Skip to main content
Autor: Tanja Schönwälder
Autor: Tanja Schönwälder

Medizinisch überprüft von Stephan Tietz
Aktualisiert:

Akne Behandlung - Was hilft wirklich?

Behandlungsmethoden gibt es viele, doch was hilft wirklich bei Akne?

Wir stellen die zahlreichen Behandlungsmethoden von Akne vor. Wenn Sie merken, dass eine bestimmte Behandlung genau das Richtige für Sie zu sein scheint, gelangen Sie über einen Link zum entsprechenden Artikel, in dem die Behandlungsmethode noch ausführlicher vorgestellt wird.

Dies kann pauschal nicht beantwortet werden. Jeder Hauttyp verträgt eine andere Behandlung unterschiedlich. Grundsätzlich gelten Antibiotika als sehr effektiv, sollten allerdings auch nicht zu lange eingenommen werden. 

Grundlegend ja. Es kommt immer darauf an wie stark die Akne ist. Bei leichter Akne helfen bereits Produkte aus dem Drogeriemarkt, während bei schwerer Akne oft nur verschreibungspflichtige Medikamente oder Fachärtzliche Eingriffe helfen können.

Der richtige Arzt bei Akne ist der Hautarzt (Dermatologe). In schwächeren Fällen kann allerdings auch der Hausarzt weiterhelfen.

Für besonders schwere operative Eingriffe sind Chirurgen die richtige Adresse. Dies geschieht allerdings in der Regel nicht ohne vorherige Absprache und Überweisung. 

Inhalt:
    Add a header to begin generating the table of contents
    Scroll to Top
    aknebehandlung

    Zahlreiche Methoden zur Akne Behandlung

    Bei der Behandlung von Akne können Patienten im Prinzip aus den Vollen schöpfen: Heutzutage gibt es zahlreiche Hilfsmittel und Methoden, mit denen sich Mitesser, Pickel und Co behandeln lassen – mal mehr, mal weniger effektiv.

    Letztendlich kommt es auf den Patienten selbst und auf die Form der Akne an, wenn es darum geht, welche Behandlungsmöglichkeit man selbst oder der behandelnde Hautarzt wählt. Während leichte Formen von Akne beispielsweise mit Cremes, Gels und Peelings behandelt werden können, können bei besonders schweren Varianten Medikamente vonnöten sein. Cremes und Salben würden in diesen Fällen nicht ausreichen.

    • Im folgenden stellen wir gängige Behandlungsmöglichkeiten einmal kurz vor.

    Akne Cremes - Das Basisprogramm

    Cremes eignen sich vor allem als Basisprogramm für die Haut, um einen vernünftigen und gesunden Allgemeinzustand zu erreichen. Die Haut sollte bei Akne nämlich weder zu fettig, noch zu trocken sein – Cremes helfen dabei.

    Des Weiteren enthalten viele Cremes bestimmte Inhaltsstoffe, die Bakterien abtöten und die oberste Hautschicht sanft entfernen. Auf diese Weise werden verstopfte Poren wieder freigelegt, sodass der produzierte Talg abfließen kann.

    Cremes sollten nicht nur zur Behandlung von bereits existierender Akne eingesetzt werden, sondern zusätzlich als Präventionsmaßnahme, wenn man weiß, dass man zu Akne neigt. Auf diese Weise wird die Entstehung von Mitessern und Pickel bereits im Vorfeld verhindert.

    Akne Gels - bei leichter Akne

    Gels eignen sich vor allem bei leichten bis mittelschweren Formen der Akne. Mithilfe von Gels können die Poren der Gesichtshaut meist relativ effektiv und einfach gereinigt werden.

    Bakterien werden außerdem häufig mithilfe verschiedenster Inhaltsstoffe abgetötet, sodass es vorerst zu keinen Neuinfektionen kommen kann. Sprich: Die Entstehung neuer Pickel wird von Anfang an verhindert.

    Gels gegen Akne sind in jedem Supermarkt, in Drogeriemärkten, in der Apotheke und im Internet frei erhältlich. Die Anwendung erfolgt in Eigenregie innerhalb der eigenen vier Wände. Nichtsdestotrotz kann man sich beim behandelnden Hautarzt natürlich Tipps einholen, zu welchem Gel man greifen sollte.

    Akne Peeling - chemisch und mechanisch

    Bei Peelings handelt es sich um eine etwas rabiatere Methode, da die oberste Hautschicht wahlweise auf chemischem Wege weggeätzt oder auf mechanischem Wege abgeschleift wird.

    Das Ziel dieser Aktion ist die Freilegung der Poren, die durch übermäßig produziertes Hornmaterial im Laufe der Zeit verstopfen und daraus unschöne Mitesser resultieren.

    Peelings funktionieren entweder auf chemischem oder auf mechanischem Wege. Entscheidet man sich für den chemischen Weg – beispielsweise mithilfe einer Fruchtsäure -, empfiehlt sich der Gang zum Hautarzt oder zum Kosmetiker. Profis dürfen stärkere Säuren einsetzen, die zwar gefährlicher sind, jedoch gleichzeitig auch bessere Ergebnisse erzielen. Da Ärzte und Kosmetiker allerdings jeden Tag mit solchen Peelings zu tun haben, kann man ihnen diesbezüglich normalerweise Vertrauen schenken.

    Lichttherapie (UV-Licht)

    Die Verwendung einer Lichttherapie bei Akne ist bis heute recht umstritten. Nichtsdestotrotz existieren zahlreiche Studien, die die positive Wirkung von UV-Licht auf die menschliche Haut bewiesen haben. 

    Dennoch: Wer es übertreibt, der schädigt seine Haut.

    Eine sanfte Lichttherapie kann definitiv als unterstützende Maßnahme bei Akne eingesetzt werden. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dann, wenn sich das Hautbild im Sommer aufgrund der Sonneneinstrahlung ohnehin bereits automatisch verbessert. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Haut Licht fehlt.

    Medikamente (Antibiotika)

    Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, sollten nur bei mittelschweren bis schweren Formen der Akne zum Einsatz kommen.

    Hierbei handelt es sich um eine Behandlung von innen heraus, da sämtliche Medikamente in Tablettenform eingenommen werden. Angeführt wird das Feld von empfehlenswerten Medikamenten von Antibiotika wie Tetracyclin, Isotretinoin und der Antibabypille (dritte oder vierte Generation).

    Betroffene sollten jedoch beachten, dass Medikamente immer auch Wechsel- und Nebenwirkungen haben können. Die Einnahme solcher Medikamente sollte deshalb nur dann erfolgen, wenn alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft worden sind.

    Akne zu Hause behandeln?

    Zu Selbstbehandlungen wird in der Regel nicht geraten. Allerdings gibt es harmlose Methoden, oder besser gesagt, Hygienehinweise, die eingehalten werden können. Durch gewisse Tipps und Tricks können Betroffene die Akne selbst zu Hause  behandeln und dadurch versuchen eine Verschlimmerung zu verhindern.

    • Reinigen der Haut mit einer milden Seife.
    • Haare regelmäßig waschen und Kontakt mit dem Gesicht verhindern
    • Make-Up im Idealfall nur auf Wasserbasis oder "nicht komedogen" (nicht Poren verstopfend)
    • Pickel nicht aufdrücken. Thema: Bakterienverbreitung
    • Keine Hüte, Mützen oder Stirnbänder tragen
    • Wenig Kontakt im Gesicht
    Share on facebook
    Facebook
    Share on google
    Google+
    Share on twitter
    Twitter
    Share on linkedin
    LinkedIn