings sind zwar effizienter, dafür aber auch teurer und potenziell gefährlicher für die Haut.

Ein Peeling erneuert die oberste Hautschicht. Bei regelmäßiger Anwendung zeigt sich eine reinere, weichere Haut. Prinzipiell verträgt jede Haut ein Peeling. 

Das chemische Peeling ist bei Akne deutlich effektiver. Es wird von einem Profi aufgetragen und behandelt mit Säure die oberste Hautschicht.

Ein mechanisches Peeling sind weniger effektiv. Dafür aber deutlich günstiger und auch privat – zu Hause – anzuwenden. 

Bei Akne kann ein vor allem ein Fruchtsäurepeeling helfen. Dieser Vorgang sollte nicht alleine, sondern von einem Profi durchgeführt werden.

Die Fruchtsäure wird bereits nach ein paar Minuten wieder abgewaschen. Durch die Säure werden Poren geöffnet, so dass anschließend die Komedonen entfernt werden können.

  • Peelings regen die Durchblutung an
  • Die Reinigung ist porentief. Dadurch werden Hautunreinheiten vorgebeugt. 
  • Peelings können abgestorbene Hautschüppchen entfernen.
  • Nach einem Peeling ist die Haut aufnahmefähiger für Pflegeprodukte.

Hinweis: Peelings sorgen allerdings auch dafür das die Haut lichtempfindlicher ist. Daher wird ein Peeling auch eher Abends aufgetragen, damit die Haut sich länger ohne Sonneneinstrahlung oder Lichteinwirkung erholen kann. 

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    peeling-akne

    Wie funktioniert ein Peeling überhaupt?

    Das Ziel eines Peelings ist es, die obere Hautschicht wegzuätzen (chemisches Peeling) bzw. abzuschleifen (mechanisches Peeling).

    Je nach verwendetem Peeling-System wird die Gesichtshaut entweder nur sehr oberflächlich oder tiefergehend behandelt.

    Der wichtigste Ansatzpunkt ist dabei die fortschreitende Verhornung der Talgdrüsenkanäle, die bei den meisten Formen der Akne stattfindet. Mitesser und Pickel entstehen nur deshalb, weil die Poren im Gesicht durch übermäßig produziertes Hornmaterial verstopft werden.

    Peelings sollen die obere Hautschicht allerdings soweit entfernen, dass alle verstopfenden Elemente ebenfalls entfernt werden. Danach erfolgt – zumindest beim Hautarzt oder beim Kosmetiker – eine Tiefenreinigung der entstehenden Mitesser.

    Wenn es keine verstopften Poren gibt, können auch keine Mitesser und somit keine Pickel entstehen.

    akne-peeling

    Was ist ein chemisches Peeling?

    Chemische Peeling sind effektiv und sorgen für eindrucksvolle Ergebnisse – jedoch kann es zu Nebenwirkungen kommen. Wer das Peeling vom Profi durchführen lässt, muss auf Dauer mit hohen Kosten rechnen.

    Chemische Peelings behanlden die oberste Hautschicht mithilfe von Säure. Das klingt im ersten Moment recht gefährlich, ist es jedoch nicht, wenn das Peeling mit einer recht niedrigen Säurekonzentration vom Hautarzt oder Kosmetiker durchgeführt wird.

    Eine empfehlenswerte und häufig verwendete Säure ist die Glycolsäure (auch: Alphahydroxysäure). Hierbei handelt es sich um eine Fruchtsäure.

    So wird ein Peeling verwendet:

    Auftragen

    Zu Beginn der Behandlung wird die Gesichtshaut gründlich gereinigt. Danach wird das Peeling aufgetragen. 

    Einwirken

    Nun wird eine gewisse Zeit zum einwirken gewartet. Packungsbeilage des jeweiligen Peelings beachten.

    Abwaschen

    Nach der Einwirkzeit wird die Säure neutralisiert und abgewaschen.

    Reinigung

    Beim Kosmetiker oder Hautarzt erfolgt danach meist noch eine sogenannte Ausreinigung. Dabei werden die Poren, in denen sich bereits Mitesser befanden, gründlich ausgespült und gereinigt.

    Wie stark darf ein chemisches Peeling sein?

    Die Stärke des Peelings hängt davon ab, wo man die Behandlung durchführen lässt.

    Peelings für die eigenen vier Wände sind beispielsweise relativ niedrig konzentriert, damit man sich nicht aus Versehen selbst verletzt.

    Hautärzte und professionelle Kosmetiker verwenden hingegen chemische Peelings, die deutlich tiefer einwirken. Hierbei sollte man natürlich beachten, dass circa zwei Peelings im Monat erforderlich sind, um dauerhaft vernünftige Ergebnisse gewährleisten zu können.

    Beim Profi kostet eine einzige Sitzung circa 30 bis 50 Euro. Interessierte Kunden können somit selbst errechnen, wie viel sie im Monat für die Gesichtspflege ausgeben würden.

    Was gibt es bei chemischen Peelings zu beachten?

    Unmittelbar nach der Behandlung ist die Haut immer gerötet und gereizt. Für eine kurze Zeit sieht die Haut deutlich schlimmer aus als vorher, allerdings kommt nach einiger Zeit ein frischeres und deutlich reineres Gesicht zum Vorschein.

    Kurz nach der Behandlung sollte man UV-Licht bzw. die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Des Weiteren sollten Menschen mit dunklerer Hautfarbe auf chemische Peelings verzichten, da es dadurch zu Pigmentstörungen kommen kann.

    Was sind mechanische Peelings?

    Mechanische Peelings gibt es nur für Zuhause. Sie sind in jeder gut sortierten Drogerie erhältlich. Beim Hautarzt und Kosmetiker werden mechanische Peelings normalerweise nicht angeboten.

    Mechanische Peelings sind zwar nicht so effektiv wie chemische Peelings, dafür allerdings günstiger, ungefährlicher und einfacher in der Handhabung. Bei einem mechanischen Peeling wird die oberste Hautschicht mithilfe einer körnigen Substanz ganz einfach abgeschliffen. Das geschieht, indem das Peeling gründlich einmassiert wird.

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